Chemnitz 2020

Einen Einblick wie es in den nächsten zehn Jahren in Chemnitz weitergehen soll, gibt das Städtebauliche Entwicklungskonzept – Chemnitz 2020 (SEKo), welches dem Stadtrat als Beschlussvorlage vorliegt.

Die 1-monatige öffentliche Beteiligungsphase vom 12.01.2009 bis 13.02.2009 führte zu insgesamt 86 Meinungsäußerungen der Chemnitzer Bürger, was von der Stadt als „erfolgreicher Beteiligungsprozess“ gesehen wird (0,036% Beteiligung, hoffentlich gehen mehr Leute wählen). Zum Chemnitzer Marktpflaster sind übrigens mehr als 1600 Bürgerhinweise eingegangen.

Die Umfrage „Chemnitz stimmt ab“ von Chempirica zeigt: 11% der Chemnitzer gaben an, konkrete Inhalte zu kennen, aber mehr als 50 %  sind mit den Inhalten nicht vertraut.
Im SEKo heißt es zur Kritik der mangelnden Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung „Es ist beabsichtigt, die wesentlichen Inhalte des SEKo nach Beschluss des Stadtrates der Öffentlichkeit in entsprechender Form nahe zubringen“. Vielleicht wieder über Plakate.

Wer einen Blick in die vorgedachte Zukunft riskieren oder einfach nur einen Realitätscheck durchführen will - Download der Beschlussvorlage vom März 2009 (245 Seiten, 23 MB) oder die Entwurfsversion vom Dezember 2008 auf den Seiten der Stadt Chemnitz.

21 Antworten zu “Chemnitz 2020”

  1. Mario sagt:

    Die Parodie beginnt viel früher:

    “CHEMNITZ - STADT DER MODERNE”
    Wenn man das Logo betrachtet beginnt die Parodie viel früher: Da verschwindet das runde C-Logo
    aus dem Bildzeichen, ja “Chemnitz-zieht-weg”!

    Warum eine Leipziger Agentur mit dem Image für Chemnitz beauftragt wurde ist schon sehr suspekt.
    Selbst unsere Oberbürgermeisterin, die gerade verkündete bei öffentlicher Auftragsvergabe sind regionalen Unternehem vorzuziehen
    präsentiert stolz die “Leipziger Kampagne”.

    Vorschlag: Wie wäre es mit einer Netzwerbildung von kreativen Chemnitzer Agenturen gewesen?
    Wie kann man uns Chemnitzer Bürger vorher einbinden …?

    Nun müssen wir sagen:
    Wir Chemnitzer können nichts für diese, zum x-ten mal halbherzige Kampagne im Null-Ideen-Bereich.

    Aber:
    Es waren wieder unsere Steuergelder, von denen auch die Angestellten im Rathaus sowie der CMT bezahlt werden.

    Also Chemnitzer: Dran bleiben!

    Und:
    Wir sind Stolz auf unsere Stadt (oder wollen es gerade werden)
    und lassen somit keine unprofessionelle Arbeit mehr zu!

    • Anonymous sagt:

      Am Wochenende war “Stay Rebel” im Park der Opfer des Faschismus. Schon von Weitem konnte man die Bässe aus der Anlage der Fraktion42 hören und der ganze Park hat Lebendigkeit versprüht. Geschätzte 1000 Leute waren unterwegs und haben sich an Ständen und bei Workshops informiert und die kulinariaschen oder musikalischen Angebote genossen.

      Im Vorfeld ging es drunter und drüber. Finanzierungen sind weggebrochen und die ganze Planung musste umgekrempelt werden. Davor kann man nur den Hut ziehen! Ein gelungenes Fest, wovon es in Chemnitz mehr geben könnte.

      • Jack sagt:

        Gänge es allerdings nach “unserer” Tageszeitung, hat dieses Festival nie stattgefunden. Oder hab ich was übersehen?

  2. Nachdenker sagt:

    Die nahezu nicht vorhandene Bürgerbeteiligung beim SEKo zeigt mehrere Probleme auf: 1. Die Stadt ist genau wie bei Ihrer verfehlten Marketingaktion nicht in der Lage, die Bürger an komplexen Sachverhalten heranzuführen. Das gibt auch das in beamtendeutsch gehaltene Konzeptpapier nicht her. 2. Die Presse zieht sich lieber auf populistische Themen zurück, weil diese kurzfristig die Auflage steigern und keine tiefere Recherche erfordern. 3. Die Bürger nutzen Ihre demokratischen Mitbestimmungsrechte nur zu einem Bruchteil aus, denn wer will schon über 200 Seiten kritisch durcharbeiten.

    • Ich gebe dir recht, vor allem Punkt 3.
      Ist mir auch schon aufgefallen, dass viele gar nicht wissen, was MÖGLICH wäre.
      Wie wärs denn, wenn sich alle, die tatsächlich was bewegen und umgestalten wollen, mal zusammensetzen würden, statt in Splitterfraktionen gegen dies oder jenes zu meckern.
      Hier fängt doch die Mitbestimmung an! MITeinander. Nicht GEGENeinander oder sich gegeneinander ausspielen lassen.
      Wie wärs denn, wenn alle mal an einem Strang ziehen könnten und zeigen, dass sie kulturelle Träume in dieser Stadt noch nicht ganz schlafengelegt haben.
      Wer mit den Schultern zuckt, wenns irgendwo in der Stadt jemandem ans Leder geht (Beispiel ExKa), nur weil er selbst nicht betroffen ist (Noch nicht. Oder nicht mehr = siehe Brühl), dann ist das nicht gerade sehr einfallsreich.

      Stichwort EXPERIMENTELLES KARREE:
      Aus meiner (Fern-)Sicht soll doch hier, von wem auch immer, ein Präzendenzfall geschaffen werden. Wenn dem keiner widerspricht, ist es dann eben so.
      Wenn man sich schon nicht mal mehr an einen STADTRATSBESCHLUSS halten muss und keiner sagt Aua – vielleicht des Streitens müde, nach all dem Gezerre um Mitgestaltung urbanen Lebens, um die Rechte auch nur annähernd demokratischer Mitbestimmung – dann wird es, nach dessen Scheitern, auch für alle anderen Akteure ungleich schwerer. Soviel sei garantiert.
      Nochmal Klartext: Wenn das EXPERIMENTELLE KARREE scheitert, dann ist der letzte Dammbruch vollzogen. Und diejenigen, dies zu verantworten haben, können hernach getrost auf „Gewohnheitsrecht“ pochen.
      Wenn es sich erst rumgesprochen hat, dass ein STADTRATSBESCHLUSS reinen Klopapierwert hat, dann wird’s dunkel in Chemnitz.

      Ich kauf mir dann keine Taschenlampe. Eher ein Zugticket.

  3. Sven sagt:

    Macht weiter so! Es ist wirklich egal wer Ihr seit! Es geht um unser Chemnitz. Es geht darum das dieses “alte” und auf keinem Fall “modern” denkende Rathaus und GGG umdenken anfängt! Ich bin Chemnitzer und Liebe unsere Stadt. Nur was unsere Führung mit unserer Stadt macht oder auch nicht macht, tut mir im Herzen weh!

  4. monstera sagt:

    das SEKO ist aber wirklich so belanglos und uninspiriert - welcher bürger soll sich denn mit dieser schlafpille ernsthaft befassen?
    eines der typischen werke unserer alten und neuen baustadträtin wesseler - da kommt mir doch gleich wieder die galle…

    • Nachdenker sagt:

      Als belanglos würde ich das SEKo nicht bezeichnen, denn wenn das einmal im Stadtrat beschlossen wird, werden sich diverse Akteure an die Umsetzung der genehmen Punkte machen bzw. die unangenehmen für ihre Zwecke interpretieren. Bei Bürgerprotest wird man sich dann auf den Stadtratsbeschluss berufen. Damit werden die nächsten 10 Jahre zementiert.

    • Bernhard Herrmann sagt:

      Naja vielleicht etwas differenzierter, wichtig ist das SEKO schon:

      Habe selbst eine Stellungnahme zum SEKO-Entwurf verfasst - ich bin überzeugt konstruktiv - obwohl ich mir nicht einbilde, die absolute Wahrheit gepachtet zu haben - der hätten wir uns in konstruktivem Diskurs sicher etwas mehr annähern können.

      Die zu den Themen “Umwelt/Energie” und “Infrastruktur” formulierten Änderungen und Vorschläge wurden auch beantwortet - keinesfalls aber irgendwie diskutiert.
      Im Ergebnis zitiere ich jemanden, der sich dann mit diesen Dingen näher befasst hat:
      “Deine Vorschläge wurden überhaupt nicht abgewogen.”
      Ich glaube, er hat leider Recht.

      Meine Stellungnahme und deren (Nicht-)Berücksichtigung sind dokumentiert - vielleicht hat jemand Interesse, mit mir und anderen an diesen Themen Interessierten dazu ins Gespräch zu kommen? Dann einfach nochmal drauf antworten - wir finden Kontakt.

      Habt nur Mut - man kann auch in dieser Stadt etwas bewegen!

  5. icke sagt:

    Was ist daran mutig, im Verborgenen zu bleiben, den Klugscheißer zu spielen und schlaue Sprüche abzusondern? Solange sich die Macher nicht bekennen, ist diese Parodie auf die Imagekampagne der Stadt nichts weiter als die übliche Nörgelei am Status Quo, die sich schon inflationär in den einschlägigen Mecker-Foren ausgebreitet hat. Die Aktion hier ist wenigstens noch kreativ, leider aber vollkommen destruktiv. Die Stadt bringt das keinen Millimeter weiter.

    • anonym sagt:

      Aktionen wie die aktuelle Imagekampagne bringen die Stadt keinen Millimeter weiter. Dafür werden auch Deine Steuergelder verschwendet. Die Anti-Kampagne startet wenigstens einen Demokratieprozess, bei dem sowohl Befürworter als auch Gegner zu Wort kommen.

  6. easter the cat sagt:

    icke,
    wegen leuten wie dir, ist chemnitz was es ist…

    • ohje sagt:

      icke trifft den Pudels Kern ganz gut. Die vier Plakate sind zwar ein interessanter Meinungstupfer und kreativ - die meisten Forderungen und Behauptungen halte ich aber nicht für sonderlich geistreich. Beispiele gefällig?

      > Neue Ideen werden meist schon im Keim erstickt.
      > Es kann nicht sein, dass es in dieser Stadt nicht möglich ist sich zu engagieren, ohne permanent Steine in den Weg gelegt zu bekommen.

      Schon mal dran gedacht, dass man vieles auch ohne die ach so böse, böse Stadt auf die Beine stellen kann? Diese Obrigkeitshörigkeit und das Verschieben der Verantwortung nervt tierisch.
      Es darf bezweifelt werden, ob die Initiatoren tatsächlich mit vielen Beispielen belegen können, wie die Stadt ihnen permanent (!) Steine in den Weg legt. Ich lass mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen. Her mit vielen Beispielen der permanenten Steineindenweglegerei.

      > Was zählt ist die Lebensqualität in einer Stadt, und die befindet sich gerade für junge Menschen in Chemnitz auf einem Tiefststand.
      > Wir wollen keine hohlen Phrasen mehr hören.

      Bei einer solchen Behauptung wäre es schon sehr interessant, welche Indikatoren für die angeblich auf Tiefststand befindliche Lebensqualität herangezogen wurden. Ansonsten ist die Behauptung leider nur eins: eine hohle Phrase!

      > Warum ist Chemnitz die älteste Stadt Deutschlands?

      Ist sie nicht! Nur bei den Großstädten liegt sie hinten - und dort sind die Unterschiede zu den “jüngeren Städten” auch nicht so gigantisch, wie es mancher der Dauernörgler scheinbar gerne hätte.

      > Warum ist Chemnitz eine schrumpfende Stadt?
      Das Schrumpfen ist keine Chemnitzer Besonderheit - 99 % der Städte in den neuen Bundesländern schrumpfen! Das ist zwar nicht schön aber wohl nicht zu ändern. Übrigens: Chemnitz schrumpft in den letzten Jahren nicht (wie offensichtlich die meisten hier meinen), weil mehr Leute weg- als zuziehen. Nein, die Einwohnerzahl sinkt, weil jedes Jahr mehr Leute sterben als geboren werden. Wer das ändern will, sollte sich ein Lied von Olaf Schubert zum Motto nehmen: “zeugt”

      > WIR WOLLEN EIN EXPERIMENTELLES KARREE AN VORGESEHENER STELLE!
      Diese Forderung ist ausnahmsweise ok. Wenn es beim Ignorieren des Stadtratsbeschlusses bleiben würde, wäre das wirklich demotivierend und ein großer Beitrag zur Politikerverdrossenheit.

      > WIR WOLLEN DIE WIEDERBELEBUNG DES BRÜHL BOULEVARD!
      Das will das hier gerne kritisierte Seko auch - aber um das zu checken, muss man ja lesen. Ob die GGG das auch ernsthaft will, da sind jedoch ??? erlaubt.
      noch ein Tipp: die geringe Bürgerbeteiligung am Seko sollte man denen in die Schuhe schieben, die dafür verantwortlich sind: den Bürgern!

      > WIR WOLLEN AUCH NACH 22 UHR VOR DEN KNEIPEN IN DER INNENSTADT SITZEN DÜRFEN!
      Wo ist das Problem? Man findet in der City genügend Kneipen zum Versacken unter freiem Himmel nach 22 Uhr. Den Initiatoren ist wirklich kaum eine Forderung zu platt. Da werden einfach Dinge problematisiert, die es gar nicht gibt.

      > WIR WOLLEN KEINEN ABRISS VON GRÜNDERZEITHÄUSERN!
      Wie gesagt: zeugt! Und selbst dann wird man den Abriss allenfalls minimieren können. Eins sollte aber möglichst vermieden werden: diese “Zahnlücken” in ansonsten geschlossenen Straßenfronten. Lieber nach dem Motto: wenn schon, denn schon.

      > WIE WOLLEN EIN MODERNES CHEMNITZ WAS SICH NICHT (NUR) AUF DIE VERGANGENHEIT BEZIEHT!
      Wer will das denn? Und wie war das noch: “> Wir wollen keine hohlen Phrasen mehr hören.”

      Fazit: mit fällt bei chemnitz-zieht-weg nur eins ein: ohje

      • easter the cat sagt:

        Tja ohje wie in der Guten alten Zeit oder???
        Frei nach dem Motto was nicht darf sein, dass nicht sein kann!
        Du bist doch an Blasphemie und Ignoranz kaum noch zu überbieten!
        Sei doch froh das endlich mal jemd. INITIATIVE zeigt.
        Was ist die Aussage “zeugt” denn- erinnert mich aufgrund der plakativen Eigenschaft echt an so Wahlplakate von Pro Chemnitz.

      • K. sagt:

        hallo ohje, was hast du denn schon auf die beine gestellt? gehörst du zu den “bauhäuslichen chemnitzern” oder bist du “ein geist der in chemnitz umgeht”, aber sicher gehörst du zu den “3000 unter der haube” oder die das “stadtbad royal” besuchen!

        Natürlich besteht die Originale Kampagne nicht nur aus phrasen, hat aber ein haufen geld gekostet, was man hätte besser investieren können.

        • ihr sagt ja auch nicht, wer ihr seid... sagt:

          immerhin hat die angeblich so teure Kampagne (mal ehrlich, was sind 70.000 Euro in der Werbung, da kriegste grad ein bisschen mehr als ne vierfarbige ganzseitige FAZ-Anzeige) ja euch dazu angestossen, sich damit auseinanderzusetzen - ist doch auch nicht schlecht, wa…

          ansonsten kann man ohje nur in vielen Punkten zustimmen.

          Übrigens ist es bezeichnend, dass die Diskussion merklich abgeflacht ist, seitdem hier vorgebliche Lösungen publiziert sind. Kreativer Ansatz, sehr wenig dahinter außer platitüden…

          • K. sagt:

            hast du den bericht “moderne ohne neue ideen” im streicher gelesen, oja das haben die sich nur zusammen gesponnen…tut mir leid, aber das stinkt doch alles zum himmel…
            und nicht die teure kampagne hat zur auseinandersetzung angestossen, sondern diese kampagne…

            • easter the cat sagt:

              ich glaube hier hat einfach jmd. spaß daran leute aufzuhetzten und mit pseudo schläue zu provozieren, also “ohje” und “ihrsagtjaauchnichtwerihrseid” kauft euch ein glas nudossi und denkt an die gute alte zeit in der man bei kritik noch ganz woanders hinverfrachtet wurde…

              anschließend geht ihr mal ins vergammelte “stadtbad royal” oder genießt den friedlichen und multikulturellen (oh aber ihr wollt bestimmt nur kulturell) flair auf dem brühl…

              ach so und zu den 70 000 Euro, es gibt hier massen an sozialen und kulturellen einrichtungen, die sich um das geld schlagen würden.
              z.B gibt es eine begegnungsstätte in räumlichkeiten der ggg, die den block abreißt in der diese soziale einrichtung besteht und jeden tag vielen menschen hilft. der block muss weg die begegnungsstätte auch, so und nun rate mal wo diese einrichtung hin kann? nirgendwo. der ggg scheiß egal.
              ein unrenoviertes gebeüde haben sie der begegnungsstätte angeboten, die kosten für die sanierung müsste der kleine verein selber bezahlen…
              und nun rate mal was das kosten soll mein lieber???

              70. 000 Euro….

              • ihr sagt ja auch nicht, wer ihr seid sagt:

                ach easter, nur, weil man eine andere Meinung hat als die Betreiber dieser Seite, darf man wohl nix sagen? ist auch ein bisschen billig, oder?

                ich behaupte nicht, dass hier in der Stadt alles gut läuft und ich sage auch nicht, dass die ggg das lupenrein moralischste unternehmen der welt ist. ich find auch die cmt-kampagne nicht übermäßig gelungen, mach das aber eher an technischen sachen fest:

                verschiedene “c”s im Logo sind üblicherweise No-Go-Area, jede Menge inverse Schrift in Mikro-Größe, die selbst auf den Riesenplakaten niemand lesen kann, sind nicht wirklich tauglich für eine Zielgruppe, die zu großen Teilen aus sehschwachen Rentnern besteht usw.

                Bestimmt hätten das andere besser oder zumindest anders gekonnt und einige vielleicht sogar kreativer. Aber sich wie zebra am verfahren zu stören und hinterher das Ergebnis zu kritisieren (siehe Stadtstreicher) - naja. Im übrigen findet Frau Zichner “Stadt der Moderne” als Slogan ja offenbar ganz gut, wenn ichs richtig verstanden habe.

                und ja: 70.000 Euro sind in der Tat viel Geld und bestimmt kann man damit auch viel erledigen. Du findest, damit sollte man die Begegnungsstätte retten. Oder lieber das “vergammelte” Spassbad Royal (da wird übrigens grad saniert, falls du es nicht mitbekommen hast)? Oder der Brühl? Oder das Exka? oderoderoder? Am besten alles und noch viel mehr?

                Das irgendwie demokratische Prinzip ist doch, dass es kein vordefiniertes Gemeinwohl gibt, sondern es sich im Wettstreit widerstreitender Interessen herstellen soll. Unterschiedliche Meinungen sind also Grundvoraussetzung für die Herstellung des Gemeinwohls. Nur weil hier die Ansicht vertreten wird, man sei im Besitz der Killerapplikation zur Lösung Chemnitzer Probleme, muss ich mich dieser Meinung noch lang nicht anschließen. Täte der Diskussion auch nicht wirklich gut.

                Also liefere mir bitte ernsthafte Argumente oder iss dein Nudossi selbst. Ich bin eh ausm Westen zugereist und mag lieber Nutella.

  7. icke sagt:

    Ick gloobs zwar net, aber ick finds lustsch

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  8. robert ascius sagt:
    28. Juni 2009 um 04:10

    hier ein paar zuträgliche Links zum Thema Brühl:
    BrühlBronxBoulevard rulezzzz!!!!

    GGG_Vorstand während Diskussion im Brühler Delicate + BABALU (Die 3Sätze zur Begrüßung von Frau Seifert GGG !!!unbedingt anhören!!!)

    http://www.megaupload.com/?d=I5GCCZ4P

    Szeneladen Besitzer der RoBoutique zieht aus Chemnitz (Brühl) weg.

    http://www.megaupload.com/?d=G05DV2KF

    Grüße der Robert

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