“Chemnitz braucht Botschafter – Menschen, die weitererzählen, was es hier gibt. Was wir können. Warum es sich lohnt, hierher zu kommen und hier zu bleiben“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zum Auftakt der neulich gestarteten Imagekampagne für Chemnitz.
Dem möchten wir auch nicht widersprechen. Allerdings sind die acht gewählten Themen der neuen Kampagne nicht ausschlaggebend, warum man sich entscheidet in dieser Stadt zu bleiben oder hierher zu ziehen.
Wenn ich Räuchermänner mag kann ich auch ins Erzgebirge ziehen.
Wenn ich das Bauhaus schätze gehe ich nach Weimar oder Dessau.
Und auch andere Städte sind Geburtsorte von berühmten Persönlichkeiten.
Aber wir können verstehen, warum man sie gewählt hat: Es gab einfach keine Alternativen. Diese Stadt war Anfang des letzten Jahrhunderts auf jeden Fall modern. Schade, dass man heute kaum noch daran anknüpfen kann. Neue Ideen werden meist schon im Keim erstickt.
Was zählt ist die Lebensqualität in einer Stadt, und die befindet sich gerade für junge Menschen in Chemnitz auf einem Tiefststand. Warum ist Chemnitz die älteste Stadt Deutschlands? Warum herrscht hier Fachkräftemangel? Warum ist Chemnitz eine schrumpfende Stadt?
Ist es nicht langsam Zeit sich diesen Fragen zu stellen und die Leute zu unterstützen, die in dieser Stadt etwas bewegen wollen? Wir wollen keine hohlen Phrasen mehr hören. Es wird schon zu lange diskutiert, langsam ist es wirklich Zeit zu handeln. Es kann nicht sein, dass es in dieser Stadt nicht möglich ist sich zu engagieren, ohne permanent Steine in den Weg gelegt zu bekommen.
WIR WOLLEN EIN EXPERIMENTELLES KARREE AN VORGESEHENER STELLE!
WIR WOLLEN DIE WIEDERBELEBUNG DES BRÜHL BOULEVARD!
WIR WOLLEN AUCH NACH 22 UHR VOR DEN KNEIPEN IN DER INNENSTADT SITZEN DÜRFEN!
WIR WOLLEN KEINEN ABRISS VON GRÜNDERZEITHÄUSERN!
WIE WOLLEN EIN MODERNES CHEMNITZ WAS SICH NICHT (NUR) AUF DIE VERGANGENHEIT BEZIEHT!
Und wir würden uns sehr freuen, wenn auch die Stadt Chemnitz und die GGG einen kleinen Teil dazu beitragen könnten, dass auch in 10 Jahren noch junge Menschen auf Chemnitzer Straßen unterwegs sind. Und das man außerhalb von Chemnitz nicht mehr gefragt wird, was in unserer Stadt los ist.
Wir würden uns über weitere Erfahrungsberichte oder Vorschläge für Plakate die Chemnitz widerspiegeln freuen, frei nach dem Motto “Erzähl von Deiner Stadt”.
Die Aktion gefällt mir sehr gut, ich hoffe sie hilft nachhaltig was zu bewegen.
Ein weiterer Vorschlag betrifft den offensichtlichen Bedarf an neuen Discountern und Kaufhallen. Ich denke wir brauchen noch mehr sterile Wellblechtempel. Die innovativen und architektonischen Meisterwerke des Konsums kleiden das Gesicht unserer Stadt ungemein. Vor allem die schön gepflasterten Parkflächen, wer braucht schon Wiesen für Fußball spielende Kinder? Nein, wir brauchen noch mehr Treffpunkte für Männer und Jugendliche mit Rucksäcken gefüllt mit Bier. Orte mit mehr Sicherheitsdiensten als Papierkörpe!
1. Keine Ausbildungsmöglichkeiten
2. Keine Jobs
3. Verfahrene Sozialsysteme
ach da kann ich 100 Punkte nennen, und wenn Ihr weiter so macht… wächst Wald in Sachsen meine Freunde !! Heute mögt Ihr drüber lachen… 2050 sprechen wir uns wieder !!
Ihr Zitat:
“Neue Ideen werden meist schon im Keim erstickt.”
Das kann ich nur bestätigen…
Auch in Sachen Kunst haben es “newcomer” schwer…
Interessantes, was sich in anderen Städten als Besuchermagnet herausgestellt hat, wird in Chemnitz leider nicht geschätzt…
Eine Fortsetzung der Biografie von dem weltbekannten Maler Feudel?
Warum ist Chemnitz so rigide?
Ich hoffe, diese Plakate regen zum Nachdenken an…ich hoffe, es wird was bewegt.
Hier kann ich mit vollster Überzeugung zustimmen. Ich habe erst kürzlich wieder eine Mail meines Verlages erhalten, in der es über Chemnitz heißt: “Kaum eine Stadt stellt sich allerdings so mädchenhaft und konsequent ablehnend mit ihren Pressemitteilungen an wie Chemnitz. … Sie sollen aber jetzt nicht gleich den Wohnort wechseln.”
Wobei ich letzteres langsam ins Auge fasse. Auch nach zwei veröffentlichten Büchern werde ich totgeschwiegen, weil ich nicht über die Region schreibe. Einzig der Stadtbibliothek Chemnitz bin ich wirklich dankbar, dass man mich wohlwollend in das Autorenlexikon aufgenommen hat und auch dafür, dass wenigstens dort meine Bücher gern gesehen sind.
Ich drücke uns allen die Daumen, dass die Plakataktion positive Effekte für Chemnitz bringt.
Kleine Bemerkung: Es hat sich bis heute nichts geändert. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man hell auflachen.
Nur gut, dass man die Leipziger Buchmesse nicht auch noch wegschwindeln kann.
Sehr geehrte Macher von chemnitz-zieht-weg.de,
Ihr/Euer Anliegen verdient unbedingt Öffentlichkeit. Der Aufruf legt den Finger in die aktuellen Wunden der Stadt und die Plakataktion greift viele kritikwürdige Entwicklungen in Chemnitz schön zugespitzt auf.
Aber journalistische Sorgfalt verbietet es, anonyme Aktionen zu publizieren. Auf dieser Webseite findet sich - entgegen den gesetzlichen Bestimmungen - leider kein Impressum und auch ein E-Mail- oder Telefonkontakt werden nicht genannt. Ich würde gern schnellstens, d.h. am heutigen 27.05,09, mit jemandem ins Gespräch kommen, um aktuell berichten zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Bauer
ddp-Korrespondentin/Freie Redakteurin “blitzpunkt”
Chemnitz
(Kontakt bitte per E-Mail!)
Liebes Gisela,
bezüglich Deines schlauen Kommentares zu Impressum/Kontaktdaten meine ich, dass Du als “Korrespondentin/Redakteurin” wissen solltest, dass deutsches Recht nicht in Hongkong gilt! Genau gegen solche pseudoschlauen Besserwisser und Regelwütigen ist die Aktion gedacht! Ich hoffe, die Initiatoren melden sich NICHT bei Dir, erst recht nicht nach der unverschämten Fristsetzung…
Hier irrt der Axel.
Nur, weil ein hongkongnesischer Name als Betreiber da steht, gilt nicht hongkongnesisches Recht, sondern für die .de-Domain weiterhin das Tele- und Mediendienstgesetz, das ein Impressum vorschreibt (in diesem Fall, weil ein periodisches Medium=Blog ziemlich eindeutig zur Meinungsbildung beitragen will…).
Wenn die Betreiber irgendwann den Mut haben, sich zu dieser Seite zu bekennen (oder enttarnt werden), dürfte das auch ihr größtes (rechtliches) Problem werden, denn irgendein Anwalt findet sich immer, der gleich mit einer hübschen Abmahnung dabei ist. Also ich hätte mir dieses Problem an ihrer Stelle erspart, aber das muss jeder für sich entscheiden…
Und Du betreibst wohl eine Kanzlei, die in den Miesen steckt und mit Abmahnungen Geld machen will. Oder bietest Du gerade unerlaubte Rechtsberatung an?
Und genau aus diesen Gründen, die in den obigen Beiträgen genannt werden, dreht sich in Chemnitz und in ganz Deutschland nichts mehr so richtig.
Schöne Pfingsten
Mir ist es egal, wer diese Seite betreibt. Graffitisprüher haben auch kein Impressum. Was ändert das an der Sache? Ich wunder mich nur, das es immer gleich Leute da sind, die mit dem Gesetz klingeln. Schäublemanieren.
LG
beides nicht
Für ersteres würde ich hier nix schreiben, sondern Anzeige erstatten, für letzteres bräuchte es jemanden, den man berät…
Ich bin begeistert…junge Leute mit Mut zur Wahrheit - und einem genialen Blick auf die Dinge , wie sie tatsaechlich sind.
Kontaktiert mich mal , so was sollte auch ins Chemnitzer Lokalfernsehen…
Genau Frau Baburske, da hätte die letzten Monate noch viel mehr ins Lokalfernsehen gemusst außer Beiträge über Straßensperrungen im Zuge von Gebäudeabrissen.
Tja, wenn man beim Sachsen-Fernsehen mal nicht nur über Verkehrsunfälle und Handy von Viehweg berichten würde, hätte man mit einem gewissen kritischen Blick schon einige Themen selbst herausfinden können, über die man kritisch aus der eigenen Stadt hätte berichten können. Zu seicht, zu sehr Mitschwimmer, Typus Wegschauer.
Deiner Meinung Wegschuer…
Sehr inovativ und kritisch ist die drehscheibe Chemnitz echt nicht! Auch der Internetauftrit mit dazugehörigem Forum ist ein sammelbecken für Hasstiraden auf jeden und alles, der nicht alles so hinnimmt wie es ist!
Sehr schön gesagt! Eigentlich sind die “Macher” doch noch relativ junge Leute - aber was da rauskommt, ist echt gruselig.
Damit Sachsenfernsehen wieder Werbezeit für die Ortsansässige Brauerei verkaufen kann. Lieber sollten weniger Verkehrsunfälle mit Blechschäden in SF gesendet werden. Sondern mehr kritische Berichte über Stadtratentscheidungen.
auf jeden fall!
beispiel theater chemnitz: der tarifvertrag wartet noch auf seine absegnung, die hartnäckig von herrn nonnen, dem stadtkämmerer verweigert wird…
theater gehört u.a. entscheidend mit zu einer modernen stadt, die chemnitz sein will. das sieht herr nonnen nicht so. der würde sicher lieber eine breite umgehungsstraße um das theater bauen lassen.
Barbara Ludwig statt der Moderne in Chemnitz. Diese OB bekämpft in der Stadt alles, was nach Moderne aussieht und versucht, die Ewiggestrigen in einer Stadt zu etablieren, die noch vor kurzem die “Stadt mit Köpfchen” war. Unter Frau Ludwig ist Chemnitz zum “Woodstock der Evangelikalen” geworden. Säkularisation fordern wir nur von den islamischen Staaten. In einer Stadt wie Chemnitz ist es dagegen möglich, dass unter einer OB städtische Unternehmen wie die Stadtwerke und die Sparkasse massiv ein fragwürdiges Treffen von rechtslastigen Evangelikalen subventionieren. Was braucht Chemnitz auch Kulturförderung: Unter OB Ludwig werden statt dessen die religiös-fundamentalistischen Kreise gefördert, die in den USA nur noch unter Bush zu sagen hatten. Was woanders als mittelalterlich und religiös-eifernd heute abgelehnt wird, das holen wir nach Chemnitz (einstiger Frontmann von ProChrist war übrigens der Vietnamkriegs-Hetzer Billy Graham). Tja: Barbara Ludwig treibt Chemnitz dorthin, wo es nie hinwollte. Gute Nacht, Chemnitz!
Eins noch: Die Bemerkung “Woodstock der Evangelikalen” stammt übrigens von der Tageszeitung “Die Welt” - alles andere als eine linke oder liberale Tagesteitung. Was denen schon als recht merkwürdig oder merkwürdig rechts vorkommt, was denen zu eifernd-religiös erscheint, das kann nur die Chemnitzer SPD-Bürgermeister für förderungswürdig halten!
Fragen sollen gestellt werden dürfen und Diskussion kann uns voranbringen. Was Hanns sagt, hat mit dem Thema hier nichts zu tun. Denn Gleiches hat er auch schon auf der ProChrist Website (das war das “fragwürdige Treffen von rechtslastigen Evangelikalen”) zum Besten gegeben. Es war eine sehr gute Veranstaltung und hat Chemnitz Sympathien gebracht - was will man mehr? Übrigens wurde an jedem Abend in der Arena die persönliche Freiheit zu einer Entscheidung deutlich ausgesprochen - von eifernd kann wirklich keine Rede sein. Und in einer Marktwirtschaft sollte den Unternehmen schon frei gestellt sein, welche Veranstaltungen sie sponsern (von wegen Subventionierung!). Wenn man sich persönlich auf den Schlips getreten fühlt, muß man ja kein Kunde dieser Unternehmen sein.
Nazis raus! Haut ab!
gisela bauer hat recht: Ihr/Euer Anliegen verdient Öffentlichkeit. Ich finde den Slogan “Stadt der Moderne” gut, insofern er sich als Geisteshaltung versteht, oder verstehen KÖNNTE. Wenn er wollte. Eine Geisteshaltung, die WEITHIN sicht- und hörbar ist. Einen öffentlichen Disput darüber anzustrengen, wäre ein Weg. Dieser Disput kann nicht öffentlich genug sein, da haben sicher auch überregionale Medien ein Interesse an dem Thema…
Kann euch da gern ein paar Kontakte vermitteln.
Ein Stadtratsbeschluss ist schließlich kein pillepalle sondern eine demokratische Entscheidung von politischem Gewicht.
Wer hat so viel Mehrgewicht dass er drauf pfeifen kann?
Berlin ist - trotz seiner Schulden - sexy. Am besonderen Charme von Chemnitz - muss noch gearbeitet werden.
Riecht nach Arbeit, sehr viel Arbeit, aber: haltet durch, denn
GehGehGeh ist keine Aufforderung
(egal wie sie sich selbst sieht)
Sehts doch mal so.
freundlichet Grinsen
tom
Moderne beginnt im Kopf, denn:
“Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.”
(Gustav Mahler, 1860-1911, deutscher Komponist)
was ist denn eigentlich markant für Chemnitz ???
mein Nischel, das Opernhaus, das Kongress usw. aber wo sind denn diese Motive, achja stimmt ja die sind ja nicht modern …
eure Aktion finde ich seeeehhhhr gelungen und vorallem ist diese von Chemnitzern gemacht !!!!!
ok…ihr könntet aber auch erwähnen, dass es sehr wohl junge Leute in Chemnitz gibt…solche, die abends mit Bierkästen an den Haltestellen herumlungern, deren Scheiben am nächsten Morgen eingeschlagen sind…oder auch diese, die an der “Zentiuhr” ihre (auch rechten) Treffs abhalten…
Mein Favorit eurer Plakate ist übrigens das Türmer-Bild
hallo,
lese die freie presse ja nur im vierteljahresrhythmus, aber zufällig liegt sie heute zusammen mit den bäckerbrötchen auf dem frühstückstisch- diesmal hat mich die presse mehr erquickt als der rest… ganz zufällig habe ich heute auch noch den link zur MONITOR-sendung über den chemnitzer abriss gesehen…
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2009/0514/chemnitz.php5
wäre toll, wenn da was in bewegung kommt und bleibt!
s. lange
Sehenswerter Beitrag! Danke!
Ich finde Ihr solltet 1000 der Plakate drucken und rund um das Rathaus
aufhängen. Was Ihr klar und deutlich aussprecht, denken viele Chemnitzer und tuscheln leise darüber, keiner sagt es laut !
Ich bin in Chemnitz geboren und finde meine Heimatstadt grau, öde und trostlos . Meiner 18 jährigen Tochter habe ich den Rat gegeben, so gut wie möglich ihr Abitur zu machen und dann aus Chemnitz weg zugehen. Hier ist ihr Leben Zukunfts- und Chancenlos . Das klingt zwar hart, aber in Chemnitz werden kaum bis gar nicht Arbeitsplätze geschaffen,
ganze Häuserzeilen sehen aus wie nach 45 , leergezogen und mit kaputten Fenstern. Außerdem zeigt die neue Polizeiverordnung, was man von jungen Menschen in Chemnitz hält !
Macht weiter und rüttelt noch mehr Menschen wach !!!!
…hallo grit,
genau so ist es. eine oberbürgermeisterin (die den name, die würde des amtes eigentlich nicht verdient) sollte vor solchen meinungen eigentlich erschrecken und ein kalter schauer müsste ihr über den rücken laufen. allerdings geschieht das genaue gegenteil. harte wahrheiten werden schön geredet und ein lächeln in die objektive reicht dann auch meist der presse.
aber wir haben auch gutes. den tollen opernball zum beispiel und das tolle stadtfest mit wernesgrüner und radeberger bier und den leckeren thüringer würsten.
übrigens unsere sportvereine werden nach unten durchgereicht und verschwinden in der bedeutungslosigkeit. toll.
ganz groß!!! diese stadt kann mehr, allerdings nicht duch diejenigen, die diese stadt vorstehen!!! es ist schon schauderlich und sehr dumm, ein neues image für chemnitz von leipzigern gestalten zu lassen. wer dies veranlaßt hat gehört raus aus dieser stadt. chemnitz steckt voller kreativer köpfe aber wir brauchen leute von außen, die uns zeigen wer und was wir sind. diese ironie ist erschreckend und zeigt die unwirklichkeit unser damen und herren im “amt”.
mach weiter so und führt diesen menschen den spiegel vor. vielleicht erschrecken sie vor ihrer eigenen arroganz.
Ihr müsst die ganze Stadt mit euren Plakaten bekleben und das Rathaus von oben bis unten. Unser Stadtrat mit der OB Ludwig vorn dran haben die Zeit einfach verschlafen. Es gibt kein konkretes Baukonzept der Innenstadt, man füllt nur Lücken und reißt mit der Abrissbirne neue Lücken auf. Nicht mal für das Conti-Loch bringt die Stadt etwas in die Reihe. In manchen Altbauvierteln kann man Filme der Krigeszeit drehen, so schaut es dort aus! Für die Jugend wird nichts getan, eher schließt man Clubs und Treffpunkte. Chemnitz ist keine Stadt der Moderne, eher eine sterbende Stadt. Schade für die, die hier geboren sind und es ihre Heimatstadt ist.
Mit solchen Plakaten ist mehr zu erreichen als mit ellenlangen Artikeln zu bestimmten Themen. Die vier Plakate sind eigentlich Kunstwerke, deshalb wird hier auch nicht der Türmer S. Weber persönlich angegriffen. Er hat große Verdienste um die Stadt und ihre Geschichte.
Die Aussage ist entscheidend und mir schweben noch andere Motive vor Augen.
Alles soll aber dem Ziel der konstruktiven Kritik und der Verbesserung der Situation dienen, damit eben weniger wegziehen. mfG
Eine geniale Idee, muss man sagen, diese Stadt hat ja schon gezeigt wie man Initiative zerstört indem man ein Festival verjagt, was die beste Werbung für diese RENTNER-City gewesen wäre. Aber lieber jagt man es fort, bestraft noch den Veranstalter wegen für mich nicht nachvollziehbarer Steuerhinterziehung. Holt den zum denken zu faulen Klerus her. Baut immer mehr Einkaufstempel, ohne das genung Konsumenten für selbige da sind. Klubs werden geschlossen, damit wieder Großraumdissen im Herzen der Stadt erblühen können. Und dann wundert man sich das die Jugend die Stadt verlässt. Hoffe das zur Kommunal-Wahl die entsprechenden Ergebnisse kommen. Aber bei dem Altersdurchschnitt, bleibt das wohl nur ein Wunschtraum.
Rentner-City is gut, böse Zungen behaupten ja, das dem Slogen Chemnitz, Stadt der Moderne 2 Buchstaben fehlen, nämlich Stadt der Modernden.
Die Aktion an sich find´ ich schon gut. Weil ich aber nicht aus Chemnitz komme: Ist die Aussage “Wir sind gegen den Abriß von Gründerzeithäusern” Teil der Satire ? Weil - offengestanden - so ein bißchen wie Heimatmuseum kommt´s mir schon vor, wenn total vergammelte Altbauten, die so oder so ähnlich überall stehen könnten, mit einem riesigen Finanzaufwand wieder hergerichtet werden, und dann auf Krampf modernen Wohn- oder Arbeitsbedürfnissen “angepaßt” werden. Es gibt ja schließlich auch gute moderne Architektur, oder, wer gegen den Klimawandel protestiert, kann nicht guten Gewissens 3,60 m hohe Räume beheizen ……
Dann haben sie noch nie ein renoviertes Gründerzeithaus von innen gesehen.
Diese alten Häuser haben noch eine Seele, sie sind Geschichte und trotzdem Gegenwart und viele, gerade junge Familien mit 2,3,4 oder mehr Kindern leben hier. Ich, als Wahlchemnitzerin, bin erfreut über und dankbar für jedes Gründerzeithaus, was hier in “meinem” Viertel saniert wird. Hier gibt es kein 0-8-15-Glas- und Betonchaos. Hier gibt es Vorgärten und Bäume auf den Gehwegen, statt grauen Beton und kahle Flächen. Ich glaube dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Zuerst:
Man muss nicht mit der Arbeit der Stadtverwaltung oder der OB zufreiden sein oder Chemnitz überdurchschnittlich attraktiv finden.
Aber:
Ohne Impressum ist schon faul, hier wird ohne offenes Visier gekämpft.
Die Frage “Wem nützt es ?” kann man sich insbesondere kurz vor den Kommunalwahlen stellen… Den Abriss von Gründerzeithäusern zu stoppen, fordert übrigens auch die F.D.P. , ist das Zufall ?
Nicht zuletzt:
Eine Kampagne kostet Geld - wer hats bezahlt ?
wieso muss es immer einen geben, der es bezahlt? wieso kann man es nicht verstehen, aktion aus dem reinen interesse dafür
zu gestalten ohne nach “wer finanziert mir das” zu fragen? genau an dieer frage scheitern viele projekte, weil zuerst das “bezahlen” im vordergrund steht.
das gleiche trifft auf die frage zu “wem nützt es?”. kann es nicht einfach mal um die sache gehen? ist der horizont wirklich so tief das es immer “einem” direkt nützen muss? aber an dieser frage scheitert in deutschland so vieles. “nützt es mir nichts, dann mach ich es auch nicht.” eigennutzen ist der gesellschaft soziales ende…
Wenn es eine Aktion , gar Kunst ist, dann ist es doch in Ordnung. Allein mir fehlt der Glaube…
Die Initiatoren bleiben verdeckt, obwohl sie doch Idealisten sind, denen es „nur um die Sache“ geht. Deshalb sage ich: Es ist eine handfeste PR-Kampagne. Unter dem Deckmantel, dem Gemeinwohl zu nützen , wird vor der Kommunalwahl Stimmung gemacht.
Das Chemnitz in mancher Hinsicht nicht die Lebensqualität anderer Städte erreicht , ist bekannt.
Und warum nennen Sie dann nicht ihren vollen Namen? Was verdecken Sie? Ist es so verpönt seine Meinung frei kund zu tun?
Spitze finde ich euren Slogan:
Chemnitz - Statt der Moderne
kleiner Buchstaben-Dreher und absolut passend!
chemnitz zieht nicht weg, es trocknet kulturell und von seiner vielfalt her aus. noch ist es ja so, dass der heimreisestrom freitag nachmittags zeigt, dass die heimatverbundenheit mehr wert ist als die verlockungen der großstädte z.b. im westen deutschlands. ein guter ansatzpunkt für neue ideen…
zum thema: über die “stadt der moderne” kampagne kann man eigentlich nur lachen. noch selbstironischer kann man sich doch nicht darstellen bzw. darstellen lassen. die agentur hat ihren job ja wirklich prima gemacht… plakate, die keiner lesen kann, mit einer authentizität wie ein stück weißbrot. aber gut, sie haben die ausschreibung aus sicherlich (hoffentlich) triftigen gründen gewonnen. mein persönlicher eindruck ist: die dargestellten szenen haben rein gar nichts mit der stadt zu tun - wobei man schon über den dazugehörigen spruch gehörig nachdenken sollte.
wie dem auch sei… ich würde es begrüßen, eine ehrliche kampagne mit den ungeschminkten fakten zu sehen, die einem das gefühl gibt, dass man hier gewillt ist was zu bewegen und ziele aufzeigt die erreichbar sind. eine kampagne die antworten auf die frage gibt, wieso chemnitz toll ist - und nicht zu erklären versucht, was irgendwann als stempel aufgedrückt wurde, denn eine “stadt der moderne” sind wir weder im kopf noch auf dem stadtplan.
das blog - und die ideen dahinter - sind ein guter anfang etwas zu verändern. darum unterstütze ich es gern und werde die adresse weiterreichen. je mehr leute kritisch dazu beitragen, desto eher wird es auch wahrgenommen.
ist es jetzt sarkastisch zu sagen, dass 90% der wähler den inhalt dieses blogs nur wahrnehmen werden, wenn er in der (bild)zeitung steht!?
viel erfolg.
r.n.
hallo arndt
die f.d.p. würde ich nun wirklich nicht als urheber der feinen plakate vermuten
indem sie im stadtrat für die gruselige frau wesseler gestimmt hat ist sie als ernstzunehmende stadtumbau kritik partei aus dem rennen
wo kann man denn für die plakataktion spenden ?
p.s. der slogan “freibäder statt gunzenhauser” ist für mich der hit an unfreiwillger komik
Ein grosses Kompliment an die Macher!
Ich hoffe, Euer Plan ist mit den vorgestellten Motiven noch nicht an seinem Ende. Was jetzt fehlt ist, die kreativen/intelligenten Köpfe, die sich durch Eure Kampagne angesprochen fühlen zusammenzuführen und gemeinsam jene Leute aus der Lokalpolitik herauszufegen, die da schon seit Jahren nicht hingehören und mit ihrer gefühlten Nullkompetenz in endloser Widerwärtigkeit Rathaus- und Stadtratssessel befläzen. Gell, Herr Nonnen?
Ich bin sicher, diese Anti-Kampagne wird in den Medien mehr Aufmerksamkeit erregen als all die Versuche des Stadtmarketings vorher.
Wollen wir noch wetten, wer von den “Profi”-Politikern als erster einen Dreh findet, sich Eure Ideen zu nutze zu machen? Das ist noch das Einzige, was diese Leute können…
Werde diesen Link in meinem perönlichen Netzwerk weiterverbreiten.
Ich drücke die Daumen, weiter so.
Hut ab. Als Wahl-Chemnitzer zolle ich der Gegenkampagne meinen Respekt. Es ist schön zu sehen, dass eine Stadt von Menschen gelebt und nicht nur bewohnt wird. Nach fünf Jahren Beobachtung kann ich die Thesen nur unterstützen. Hier werden Potenziale verschenkt und reihenweise potemkinsche Dörfer gebaut. Graue Herren in grauen Anzügen mit grauen Krawatten machen farblose Sachen. Oder grellbunt dämliche. je nach Lage. “Dann tut lieber gar nichts”, möchte man da rufen. Das würde wenigstens nicht so sehr schaden. Gut, wenn eine solche Aktion zeigt, dass es noch welche gibt, die nicht eingeschlafen sind, oder auf gepackten Koffern sitzen.
Endlich!
Endlich ist die Zeit gekommen in der sich ein wachsender Widerstand gegen die kontroversen Aktionen unserer Stadtpolitik bildet.
Lange hat es gedauert bis sich unter der Bevölkerung von Chemnitz wieder mutige Menschen finden die zu den aktuellen Entwicklungen auf ihre ganze eigene individuelle Art und Weise Stellung beziehen. Ich selber habe die Entwicklungen um das Reitbahnviertel zum Teil mit begleiten können und kann nur meinen Unmut über soviel Engstirnigkeit seitens der GGG äußern. In einer Stadt die so viele Probleme und sogleich aber auch Möglichkeiten und Chancen hat, ist es einfach nur Unverständlich wie eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt, mit dem baulichen Erbe von Chemnitz umgeht um ihre Bilanz zu verschönen. Doch selbst imageschädigende Berichte in der FAZ oder gar ein viertelstündiger Beitrag des ARD/WDR-Politikmagazins MONITOR zum Stadtumbau lassen beteiligte Akteure bisweilen anscheinend völlig kalt. Wie lang muss diese Stadt noch unter der Regentschaft einiger Damen und Herren bluten? Irgend wann wird auch die letzte Dynamik und Kreativität der Tristesse gewichen sein und was dann? Es werden die zurück bleiben, die anderswo keiner will und das werden vor allem Alte und Kranke sein. Aber auch Menschen wie ein Martin Kohlmann und Anhang werden dann wohl ein Paradies zur Ausbreitung ihres poltischen Gedankengutes vorfinden.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass es Leute wie euch gibt!
Abschließend möchte ich anmerken, das ich die Anonymität der Akteure dieser Website völlig nachvollziehen kann. In Chemnitz ist man schneller gebranntmarkt als in Leipzig oder Dresden und dies kann in einem Dorf wie Chemnitz schnell unüberwindbare Probleme beruflich wie privat bedeuten.
was passiert mit den schönen meinungen, die hier so positiv aufeinandertreffen? wär doch schade, wenn das alles wieder im “grauen alltag” versumpft und im rathaus die stadt weiter fröhlich dem rentendasein oder radikalinskis übereignet wird.
Als alter Chemnitzer (hier geboren 1946 und seitdem hier lebend), finde ich eure Idee super und den Dreh mit den Buchgstaben voll witzig.
Schade, dass ihr euch nicht mit dem “Klarnamen ” nach vorne traut!
Ich wünsche mir für diese Stadt mehr Toleranz, weniger kleinkariertes Denken im Stadtrat und eine wirklich Diskussion ohne Beharren auf ideologischen Kernsätzen bei jeder Strömung. Man sollte auch akzeptieren können, dass
- eine Mehrheit von Leuten im Heckertgebiet nicht das Bedürfnis hat, z. B. an die Leipziger Strasse zu ziehen (wie übrigens mancher Abrißgegner sich in seinem Rabenstein oder Adelsberg wohlfühlt :-))
- es Leute gibt, die alternative Lebensformen durchaus spannend finden, aber nicht unbedingt mögen, dass der Müll nicht weggeräumt wird.
- es im Sommer an (nicht zu vielen, aber mehr als bisher) lauen Abenden in der Stadt mal etwas lebhafter zugehen sollte und darf, aber dann auch ein Ende ist.
- sowohl ein erstklassiges Orchester als auch eine vielfältige Szene die Stadt anziehend machen kann.
- man “zweifelhafte” Bilder zur Diskussion nutzen kann, statt sie zu übermalen.
- man eine andere Meinung auch einfach mal aushalten sollte, ohne sie gleich in die schwarze, rote, grüne, gelbe, bürgerliche, sozialistischeoder sonstige …… Ecke zu stellen.
- es nicht wenige Leute gibt, die Angst vor Hunden haben, und die diese dann auch gern mal an der Leine sehen.
……
Diese Aufzählung ließe sich beliebig verlängern. Ich bin gern und mit Leib und Seele Chemnitzer und mir tut das ständige Gezerre, das mir in meiner Freien Presse täglich begegnet, echt weh.
Vielleicht wird mit dieser etwas provoktiven Aktion mal eine produktive Diskussion ausgelöst, die nicht gleich in Beschimpfungen und Beleidigungen ausartet.
Unter anderem kann man ja auch demnächst zur Wahl gehen!
Lieber Peter,
Dein Kommentar hat mir aus der Seele gesprochen, weil er für Augenmaß plädiert und voraussetzt, dass wir alle unseren Verstand benutzen, um Entscheidungen zu treffen - ABER DANN…
…kam leider das Thema Leinenpflicht, bei dem jeder Verstand fehlt und nur mit Emotionen entschieden wird. Wenn Angst vor Hunden besteht, muss dies behoben werden! Dafür gibt es ganz einfache Lösungen: Hundeführerschein für Menschen und Begleithundeprüfung für Hunde. Wer durchfällt, hat einen nicht menschenmassentauglichen Hund und muss ihn anleinen. Fertig! Es geht aber nicht, alle zu bestrafen für einige schlechte Beispiele. Oder fändest Du es gut, pauschal allen den Führerschein wegzunehmen, weil sich einige im Straßenverkehr nicht benehmen können…
Auch hier sollte doch mit Verstand agiert werden. In diesem Sinn: Vielleicht schaffen wir es ja in Zukunft, hier Unsinn zu korrigieren - weil auch ich (inklusive mehrerer Unternehmen und dem damit verbundenen Steueraufkommen) Chemnitz den Rücken kehren werde - aus Verantwortung vor meinem wohlerzogen Hund, der keinen Spaß mehr an seinem Leben hat!
Hallo Axel,
tut mir leid, dass ich missverstanden worden bin. Ich gehöre nicht zu den Überängstlichen, aber meine Enkel, meine Mutter und viele andere, die kein Internet haben oder einfach frustriert sind und sich deshalb hier nicht melden. Und sicher gibt es für das Problem auch eine Lösung mit Augenmaß. Gerade deshalb habe ich es hier angeführt, sozusagen als einer der Testballons, die ich hier habe steigen lassen.
Und deine Reaktion trifft genau den Kern meiner Zuschrift. Sobald man glaubt, sich getroffen zu fühlen, regt sich Protest.
Das Problem ist doch; Wir hören einander einfach nicht mehr genau zu sondern gehen immer gleich zur “Rundumverteidigung” über. Und gerade deshalb ist es mit vernünftigen Lösungen so schwer.
Nichts für ungut und bleib hier.
Nette Sache, Herr Quast.
Nun zeigt sich also, dass das Geld an die Leipziger Agentur nicht völlig rausgeblasen war - erst ne technisch schlechte Kampagne starten, die das erste Mal aufregt, dann eine virale Gegenkampagne - nette Idee…
Wer Ironie nicht versteht is blöd
Leute, die Idee ist zwar in Ordnung, nur Kritik lässt sich auch anders äußern und nicht nur mit Spott. Wenn ihr etwas verändern wollt, dann packt selber mit an - geht zur Wahl und wählt die Richtigen - passender Wahlzeitpunkt.
Aber bitte seht auch die schönen Seiten der Stadt - Chemnitz ist meiner Meinung nach wirklich lebenswert, bunt und richtig schön.
Das soll nicht heißen, dass ich die momentane Politik in der Stadt gutheiße - im Gegenteil! Ich verurteile ebenfalls die Abrisse im Stadtbild. Ich finde ebenfalls, dass die Stadt mehr belebt werden sollte. Auch die Sache mit dem Brühl ist sehr schade, genauso wie das mit dem experimentellen Karree.
Aber wenn ihr nur meckert, nichts macht, die Leute, die vllt. etwas verändern wollen, verscheucht oder sie gar nicht erst an euch ranlasst - dann wird es nur noch schlimmer.
“Stadt der Moderne” sollte in die Köpfe der Leute genau so, wie es gemeint ist - nämlich eben nicht nur auf die heutige Zeit bezogen, allerdings wissen das die Wenigsten! Macht doch mal mit dem Geld, was ihr jetzt ausgegeben habt, eine Kampagne, um die Leute, denen das momentane Chemnitz so nicht gefällt, zu überzeugen, Chemnitz mit neuen Augen zu erleben, zu entdecken, damit sie mit helfen, Änderungen zu schaffen.
Chemnitz braucht eine Reihe von Veränderungen - ihr könnt doch daran mitwirken - mit der richtigen Wahl! Und dazu gehören mit Sicherheit NICHT die NPD oder Pro.Chemnitz, die ihre stumpfsinnigen Plakate “Freibäder statt Gunzenhauser” direkt über Werbetafeln für die Kunstsammlungen Chemnitz hängen. So werden zwar auch Veränderungen erreicht, aber sicher nicht die, die wir alle eigentlich wollen.
Gebt das Geld für eure Anti-Stadt-der-Moderne-Kampagne lieber dafür aus, etwas für Chemnitz zu tun und nicht gegen diese Stadt zu arbeiten, damit eure Kritikpunkte, nämlich, dass z.B. immer mehr Leute wegziehen, nicht noch vertiefter auftreten und die Leute noch mehr dazu anregen.
Was sind denn die “richtigen” Parteien, die man da wählen soll? Welche Partei tut ersthaft etwas dafür, dass der eigene Stadtratsbeschluss zur Umsetzung des Experimentellen Karrees auch wirklich umgesetzt wird? Genau dort nämlich versuchen Leute (nicht nur junge), etwas anzupacken und umzusetzen zum Nutzen der ganzen Stadt. Doch das ist politisch nicht gewollt, muss abgewürgt werden (von GGG, Verwaltung, Fraktionen). So wie man vor drei Jahren den Versuch der Brühlbelebung abgewürgt hat. Da kann man nur noch beißenden Spott ausschütten. Oder eben wirklich weggehen.
Die richtigen Parteien wären auf alle Fälle NICHT diejenigen, die ich oben bereits erwähnte. Tipp: Es gibt Bürgersprechstunden, nur müsst ihr dort auch hingehen. Ihr könnt einen Verein gründen, der gegen bsp. das Vergessen des Brühls steht. Schreibt Briefe an die Fraktionen. Redet mit den Leuten in der Umgebung. Aber meckert nicht nur rum. Tut was …
Ich für meinen Teil z.B. (auch wenn es nicht viel ist) schmeiße auf den Weg geworfene Zeitungen oder groben Müll halt selbst weg, wenn andere es nicht schaffen. Auch hab ich schon zur Genüge heruntergerissene Mülleimer wieder hingestellt oder aufgehangen. Auch wenn Säufer mitten in der Fußgängerzone rumlungern weise ich sie darauf hin, dass das an diesem Ort nicht wirklich passend ist.
Also - jeder mal mit anpacken anstatt zu meckern.
nu genau!
ordnung und sicherheit. steht das nicht auch auf den plakaten der oben genannten?
Ganz grosse Kino
Vieleicht hilft uns der massive Abriss doch.
Die GGG hat noch ganze Strassenzüge im Petto. Wir weiter so der Abriss gefördert, nimmt die Zersiedelung noch schneller an Fahrt auf. Ich als Hilbers-Alten-Bernsdorfer brauche dann nur noch auf die erste Ausgemeindung warten.
Bingo - als Neuausgemeindeter muss ich dann nicht mehr zwingend das Grosses Gino Gemnitz antun.
hmm…
Weiss gar nicht was ich dazu sagen soll.
Beschämend wie hier offensichtlich Wahlkampf betrieben wird.
Was mir an der Sache hier nicht gefällt:
- Copyrightverletzungen
- Recht am eigene Bild
- Impressumspflicht und verletzung im Sinne TLG§6
- Die Aktion schadet eher Chemnitz als sieh hilft
Herr Thomas Heydriech nehmen Sie die Seite vom Netz.
Sie als Bergener sollten sich sicherlich nicht für so eine Sache hergeben!
Aber da verlange ich wohl zu viel!
Von Ihnen als Admin-C eingetragener Verantwortlicher der Abzockerseite http://www.nachbartest.de, wäre das sicherlich zu viel verlangt…
Das ist ja wieder mal typisch deutsch.
Nichts zur Sache sagen, sondern erstmal wieder die rechtliche Seite beleuchten. Das bringt uns weiter. OMG.
Daran werden wir noch ersticken.
Zeig mir die Augen dazu und ich sage es denen das auch ins Gesicht!
Nach Bergen fahre ich nicht! Nach HongKong auch nicht! Und überhaupt in einer Demokartie darf man solange was sagen bis man Gesetze bricht, dann darf man sich nur noch verteidigen.
Meine Lieben Chemnitzer!? Ihr hättet Euch vielleicht jemanden seriöseren Partner für Eure Aktion suchen sollen!
Es ist beschämend, dass ihr Euch jemanden gesucht hat der öffentliche Sexportale betreibt ohne Alterschutz und Leute Abzockt.
Soviel dazu…
ach, das kann jedem passieren. Herr Heydriech ist einfach ein professioneller Kopf-Hinhalter, kein Pornoseiten-Betreiber… Das muss man sportlich sehen.
recht hat er aber trotzdem… die Aktionisten hier haben sich soviel Mühe gegeben zu verschleiern, woher sie kommen, dass es schon fast albern ist.
An Herrn Heydriech zu appellieren, etwas zu tun, ist jedenfalls verfehlt: das ist dessen Job. Man kann höchstens seine Firma anmailen: sales@mediaon.org, aber einmal hilft wahrscheinlich nicht…
Angesichts der Plakatmotive ist doch eh klar, wer das war… von daher kann man den Leuten wahrscheinlich nicht mal vorwerfen, dass sie sonst nix tun: so Vereine zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes oder Oskar sind ja schließlich auch mit arbeit verbunden.
Also Jungs und Mädels, raus aus den Schützengräbern: Herr Quast, Frau Ludwig oder die Leipziger Agentur werden einen Teufel tun, Euch wegen Copy-Right-Verletzungen zu verklagen. Mehr schlechte Presse könnten sie sich ja gar nicht einhandeln…
Mich würde interessieren, WO und als Was dieser “Chemnitzer” sein Brot verdient !
Früher hießen die Gummiohren - die wollten es auch ganz genau wissen
Danke, danke, danke.
Lachen löst zwar nicht das Problem, aber es befreit erstmal.
Die Entwicklung von Chemnitz macht mir Angst, in letzter Zeit immer mehr. Der Abriss ist fragwürdig, die Jugendfeindlichkeit offensichtlich.
Denk ich an Chemnitz in der Nacht…bin ich um den Schlaf gebracht.
Die Vision: Jugend weg, Kultur weg (okay, bissel Theater, bissel Oper, aber schön auf Sparflamme), Spaß weg, alles weg. Dach drüber. Altersheim ranschreiben, fertig. Ach ja, ein paar Supermärkte noch. Aber schön ruhig und ordentlich wird es dann sein.
du hast die parkhäuser vergessen. ; ) und die lustigen urbanen elektronischen parkplatzanzeigen, auf denen immer steht:
599 Plätze frei.
Ausserdem nicht zu vergessen, gelegentlich Juppi Heesters und Florian Silbereisen in der Stadthalle, das ist genau das worauf die Chemnitzer Jugend wartet!!!
Gefunden bei http://www.sachsen-fernsehen.de
->
Stellungnahme der CMT-Geschäftsführer zur “alternativen Plakatkampagne”
Die Geschäftsführer der CMT City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH Herr Michael Quast und Herr Ulrich Geissler geben folgende Stellungnahme zur “alternativen Plakatkampagne” zur Stadt der Moderne ab:
“Die Inhalte sind kontrovers. Allerdings hat diese Aktion kreatives Potential, das produktiv für die Imagekampagne der Stadt genutzt werden könnte. Dies wird nur möglich sein, wenn die Urheber der Aktion sich outen. Dazu fordern wir sie auf. Kreative Heckenschützen nützen Niemandem.“
Sehr geehrte Chemnitzer-Oberen,
Es geht hier sicher nicht um Werbung, es geht um Veränderung! Also tun sie was dafür, damit Neues geschaffen werden kann. Schaffen sie Freiräume zum ausprobieren, lassen sie Innovation in diese Stadt. Wovor haben sie den Angst?
Chemnitz braucht die Jugend, sonst ist es bald vorbei! Schlafen können sie woanders.
Jaja, die Abtrünnigen mögen sich zum gegenseitigen Dialog zu erkennen geben. Klar doch. Weil man in Chemnitz den runden Tisch erst neulich neu erfunden hat. Blöd nur, daß man die andere Hälfte des Tisches einfach abgekippt hat. Die Chemnitzer Bilderstürmer (Stichwort: Berufliches Gymnasium) freuen sich schon auf den “Dialog” mit den Nestbeschmutzern. Traurig, daß eine solche Aktion nur anonymisiert ablaufen kann, aber in dieser Stadt leider verständlich.
Es wird Zeit das die Oberen der Stadt sich zusammenreissen und gemeinsam etwas für Chemnitz tun ,und sich nicht in Parteikämpfe verzetteln. Was sich nach außen immer gegen Stadt auswirkt. (Dresden Waldschlösschenbrücke) .
Der Abrisswahn schreit zum Himmel,erst wird mit Fördermitteln saniert,Jahre später mit Öffentlichen Mitteln abgerissen.
Das kann man nicht nachvollziehen.
Nach der Wahl werden wir ja sehen, ob die Mehrzahl der Chemnitzer ebensolches Empfinden hat, wie die Macher dieser Seite. Zu hoffen ist es - auf das der dann neue OB dem bisherigen Dilettantismus rigoros entsagen möge.
Eine OB-Wahl ist erst wieder in fünf Jahren !
Hallo und herzlichen Glückwunsch!
Man kann mal wieder herrlich beobachten, wie wenig Spaß in dieser Stadt verstanden wird, wenn Bürger eigene Gedanken öffentlich machen…
Ich hätte auch noch einen Motivvorschlag: Macht was mit Splash und Stadthalle!
Es wird nicht lange dauern bis zum nächsten Upgrade der Polizeiverordnung - dann werden nur noch Wahlplakate der etablierten Parteien geduldet! (…ich glaube mich zu erinnern, daß es das schon mal gab…)
Apropos Wahl - da muß ich doch gleich mal auf den Wahlzettel gucken…
Cheerio!
Ich bin noch jünger und finds in chemnitz echt öde ich find es müsste mehr Park geben mit Bäumen dann würde es mehr vögel geben und die Stadt würde sauberer. Man könnte mehr Freiluftkonzerte veranstalten…
Ich finde die Plakate sehr interessant, jedoch so anonym das gibt viel Grund zu Spekulationen. Wie man ja heute schon bei Radio Chemnitz gehört hat. Ob jedoch die richtigen Stellen dafür ein offenes Ohr haben werden bleibt abzuwarten.
Achso, ihr wollt nur eine Diskussion anstoßen. Aber wenn man in einem Kommentar ein weichgespültes Stadtmagazin als Teil des Problems erwähnt, ist der Beitrag ganz schnell gelöscht.
Meeerkwürdig…
Wurzel, Dein Beitrag wurde nicht gelöscht, der steht nur im anderen Thread. Man verliert schnell den Überblick…
Spektakuläre Plakataktion. Ein Strohfeuer?
Wer Lebensqualität zuvorderst an der Zukunft des “ExKa” fest macht oder daran, ob er abends vor einer Innenstadt-Kneipe sitzen darf oder nicht, tut mir ehrlich gesagt leid - das ist doch nebensächlich. Ich lebe seit über 15 Jahren hier und bin mit der Stadt soweit zufrieden, auch wenn es natürlich immer Dinge gibt, die nicht optimal (und auch immer Dinge die eigentlich richtig schlecht) sind.
Nur die “Oberen” zu kritisieren, ist zu billig. Ich behaupte: die meisten Leute, die schlecht über Barbara Ludwig reden, haben keine Ahnung, was diese Frau für einen Job macht.
Lebensqualität in meinem persönlichen Umfeld schaffe ich mir selbst. Mit Dingen, die ich nicht beeinflussen kann, versuche ich gelassen umzugehen. Wer etwas verändern will, möge entweder aufstehen und vorangehen oder aber wenigstens verwertbare Anregungen liefern. Ein Bekannter von mir kandidiert deswegen bei der anstehenden Wahl erstmals für den Chemnitzer Stadtrat, ein anderer für den Bundestag - das finde ich vorbildlich.
na dann ist doch für Dich alles in Ordnung.
Tja in Dresden hat sie nix reissen können, dann musste sie es ja in ihrer Stadt probieren. Mir wäre der Kandidat der CDU wesentlich leiber gewesen, denn er weiss zumindest mit dem Geld umzugehen.
Dieses Forum wird nach Belieben editiert; meine Beiträge von heute Nachmittag (mind. diese) sind verschwunden.
Soviel zur Geisteshaltung der Betreiber.
sicher?
Wurzel war auch schon dieser Meinung, aber hier gibt es noch 2 Gesprächs-Fäden, dort steht jedenfalls noch was von Dir drin (wenns der selbe Theo ist)
Danke Jack,
war ein doofer Schnellschuß von mir - und ging nach hinten los.
Gelobe Mäßigung.
Hier is schön
s.o.
Die Aktion gefällt mir gut. War der letzte und einzige Bewohner des Gebäudes an der Waisenstraße (Contiloch) und wurde dann in den Westen vertrieben. Viel Erfolg!
Ich zitiere.
WIR WOLLEN EIN EXPERIMENTELLES KARREE AN VORGESEHENER STELLE!
WIR WOLLEN DIE WIEDERBELEBUNG DES BRÜHL BOULEVARD!
WIR WOLLEN AUCH NACH 22 UHR VOR DEN KNEIPEN IN DER INNENSTADT SITZEN DÜRFEN!
WIR WOLLEN KEINEN ABRISS VON GRÜNDERZEITHÄUSERN!
WIE WOLLEN EIN MODERNES CHEMNITZ WAS SICH NICHT (NUR) AUF DIE VERGANGENHEIT BEZIEHT!
Und ich will Kühe.
Geht das eigentlich?
Wenn die GGG abreißt, ist sie böse (Leipziger Straße).
Wenn die GGG sanieren will, ist sie böse (Reitbahnstraße).
Wenn die GGG nix macht, ist sie böse (Brühl).
scheint mir ne ziemlich miese Lage zu sein für Frau Kalev. Wenn ich sie wäre, würde ich mich unter eine Abrissbirne legen. Ist aber auch böse, kommt sie nicht in den Himmel und auf der Beerdigung darf auch kein Pfarrer reden…
Wohl ein bißchen einfach gestrickt ? Die GGG verhält sich schon streng marktwirtschaftlich- Konkurrenz abwehren, Fördermittel einstecken, Entscheidungsträger integrieren. Dafür verdient Frau Kalev Respekt ! Es ist aber nun mal eine städtische Tochterfirma. Da stimmen wohl eher die Ansagen der Politik nicht, oder ?
Grußwort
Wer nach Chemnitz kommt, kommt in die Stadt der Langeweile. Warum wir uns dafür entschieden haben? Weil uns niemand gefragt hat. In Chemnitz wird seit fast zwei Jahrzehnten “gestaltet” und “vorbereitet”. Um möglichst immer mit dem Mainstream mitschwimmen zu können, schlägt uns die Stadt auf vielfältige Weise unseren Lebensrythmus nieder. Wenn Chemnitzer Stadträte im Planersaal über die wirkungsfreien Missgeschicke dieser Stadt entscheiden, haben sie stets ein großes Brett vor dem Kopf und scheinen etwas genommen zu haben, bei ihrem Versuch, diese übergroße Patchworkdecke, die unsere Stadt darstellt, zu rechtfertigen. Hier regieren nicht nur Lidl, Krawatten und Corega Tabs sondern Kompetenz, geistreiches Handeln und Optimalverteilung der Gelder. Wie zum Beispiel das (stadt)lebensrettende Parkhaus mit über 500 Parkmöglichkeiten für die ganze Familie mitten in der Innenstadt für schlappe 2 Millonen Euro. Inlusive Aldi. Top. Sowas geniales muss einem erstmal einfallen.
Chemnitz ist eine Stadt der Arbeitslosen, der Provokation und der Unsinnigkeit. Aus diesem Fleiß und Innovationskraft erwuchs bereits in der Vergangenheit ein farbenfroher, architektonischer Malkasten aus kitschig bunten Häusern, die keine Waldorfkindergartengruppe besser zustande bekommen hätte und vollkommen stilfreien Zusammenrottungen verschiedenster Bauweisen auf engstem Raum, welche Picasso konkurieren. Die Unternehmen der Stadt leisten auch heute unglaubliches, damit sie noch steriler und bornierter wirkt und schaffen so eine Basis zur Entwicklung unserer Heimat. Die Stadt hat der Tradition des Verwaltens einen feinen Strick geknüpft - wieder mal auf kosten der Bürger. Die Bevollmächtigten haben sich aus der nutzbaren Brachlandschaft des einstigen stolzen Zentrums im vergangenen Jahrzehnt einen peinlich-kitschigen Supermarkt geklebt. Deshalb rate ich ihnen: Erschrecken sie vor Chemnitz oder fliehen sie in eine Stadt der Moderne.
Danke.
ja, und DANKE!
Danke! besser kann man es kaum formulieren.
Spitze!
Mir gefällt es hier.
Nach 45 stand kaum noch ein Haus in der Innenstadt. 80 Prozent waren zerbomt.
Die Fehler nach der Wende (Einkaufstempel auf den Vorstadtwiesen) wurden korrigiert und die Innenstadt wieder belebt. Und das mit einen Moderneren Design als irgendwo anders.
Ich freue mich als Rentner auch wieder über die Belebung, weil dies auch junge Menschen anzieht.
Ein Vorredner meinte Wohl, die Stadt hätte keine Parks.
Da kann ich nur lachen. Soviel Grün habe ich zuletzt nur in Nürnberg gesehen. Chemnitz zählt wohl zu den Grünsten Städten Deutschlands!
Innovativ und Modern zeigt sich Chemnitz, wenn es um Exsistensgründung und um ein Studium geht.
Das zieht an! Vorallen Geld wird in die Kasse gespült! Man muss geld ausgeben um welches einzunehmen! Erst dann kann man über die Widerbelebung von Freilichbühne und co nachdenken.
Die Lerchstrasse im Zentrum von Chemnitz zwischen StraNa und Sachsenallee, braucht noch mehr abbruchreife, ungenutze Gebäude von der DB und vom Staat selbst. Der Anblick ist immer wieder eine Freude. Zudem finde ich auch gut, dass die Gebäude nicht bündig abschliessen und das keine Schallschutzmauer wegen der Zuggeräusche installiert wurde. Dies macht einen schönen Haupfbahnhof-Flair direkt in den Karrees. Ist fast mit Dolby Surround gleich zu setzen, man denkt da kommt von überall ein Zug her. Und was auch schön ist, dass den kleinen Kinder, die es hier im Dutzend gibt und die langsam in ein Alter kommen wo sie abenteuerlustig werden, ermöglicht wird das sie auch mal auf den Gleissen spielen können, wenn sie es wöllten. Wo bekommt man mehr Abenteuer wie hier. Chemnitz ist also für mich nicht nur die Stadt der Moderne, sondern auch ein Abenteuerspielplatz für unsere Kinder.
GLÜCKWUNSCH & DANKE !
Glückwunsch zur Idee & Danke für den Mut !
Der Ruf dieser Stadt wurde und wird weiterhin von “Möchtegern-Politikern”, Parteiengezänk, gewissenlosen Stadträten, unfähigen Importen (Wesseler) und einer OB ohne Profil geprägt.
Stadtmarketing ist hier ein Fremdwort, man verkauft sich nicht mal mehr unter Wert, sondern garnicht !
Diese Stadt muss und kann man nicht schlecht reden - dafür sorgt sie selbst (auf eine Auflistung der Skandale nur aus 2008 verzichte ich hier aus Platz-und Zeitgründen !
Gottseidank ist die Stadt ja nicht hässlich, wenn man mal vom unmittelbaren (Mini)zentrum absieht.
Aber ungepflegte Grünanlagen, bewusst abbruchreif gemacht werdende Häuser in den Wohngebieten - auch hier tickt die Uhr.
Ich wünsche den Initiatoren dieser Aktion Erfolg, hoffentlich bleibt und seid Ihr wirklich frei und unabhängig von den Parteien.
Denn die kriegen ihre “Klatsche” zur anstehenden Wahl !
Man kann den Machern nur allerhöchstes Lob aussprechen, den Stadtoberen mit ihrer Aktion einen Spiegel vorzuhalten. Ich hatte schon alle Hoffnung für Chemnitz aufgegeben und dachte, in der Stadt gibt es, -anders als z.B. in Leipzig -, kein kreatives kämpferisches Potential mehr.
Einzelne Kritiker werden mundtod gemacht und selbst der größte Mist noch schöngeredet.
Frau Oberbürgermeister kommt mir vor, wie im Märchen “Des Kaisers neue Kleider”
Das Märchen handelt, wie jeder weis, von einem Kaiser, der sich für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Die Betrügern machen ihm weis, die Kleider seien nicht gewöhnlich, sondern könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amts würdig und nicht dumm seien. Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit erwähnt dieser nicht, dass er die Kleider selbst auch nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind ausruft, der Kaiser habe gar keine Kleider an.
Die wunderschönen Plakate sind in diesem Fall die Kinder.
In Chemnitz wird die historische Bausubstanz im Zentrum abgerissen oder verfällt, und die Mieter werden in die sanierten Plattenbauten am Stadtrand gelenkt.
In Chemnitz werden “Bunte Gärten” versprochen und tatsächlich nimmt die Verwilderung der Grünflächen zu.
Die Großstadt Chemnitz verliert massiv Einwohner, aber Leipzig und Dresden gewinnen.
Woran liegt das? Wer übernimmt für diese Entwicklung die Verantwortung?
bleibt nur zu hoffen, dass sich mitstreiter finden, die die ideen auch praktisch umsetzen, bevor das blog gesperrt wird, weil irgend ein engstirniger opportunist hier den machern das handwerk legt. sollte tatsächlich eines dieser plakate in der stadt hängen werde ich abends auf euch die dahinter stehen einen trinken gehen. also bleibt standhaft.
innerhalb eines tages 80 neue kommentare! toll! weiter so!
klasse, eure aktion ! ich habe es an alle, die ich kenne und die nicht nur jammern, weitergeleitet
gruss langi
Genial und sehr kreativ !!!
Wieso ist etwas kreativ, was nur das aufgreift und kopiert, was sich andere ausgedacht haben?
Wie soll sich Deiner Meinung nach die Stadt Chemnitz päsentieren?
Oder anders gefragt - Wie präsentierst Du Dich in einem Vorstellungsgespräch?
Gute Ideen und Konzepte - herzlich gern! Wie wäre es, wenn sich die Macher dieser Seite für den Stadtrat bewerben? Dort kann man Ideen für Chemnitz besser verwirklichen als durch eine Negativkampanie.
Bitte selber besser machen.
Da hast Du wohl den Sinn der Aktion nicht verstanden.
Es geht darum Veränderungen in der Stadt herbeizuführen!
Das habe ich nicht bestritten. Ganz im Gegenteil. Ich finde nur, neben der “Subversiven Aktion” darf es ruhig ein bischen basisdemokratische Arbeit geben!
Dort muß man aber Gesicht zeigen - und das ist gut so!
Zeig doch mal dein Gesicht - z.B. mit einem Link; dann könnten wir gern basisdemokratische Arbeit angehen - bin dafür immer offen.
Alternativ möglich natürlich auch das hier in den Foren angebotene Mitarbeiten im Stadtforum - jeder 2. Dienstag im Monat in der Henriettenstraße 5.
Kreativ finde ich was mitdenkende Bürger aus einer sinnlosen und voll an die Wand gefahrenen Werbung doch noch so gutes gemacht haben. Meine volle Anerkennung nicht nur für ihren Spürsinn bei den Chemnitzern sondern auch für ihren Mut. Und das ist in der sich derzeitig entwickelnden “Demokratie” wahrlich nicht unbedeutend!
Übrigens greift man auch eine Werbung auf, welche noch in einer anderen Stadt angefertigt wurde. Wahrscheinlich haben auch schon alle Werbeagenturen Chemnitz den Rücken gekehrt.
Ein Werbeslogan “Stadt der Moderne”, in der Stadtverwaltung durchgeboxt von fast einer einzigen Person Kraft seiner Wassersuppe. Das ist Mitspracherecht der Bürger! Das ist “Demokratie”!
Ein Werbeslogan, wie ich ihn in allen meinen Jahren schlechter noch nicht gelesen habe. Er verletzt ja fast alle Grundlagen der Werbekunst.
Stadt der Moderne steht an der Autobahn. Dieser Spruch soll Touristen anlocken. Touristen aus anderen Städten, anderen Ländern. Wie hoch wird unter den Vorbeifahrenden wohl der Anteil an Geschichtsprofessoren sein, welche diesen Spruch auch nur vage deuten können? Ergo, viel sinnlos rausgeschmissenes Geld was uns an anderen Stellen in der Kultur, siehe die Probleme Robert-Schuhmann-Philharmonie, Industriemuseum usw. bitter fehlt.
Irgend etwas stimmt in unserem Rathaus nicht mehr!
Ich kann nur hoffen, dass es unserer OB bald besser gelingt aus einer Heimstadt für Rentner auch eine attraktive Stadt für die Jugend zu machen.
Ich glaube, die ersten Schritte dazu müssten schnellstens im Rathaus selbst getan werde.
Danke für die Plakate. Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass die hohen Damen und Herren dies inhaltlich erreicht. Dazu geht es schon viel zu lange in diese Richtung. Immer wenn ich meine geliebte Stadt wieder besuche, versuche ich das Schöne zu sehen. Schön ist eine Stadt aber v.A. wenn in ihr gelebt wird, nicht nur gewohnt. Aber wenn ich nur zu zweit bin, darf ich nach der Polizeiverordnung mich ja noch niederlassen und ein Getränk trinken, sind wir doch auf einem tollen Weg.
Drum glaube ich nicht, dass ich vor 2050 zurückziehen werde. Schade.
Liebe Grüße,
Atti
endlich, darauf habe ich (geb.inKmst) und meine zugezogenen mitbewohner gewartet…jetzt sind wir uns sicher, dass es da drausen auch noch leute gibt die chemnitz auch so sehen, wir denken das chemnitz das pilotprojekt für Dr.Wolfgang Schäuble Überwachungsstaat ist und Herr Runkel ist damit beauftragt, dieses umzusetzen. Da sich ja in Chemnitz eh niemand wehrt und alles hingenommen wird.
wenn wir uns aber alle zusammen tun können wir doch gemeinsam was verändern, lasst uns chemnitz retten gemeinsam…weiterso
ich habe noch was vergessen, es sind nicht nur die politiker der stadt die für unseren unmut verantwortlichen, es sind auch die medien, die immer sehr einseitig berichten, habe heute den artikel über prochemnitz in der fp gelesen, ich finde der kommt reichlich spät und es wird viel zuwenig darüber berichtet, was für eine Partei dahinter steckt.
> was für eine Partei dahinter steckt.
Das ist ja bereits an der Personalie Kohlmann ersichtlich. Bei jedem politisch interessierten Chemnitzer sollte das bereits der Groschen fallen. Ärgerlich ist an dem FP-Artikel jedenfalls, daß dort mit hahnebüchenen Zahlenbeispielen gearbeitet wird, die bei näheren Hinterfragen ohne Substanz (z.B. Anzahl der hier lebenden Ausländer) sind. Eine Gegenargumentation zu Pro-Chemnitz hätte viel sachkundiger erfolgen müssen. So steht die FP wieder nur im Verdacht, daß verlängerte Sprachrohr des Rathauses zu sein.
ja, bei jeden politisch interessierten Chemnitzer, leider interessieren sich nicht sehr viele für Politik, oder wählen einfach drauf los, hauptsache nicht die Partei die gerade das sagen hat
Aber den Satz verängertes sprachrohr des rathauses finde ich klasse.
Der Artikel der FP kommt/kam viel zu spät. Provokative Schilder, klare Aussagen lassen so manchen Menschen eben einfach blenden. Wer weiss denn schon was/wer sich hinter Pro Chemnitz verbirgt. Die Leute die ich in den letzten Wochen/Tagen drauf angesprochen habe, wussten alle nichts davon und waren erstaunt, als ich ihnen die Personen vorstellen konnte und deren Position im Stadtrat.
Da hat sich die Fp auch wieder schön aus der Verantwortung gezogen!
Ich hätte erwartet, dass viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet wird!
Chemnitz ist nicht braun und soll es auch nicht werden!
Wer pro chemnitz.dsu wählt der würde auch die Nsdap wählen!!!!
NAZIS RAUS!
Genial, großartig,wunderbar diese Plakataktion. Macht weiter so! Vielleicht kann man einige Sebstgefällige zum Nachdenken anregen. Ob es gelingt gewählte und auserwählte Verantwortliche aufzuwecken, bleibt abzuwarten; auf jeden Fall lässt sich mit Ironie und Satire manches in dieser Stadt besser ertragen.
Vielen Dank für diese sehr realistischen Plakate.Macht weiter so.Vergeßt dabei bitte nicht die heruntergekommene Freilichtbühne,den abgewirtschafteten Sonnenberg u.v.mehr.Wenn der Geist im Rathaus älter als die Stadt ist kann mann nicht mehr erwarten.Ich hoffe nur,daß sich noch mehr moderne Menschen an dieser Aktion beteiligen,um aus einemProvinznest eine wirkliche Stadt der Moderne zu machen.ö
Chemnitz die Stadt der Moderne oder wie eine Stadt sich selbst der Lebensqualität und Zukunft beraubt
Seit fast über einem Jahr wohne ich nun in Chemnitz, gern würde ich „lebe“ schreiben, aber dies wäre doch eine dramatische Verklärung der hiesigen Umstände, denn bereits am fünften Tag in der Stadt der Moderne wurde ich von einem wild um die Schloßteichanlage fahrendem Polizeitransporter, samt dreifacher Besetzung in meine Schranken gewiesen. Grund: Ich hatte schlichtweg die vereinzelt herumstehenden grünen Schilder übersehen, welche es untersagen, seinen Hund auf Grünflächen der Stadt frei herum laufen zu lassen. Jeglicher Erklärungsversuch meinerseits scheiterte und so wurde mir nicht nur die Ordnungswidrigkeit des „ohne-Leine-laufens“ angehängt, sondern gratis dazu gab es noch den Verdacht auf „Hundesteuerhinterziehung“. (Es ist denke ich nicht die Schuld des Hundehalters, wenn nur eine, leider zu der Zeit erkrankte Mitarbeiterin zur Hundemarkenaustellung beschäftigt wird)
Nach unzähligen Telefonaten und Widersprüchen konnte ich den Sachverhalt auf meine (Telefon)Kosten klären und zum Einstand direkt mal 15 Euronen springen lassen. Also in diesem Sinne; willkommen in deinem neuen Zu hause Chemnitz, in der Stadt wo das Abkassieren der Bürger mehr Zählt als Aufklärung und Information. Wer braucht schon Prävention oder Kommunikation, wenn das Aktion – Reaktion Schema so wunderbar in Form von aufspüren und kassieren so viel einfacher und lukrativer ist.
Knapp ein Jahr nach diesem Erlebnis erscheint ein gewisser Miko Runkel auf der „Politbühne“ in Chemnitz.(Die auch so ziemlich die einzige ist, in welche die Stadt gerne investiert)
Dank seiner neuen Polizeiverordnung bin ich mittlerweile der festen Überzeugung, dass Chemnitz ein geheimes „Wolfgang-Schäuble-Pilot-Projekt“ sein muss. Anders kann ich mir diesen stigmatisierenden Wahnsinn einfach nicht erklären.
Man ist sich nicht recht schlüssig ob man nun lachen oder weinen sollte, wenn man dabei zusehen darf, wie eine der ältesten Städte in Deutschland aber auch wirklich alles tut, um die wenigen existierenden jungen Leute zusammen mit deren Potenzial zu vertreiben.
Dass viele jüngere oder junggebliebene (wo seid ihr?) Menschen in Form von Schülern, Studenten aber auch Arbeitssuchenden, sich den Besuch im Biergarten gar nicht leisten können, scheint hier niemanden zu interessieren. Jugendliche braucht keiner im Park und schon gar nicht mit einem Bierchen in der Hand – sollen die doch lieber mit den Rechten in ein nationalsozialistisches Zeltlager fahren- dann wird man wenigstens nicht belästigt. Und wieso um Gotteswillen sollte man Punks, Alternative oder einfach nur Menschen die nicht in ein engstirniges Lebensmodell passen, als völlig normalen Teil einer vielseitigen, bunten und interessanten sowie modernen Gesellschaft sehen?
Genauso unvorstellbar und abwegig wäre ja der bloße Versuch, Kommunikation zwischen Jung und Alt zu fördern, Verständnis füreinander und friedliche Co-Existenz zu schaffen.
Aber anstatt der wachsenden Perspektivlosigkeit für jüngere Bürger/innen in Chemnitz den Kampf anzusagen, wird sichergestellt, dass ja nicht zu viele Feste in der Innenstadt gefeiert werden können- nicht dass die Stadt am Ende noch zu lebendig erscheint.
Lieber investiert man in ausgrenzende Verordnungen, welche die Generationen schön gegeneinander ausspielen. Ordnung und Sicherheit als Credo für eine Stadt, die statistisch gesehen eine der sichersten ist?
Was passiert hier denn, außer das ein paar Prollos mit Rasierklingen unter den Achseln Samstagnacht über den Marktplatz wackeln, drei Mädels ihre Haare schütteln und irgendwo eine Flasche zu Bruch geht.
Verantwortung für die kulturelle, ökonomische sowie gesellschaftliche Zukunft übernimmt von den älteren und fordernden Herrschaften der Stadt , durch Toleranz, Förderung und langfristiges Denken, aber so gut wie niemand. Ob so das Fortbestehen der Stadt nachhaltig gesichert wird ist fraglich.
Lieber sichert man die korrekte Anbringung von Hausnummern bzw. die generelle Leinenpflicht für Hunde, schafft Öffnungszeiten für Spielplätze, verbietet das „Feierabendbierchen“ im Park und sorgt dafür das Teenager, falls sie sich in einer größeren Gruppe ab drei Personen, wiederkehrend am gleichen Platze versammeln sollten, eine Ordnungswidrigkeit begehen.
Die neuen Stadtfeinde Nr. 1, die Terroristen der Stadt Chemnitz, sind seit März sowieso die Hundehalter, dass man Hundesteuer zahlt tut nichts zur Sache. Für den besten Freund des Menschen ist in Chemnitz kein Platz. So kann man bei den Kommentaren der Internetseite von Drehscheibe Chemnitz Aussagen wie diese von user „Kontrolleur“ lesen:
„Ab morgen klicken die Cams und Anwohner sind gerne bereit Namen und Adressen der Polizei zukommen zu lassen.“
Ganz ehrlich? Mir wurde schlecht, denn dies ist nur ein Beispiel für die geballte Ladung Hass, welche neuerdings auf Hund und Halter niedergeht. So wurden Hundebesitzer in den letzten Wochen dazu aufgefordert die Markierung am Laternenpfahl weg zu putzen,mir persönlich wurde nur gedroht man bräche meinem Hund das Genick, falls er nochmal bellen würde. Andere Hundebesitzer berichten ähnliche Vorfälle die Drohungen, Beleidigungen und Diskriminierung mit sich brachten.
Am schlimmsten jedoch ist die Pauschalisierung, die wenigen verantwortungslosen Hundehalter werden sich doch an diese Verordnung genau so wenig halten wie an die alte, welche wirklich ausreichend war. Runkel beschwert sich über zu viele Hundehaufen, aber gibt es Tütenspender oder Mülleimer in denen das aufgesammelte entsorgen könnte? Von unerträglicher Umweltverschmutzung war die Rede, dass aber zum Beispiel Mc Donald’s Müll auf Parkplätzen und Wegen liegt, Aschenbecher während der Fahrt geleert werden, Mülleimer überquellen und sich auf Grünflächen wie z.B am Pfarrhübel der Müll auch in Form von giftigen Elektroschrott nur so stapelt, findet keine Erwähnung und schon gar keine Konsequenz.
Wieso können keine sinnvollen und innovativen Ideen umgesetzt werden, wie z.B ein Hundeführerschein, welcher zum Ableinen berechtigt?
Nee in Chemnitz nicht- warum auch?Die Stadt könnte dann doch zu „modern“ wirken, dass hat man ja gerade noch mit der erfolgreichen Verlagerung des Splash-Festivals verhindern können. (Puh!)
Aber am besten gefällt mir hier sowieso die überdurchschnittlich hohe Präsenz von Ordnungsamt und Hüter. Welcome to Chemnitz - Big Brother is watching you! Also entweder man ist Überwachungsresistent oder dreht einfach mal durch, wenn man, wie ein Bekannter von mir ein Knöllchen bekommt, weil der Außenspiegel angeblich zu weit über den Bürgersteig geragt hätte. Auch schön anzusehen sind die Politessen bewaffnet mit Zollstock um an den Autos entlang zu messen. (Ja ihr kriegt sie alle und: Arme Kaßbergbewohner)
Man möchte meinen, ja man ist wirklich versucht zu denken, die Oberbürgermeisterin alias „Babalu“ alias Barbara Ludwig (SPD) würde sich für die belange der Jugend in Chemnitz einsetzten, gerade weil sie Pädagogin ist und sogar am chemnitzer Schulmodell mitgewirkt hat. Aber mit Nichten. Die „Gutste“ ist auch zu beschäftigt mit ihren repräsentativen Aufgaben (hier mal eine Bootsfahrt, da mal ein Empfang) Außerdem wäre da noch die ewig widerspenstige GGG sowie der Zickenkrieg mit der Baubürgermeisterin.
Kein Wunder also, dass Miko Runkel mit seinem Ordnungswahn so gut durchkommt. Die älteren Chemnitzer/ innen lächtzen ja förmlich nach strikter Führung und Anordnung. Selbst sind sie antriebslos und desorientiert, warscheinlich ist dies auch ein Grund warum mitten in der Stadt rechtsextreme Läden florieren, Pro Chemnitz sich samt braunem Gedankengut etabliert und schwule sowie lesbische Paare kein Zutritt zur Messehalle haben, wenn dort Pro Christ gastiert.
Am besten wäre es wahrscheinlich unliebsame Erscheinungen wie Jugendliche, Punks, Schwule und Lesben, sowie Hunde und deren Halter auf den Brühl zu sperren, dort könnte man nämlich noch besser als am Reitbahnviertel eine Mauer außen herum bauen, obwohl auch letzteres Dank der GGG in den nächsten 30 Jahren kaum belebt werden dürfte.
Mein Fazit nach über einem Jahr Chemnitz ist, dass hier leider viel Potential, Kunst, Kultur und Lebensqualität zu Gunsten von fadenscheiniger Sicherheit und Unfähigkeit im Stadtrat geopfert wird. Chemnitz liegt nach 20 Jahren Aufbau schon wieder in seinen letzten Atemzügen wie damals Karl - Marx – Stadt, es ist nur noch eine frage der Zeit bis diese interessante, grüne Stadt, die so viel mehr hätte sein können, stirbt.
Easter the cat, bitte zieh wieder weg und nimm deinen Hund mit! Bald! Danke!
Ja klar, sollen doch alle wegziehen, denen es hier nicht passt!
Damit wären in der Tat alle Probleme vom Tisch.
Dann hätten die Spießbürger hier wieder schön ihre Ruhe.
@Marko!
Genau alle raus!
Da hat jmd. was kritisches gesagt ui ui ui! Ist ja auch egal, wenn für die nächsten Generationen dann gar nix mehr an Lebensqualität übrigbleibt oder!
Wieso ist mit Bürgern wie dir eigentlich kein Dialog möglich?????
marko, zieh du doch weg, gastfreundlichkeit sieht anders aus…
Genau so eine hirnrissige Reaktion hab ich erwartet. Auch deswegen wohn ich nicht mehr in dieser armen Stadt! Zu viele Leute ohne Horizont.
Hallo easter the cat , Stehe voll Hinter deiner Meinung und freue mich über diese umfangreichen Äußerungen!
Und an Marko: nimm Deinen ALDI-Beutel und zieh von Dannen!!!
Thomas vielen Dank- ich hoffe dass Chemnitz einfach offener wird und sich nicht ständig selber im Wege steht.
Wie heisst es in einem Lied von Peter Fox…Hier bin ich geboren , hier werd ich begraben. Das hatte ich mir noch vor Jahren auch so vorgestellt und nun wird es immer unwahrscheinlicher werden. Ich werde sicherlich hier kein Licht ausmachen, das überlasse ich denen die gerne hier als *Duckmäuser* und *JaSager* bleiben und drauf warten das nix sich verändert.
Am schlimmsten finde ich, dass viele Menschen hier bei konstruktiver Kritik förmlich ausrasten.
Man fühlt sich ziemlich schnell in eine Ecke gestellt bzw. wie jmd. der zu DDR-Zeiten, diesem System kritisch gegenüberstand.
Nur nichts hinterfragen!!!
Ich werde hier bestimmt nicht länger bleiben als nötig- die Frage ist ob Chemnitz sich das leisten kann oder????
Die “armen” Stundenten und Schüler von heute sind nämlich die Konsumenten und Steuerzahler von Morgen.
Blöd nur wenn die damm mit Potential + Kaptial anwandern!
Wir sollten eine Demonstration organisieren um zu zeigen, dass wir Chemnitz so nicht mehr ertragen und dass sich was ändern muss!!!
Und an alle anderen: OPEN YOUR MIND!
Die politische Meschpoke unserer Stadt entstammt zumeist einer Einheitspartei und ihren Organisationen - egal wie die Farbe der jeweiligen Partei ist! Die kennen untereinander natürlich ihre Leichen im Keller und mafiöse Strukturen in Verbindung zum ex DDR Geheimdienst spielen auch eine Rolle!
Die echte Oposition sind leider “die Bösen”! Wer ein paar von den Leuten persöhnlich kennen lernt, revidiert dabei sein Urteil.
Die Stadt kann nicht von Oben entwickelt werden sondern nur über die nicht organisierten Graswurzelbewegungen von Unten.
Da könnte ich das Projekt http://www.erzregio.de erwähnen - da wird nicht die Kungelei gesucht und politische Neutralität bewahrt. Anderseits etwas sehr praktisches zum Aufbau in der Stadt geliefert!
In solchen praktischen Projekten sollte man seine Kraft hinein stecken und dabei auch noch gute Leute treffen als das man sich in Antipositionen aufreibt!
Die Stadt Chemnitz ist viel besser als ihr Ruf und ich würde sie ehrlicherweise lieber als die grüne Stadt taufen als von “Moderne” zu sprechen. Moderne Kunst ist schließlich auch schon Historisch!
Die Kunst ist auch der Weg um sich zu organisieren und um sich auszutauschen - Netzwerkstrukturen von Chemnitzer und ExChemnitzer sollten gepflegt und ausgebaut werden - aber schön an den Offiziellen vorbei!
Macht weiter - und dies zur Erbauung : (klick)
Auch schön
Hmm - na ja, habe hier einige Antworten, Sorgen und Fragen gelesen - aber im Prinzip trifft das nicht den Kern: ein Mädel (?), das den Hund nicht anleint, und zur Kasse gebeten wird ( .. na und - das ist in vielen Städten so, nicht nur hier .. ) unzufriedene Studenten, die mit Weggang drohen usw.. alles richtig. Aber das wird keine Veränderung hervorrufen.
Diese Aktion hier ist einfach Superklasse, stilvoll und durchdacht. Ich bin gebührtiger Karl-Marx-Städter ( grins - haben de Namen schon ewig nicht mehr in Gebrauch gehabt ) - aber was mit “meiner” Stadt passiert ist, ist das Grauen schlechthin. Die Innenstadt zugebaut und zugerümpelt wie ein Eisenbahnbrett, überall Abzocke, in jeder nur erdenklichen Form, und das Anliegen der Bürger von Chemnitz ist den “Bürgervertretern” doch vollkommen scheißegal. Es wird gelagt, das die Geschäfte in der Innenstadt nicht laufen - na ÄH! Wenn ich nirgends parken kann, dann fahre ich eben wo anders hin. Sauteure Parkhäuser wie am Rosenhof sind doch der Hohn ! Schaut euch Sachsenallee & Co an - hat sich amortisiert - und ab dann kostenfrei - so läuft das. Nein - überall Parkverbote, Halteverbote, GGG, die teilweise öffentlichen Straßenränder (!) für ihre Mieter kauft und blockiert - wo gibt´s denn sowas ? Wir zahlen alle KFZ Steuer für alle Straßen !
Es werden irgendwelche zweckfreien Projekte von dümmlichen Lobbyisten auf Biegen und Brechen gefördert & finanziert - gerade der Kunstsektor ( wobei clevererweise ja inzwischen alles als Kust umschrieben wird, so läßt es sich leichter rechtfertigen, und keiner traut sich, was gegen zu sagen ) etc - jaja - gut, soll ja bleiben, aber dann sollen die für zahlen, die es nutzen, nicht alle Steuerzahler. Ich sehe nämlich auf der anderen Seite, das zwar riesige zweckfreie Projekte für kleinste Nutzergruppen fett gefördert werden ( Umsetzung steinerner Wald - was soll das, der stand dort schon ewig und gut ??!! - jetzt die geplante Ausgrabung im Stadtpark, wo ein über 100 Jahre alter Baum gefällt werden müsste, nur um paar alte Backsteiner von ner Hütte auszubutteln - was soll der Scheiß ?? man muß nicht alles ausgraben, was mal versunken ist, der Opernscheiß - gut wer Operetten genießen will, soll auch dafür zahlen, aber nicht jeder Mensch pauschal !) - kenne einen Hausmeister an einer Grundschule - da gibt´s keinen Cent für - die Dachfläche ist teilweise undicht, die Küche in einem DDR-ähnlichen Zustand, für nötigstes kein Geld da ! Und ihr sprecht davon, das Geld in Bildung und Erziehung gepumpt wird ? Wo denn ? Und es sind Leute wie ich ( jetzt 36 Jahre alt ) , die gut ausgebildet mit wichtigen ud hochwertigen Job´s mit männermäßiger Verantwortung mit Hungerlöhnen abgespeist werden, weil es die Politik so will und zuläßt.
Und wir sind die Leute, die konsumieren müssten, wir müssten neue Autos kaufen, Häuser bauen, in Restaurants gehen, Urlaub buchen - aber wir können es nicht, weil wir meist auf Hartz IV Level arbeiten - fragt mal Busfahrer, Security-Leute, Taxifahrer, Friseusen, Bäcker, Kassiererinnen usw - dort habt Ihr Standartlöhne von ca 4,80-7,90 € - wenns gut läuft ! Und überlegt mal, was gerade ein Busfahrer für eine immense Verantwortung hat ! ) Darum kümmert sich keiner - wird nur alles Rentnergerecht gemacht, denn die kaufen dicke Auto´s, sind treudoofe Wähler, die konsumieren, wenns denen gut eingeredet wird ( schon mal den RUN auf vollkommen sinnlose “Schnäppchen” bei Aldi & Lidl erlebt - ist echt krank ! Aber Chemnitz, und auch andere Städte müssen aufwachen, denn WIR sind das Potential, das gebraucht wird, wir sind die Zukunft, wir bezahlen diesen Staat mit seinen Eskapaden. Und wir brauchen eine Zukunft !
Zunächst mal herzlichen Dank an die Macher dieser Seite und der sehr gut und sicher mit viel Zeitaufwand gestalteten Plakate. Das ist ja schon fast ziviler Ungehorsam was Ihr hier veranstaltet. Darf man das überhaupt, noch dazu ohne den eigenen Namen zu verraten und auch noch in Chemnitz?
Ich werde seit Jahren gefragt warum ich nicht wegziehe obwohl ich mich doch den größten Teil des Jahres sowieso (beruflich) woanders aufhalte. Kann es nicht genau erklären, komme wahrscheinlich mit den Chemnitzern irgendwie am besten klar. Verstehe deshalb diese Beschimpfungen oben nicht so recht und hätte es lieber etwas konstruktiver.
Unser größtes Problem ist doch (aus meiner Sicht), daß wir uns nicht trauen diese Stadt zu lieben, es insgeheim dann aber doch tun. Mal ein kleiner Vorschlag dazu. Laßt uns einfach diese Plakate überall aufhängen, im Auto, in der Wohnung etc. Vieleicht gibt es Talentierte unter uns, die noch ein paar neue Entwürfe beisteuern können. Dann wird unsere heiß geliebte FP das Thema auch nicht mehr bagatellisieren können. Und wir hätten schon mal nen kleinen Grund doch irgendwie ein bissel Stolz sein zu können auf diese ‘alte’ Stadt ‘der Moderne’ und ihre ungehorsamen Bewohner!
Eigentlich sollte/wollte ich dem Macher der Plakate einen Job anbieten. Nur, so glaube ich, den hat er schon. Die Sachen strotzen vor Professionalität.
Urheber dieser Guerillia-Marketing-Aktion ist also eine gestandene Agentur (unserer Stadt?). Was beweist dass man Chemnitzer Marketing nicht in Leipzig entwickeln muss.
Also bleibt uns nur viel Spaß im Job zu wünschen.
Und sollte der doch nicht da sein… … mal melden!
L&H Marketing Werbeagentur GmbH
Schön und gut ja, aber nicht “vor Professionalität strotzend”. Auf den “Guerilla”-Plakaten gibt es leider zu viele grammatikalische und Syntaxfehler, typografisch ist auch nicht alles “state of the art”. Die Plakate der Stadt sind diesbezüglich übrigens auch alles andere als lupenrein. Naja, für die Maßstäbe von L&H Marketing scheint es zu genügen.
Hallo Korrektor!
DU BIST DER BESTE!
Aber solche wie dich will L&H offensichtlich nicht.
Es geht nicht um Inhalte sondern um Ideen.
Und dies kann niemand dem (den) Urheber(n) absprechen.
Im übrigen haben sich zwei Rechtschreibfehler in deinem Text eingeschlichen. Wer im Glashaus sitz soll nicht mit Steinen werfen!
Kein Mensch ist perfekt. AUSSER DU!
Freund der Kreativen
Hallo Freund der Krativen,
vor sondern bitte immer ein Komma, Übrigen mit Versal, sitzt statt sitz - wenn wir schon übers Schreiben diskutieren … Ich habe mit Steinchen geworfen, nicht mit Steinen. Die Kritik sollte nur darauf hinweisen, dass man gute Ideen - um die geht es hier - in allen Belangen gut umsetzen kann und muss. Auch, um zu überzeugen. Was der Stadt Chemnitz und der Leipziger Agentur in jeder Hinsicht misslungen ist: konzeptionell, gestalterisch und eben auch in typografischen und orthografischen Fragen.
Wir wollen doch keinen Kleinkrieg um Kommata etc., also lassen wir es damit gut sein.
Zum Image von Chemnitz bei der Gelegenheit gleich noch ein aktueller Link:
http://www.spiegel.de/spam/0,1518,627557,00.html
Oh Korrektor,
vergib mir meine ortografischen Sünden. Dein ist die
Typografie in Ewigkeit. Du bist der Gott der Orthografie.
Dein treuer Diener und Freund aller Kreativen.
Sehr produktives Bloggen bei Euch, wirklich.
(ortografisch - naja …)
Seit vielen Jahren wird uns nun von öffentlicher Seite her suggeriert das wir Chemnitzer nicht zu unserer Stadt stehen und dies der Grund dafür ist das die Stadt kein Image hat und nicht vorwärts kommt. Von Aschenputtelsyndrom und Dornrösschenschlaf war die mediale Rede. Wir haben oder hatten kein Stadtzentrum und keine so richtig vermarktbare Historie. Aber wir haben den Nischel und scheinbar zu wenig Selbstbewußtsein. Scheinbar gibt es in Chemnitz auch keine kreativen Köpfe und keine Eliten, welche die Potenziale dieser Stadt nach vorne bringen können oder wollen!? Gottseidank gibt es ja noch ein paar Nicht- Chemnitzer die uns helfen und zeigen wie so ein schüchterens Völkchen wie wir zu managen ist. Der oberste Wirtschaftsförderer kommt aus Fankfurt a.M. und der Citymanager Michael Quast kommt aus Leipzig. Dort hat er seine touristischen und Stadtmarketingseitigen Erfahrungen beim Aufhängen der Fußballplakate zur WM 2006 sammeln dürfen. Sicher ein Zufall, dass die Agentur welche ausgewählt wurde, um uns das fehlende Selbstvertrauen einzuhauchen, auch aus Leipzig kommt. Aber da wir ja eh nicht zu unserer Stadt stehen war das wohl die einzig verbleibende Chance. Getreu der Devise: “Jeder hat einen Schuss frei” durfte natürlich auch unser Herr Quast im CMT-Labor ein bisschen mit unserer Stadt herum experimentieren. Neben den Slogans “Innovatinswerkstatt Chemnitz” und “Chemnitz -Stadt mit Köpfchen” gab es noch “Chemnitz die Stadt” und “Chemnitz Tor zum Erzgebirge”…. Jeder Citymanager darf einmal!… und wir Chemnitzer lassen zu, dass alle Jahre eine neue Sau durch´s Dorf getrieben wird!?
Der Gipfel ist jedoch, dass nach dem Fehlschlagen einer völlig dilletantischen Kommunikationspolitik der CMT die Stadtverwaltung vornan mit OB Ludwig Rückenmdeckung gewährt und den Unfug sogar mit weitern kommunalen Mitteln unterstützt. So hat auch unser Herr Quast seinen ganz persönlichen Rettungsschirm gefunden.
Jede Mutter und jeder Vater weiß aus der Kindererziehung, dass man mit Begeisterung, Zuhören können und Einbeziehen den Grundstein für Erfolg und Engagement legt. Wie schade das ausgebildete “City-Vermarkter” davon augenscheinlich keine Ahnung haben. Sie erfinden und veröffentlichen Slogans ohne einzubeziehen und zuzuhören, sie verbrennen kommunale Mittel und wenn es dann zu heiss wird verstecken sie sich hinter Muttis Rockzipfel (OB). Als dann schlussendlich uns unbedarften und unwissensenden Chemnitzern erklärt werden sollte, was es mit der Moderne so auf sich hat, ist irgendwie Unmut entstanden. Wie kann das sein? Schließlich wollen wir doch alle das selbe, das Wohl unserer Stadt - statt der Moderne. Endlich haben sich Chemnitzer auf den Weg gemacht das zu ändern. Danke an euch, liebe Kampagnenmac her. Bitte lasst euch nicht instrumentalisieren und bleibt am Kern der Sache dran! Chembürger
Vielen Dank für diese Analyse, Chembürger.
Ich rufe auf, dass gerade zu solchen Themen mal offiziell Stellung bezogen wird!
Ich rufe auf, dass (hier?) alle neuen und alten Seilschaften zusammengetragen und ausgewertet werden!
Nur wenn Chemnitz sich dieser Fesseln entledigt ist der Weg frei für die Zukunft.
Macht weiter so! Es ist wirklich egal wer Ihr seit! Es geht um unser Chemnitz. Es geht darum das dieses “alte” und auf keinem Fall “modern” denkende Rathaus und GGG umdenken anfängt! Ich bin Chemnitzer und Liebe unsere Stadt. Nur was unsere Führung mit unserer Stadt macht oder auch nicht macht, tut mir im Herzen weh!
Liebe Chemnitzer !
meiner Frau zuliebe lebe ich seit 2005 in Chemnitz und komme aus dem Frankenland. Ich habe seit dem immer größere Augen bekommen, als ich mitbekommen habe, was in Chemnitz alles passiert. Das überall Jugendstilhäuser abgerissen wurden, tat mir richtig weh, die Argumentiation der Stadtspitze um so mehr. Und wenn dann nach dem Abriss nur ein Maschendrahtzaun und Wiesen als Alternative zum Vorschein kamen tat es noch mehr weh. Ich stellte mir die Frage, wie kann man die Geschichte und den Habitus einer Stadt so rabiat und gedankenlos auslöschen. Es gäbe an dieser Stelle viele Beispiele aufzuzeigen, da müsste ich aber ein paar Stunden lang schreiben, so groß ist das Sündenregister. Wenn ich den Namen GGG und Wesseler höre dann bekomme ich großes Unbehagen. Verwunderlich ist, das Frau Wesseler Architektur studiert hat, daher müsste Sie wissen, dass man keine Abrisspläne für Jugenstilhäuser schmieden kann und darf, weil diese unwiederbringlich die Struktur zerstören. Die Krönung war dann noch das Ansinnen, in der Leipziger Straße ein ganzes Karree mit Jugenstilhäusern der Abrissbirne preiszugeben und dann einen Lärmschutzwall (obendrein noch mit Fördergeldnern) als Ersatz anzubieten. Ich stamme aus Nürnberg, diese Stadt wurde im 2. Weltkrieg ebenfalls wie Chemnitz weitgehend zerstört, aber wieder aufgebaut, in Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt dagegen waren die Ideologen der SED dafür, die Stadt neu aufzubauen, ohne Rücksicht auf Geschichte und Kultur, sondern nach der Vorstellung des Regimes. Ich bin umso mehr darüber erstaunt und habe den Eindruck, dass selbst nach 20 Jahren Deutsche Einheit in Karl-Marx-Stadt sorry. ich meine Chemnitz immer noch das Verhaltensmuster von damals vorherrscht. Und die Ausflüchte mit den sinkenden Einwohnerzahlen als Argument für den Abriss kann ich nicht gelten lassen, es gibt nämlich in der Innenstadt genug Häuser aus SED-DDR-Zeiten, die nicht abgerissen wurden, aber dafür eben umso mehr Jugenstilhäuser. Was mit dem Brühl passiert, ist auch ein ewiges und nicht endendes Theater. Aber das liegt doch allein an der sturen Haltung der GGG, das gleiche gilt für die Reitbahnstraße.
Das gleiche gilt für den Schocken, warum müssen hier x-Jahre vergehen bis endlich mal was umgesetzt wird ? Ich lege es allen echten Chemnitzern ans Herz : Tut etwas für Eure Stadt !! Beiteiligt Euch an Entscheidungen ! Es ist und wäre schade, wenn noch mehr diese Stadt verlassen. Gebt den Jungen um Gottes Willen eine Perspektive in dieser Stadt, nicht mit Verboten, sich nicht mehr in einer Kneipe aufhalten zu dürfen usw., versteht Ihr denn nicht, es brennt hier bald lichterloh, wenn Ihr weiterhin eueren uneinsichtigen Stiefel weiterführt. Liebe Grüße
Herbert aus Chemnitz
Danke für diese fundierte Meinung ! Genau das ist das Problem in der Stadt, das sich die als Retter aufspielen, die die Stadt früher zerstört haben. Die Kommunisten wollten schon jede private Regung töten und alle in die Platte abschieben. Jetzt schreien diese roten Idioten nach Fördermitteln und wollen wieder alle von der süßen Droge Subvention abhängig machen. Freiheit ist eben doch wichtiger als Gleichheit. Chemnitzer Bürger erwacht !
Alles was diese Stadt schon einmal hatte, Flughafen, Innenstadt, Unternehmer, Arbeitsplätze,… haben Bürger auf die Beine gestellt !!!
Es wird Zeit, dass die Bürger ihre Stadt wieder regieren.
garattoni ziehst du an die leipziger straße ????
Unter den derzeitigen Bedingungen wohl kaum. Das ist doch des Pudels Kern : Die alten Jugenstilhäuser waren zu DDR-Zeiten wertlos und nutzlos, ja man hat diese absichtlich derart verkommen lassen, so dass diese heute um so verwahrloster sind; Heute zu sagen, diese abreissen zu müssen ist für das Gesamtbild und Stadtgeschichte sehr negativ, vor allem um so mehr, wenn die Alternative eine Lärmschutzmauser sein soll und dazu noch mit Fördergeldern; zum Glück wurde dieses hirnrissige Ansinnen erst mal gestoppt. Es gäbe sicherlich optimale urbane Lösungen, wenn man dies wollte, aber so lange hier die ewiggestrigen die Strippen ziehen, geht es in die andere Richtung. MIR kann es eigentlich egal sein, ich habe ja die Alternative, eben irgendwann wieder weg zu sein aus Chemnitz und ich werde bestimmt nicht der letzte sein. Nun sind wir wieder genau an dem Punkt um dem es geht, dies muss verhindert werden. Die Leipziger Straße ist ja leider nicht das einzige Beispiel. Und man betrachte doch mal die GGG-Häuser aus DDR-Zeiten, die bis heute immer noch innerhalb der Stadt dahinvegetieren, warum werden die nicht abgerissen ? Und man nenne mir ein Beispiel, wo in einer Deutschen Stadt Altbauten aus Gründerzeiten abgerissen werden, das gibt es doch ausschliesslich in Chemnitz.
Also, ich wollte den Machern dieser Webseite auch ein sehr großes Lob aussprechen. Alle, die ich kenne schimpfen immer nur, aber keiner unternimmt was (meine Wenigkeit eingeschlossen!).
Mich nervt es auch, ständig von älteren Leuten angemacht zu werden. Doch nicht nur die Älteren, hab ich die Erfahrung gemacht, sondern auch diejenigen mittleren Alters sind häufig unentspannt. Woran liegt das? Die Chemnitzer Bürger sind allgemein sehr bissig und unfreundlich. Und selbst Kinder (das hab ich letztens erlebt!) beschweren sich über die Lärmbelästigung. Wohin soll das noch führen? Ich würde gern in Chemnitz bleiben, eben weil es sicher ist. Es hat viele schöne und grüne Ecken zu bieten, doch wenn die Rentner-Lobby die Macht bekommt Kneipen aus der Innenstadt zu vertreiben, zum Stadtfest Bühnen abbauen zu lassen, aus Gründen der Lärmbelästigung und sogar so weit geht Kitas schließen zu lassen, weil die Kleinen in der Mittagszeit so laut sind! fragt man sich ernsthaft was hier falsch läuft.
Hier liegen einige Dinge sehr im Argen. Deshalb noch einmal an die Verantwortlichen - VIELEN DANK FÜR DIESE AKTION.
wollt ihr aktiv sein? 0371 300 000
jop was machen wir?????
ich bin immer noch für eine demo…
Demo! Unbedingt! Aber wie mobilisiert man genügend Leute, um dann nicht mit einem “Häufchen Elend” dazustehen?
Hallo Heymann, das ist ja ganz nett, hat aber mit den hier diskutierten Aktivitäten wohl kaum etwas zu tun. Bastler und Heimwerker können die Stadt nur bedingt verändern, oder?
da gibt es zu viel Baustellen in der Stadt da müsste man mit größeren rann…. Hat da jemand eine Idee die Hand und Fuß hat????
hey…wo ist denn mein Beitrag vom 27.05.09 ?????
:-/
wahrscheinlich im anderen Thread, da steht jedenfalls immernoch ein Beitrag von einem “Treuen Chemnitzer” drin.
Hat schon mehrere verwirrt, dass es hier mehrere Fäden gibt.
“Chemnitz braucht Botschafter”
Chemnitz hat einen “Botschafter 2009″ von http://www.verbundnetz-der-waerme.de
Seit fast zehn Jahren helfe ich Jugendlichen in Deutschland ehrenamtlich bei der Lehrstellensuche.
Näheres auch unter:
http://www.lehrstellenservice.info
http://www.lehrstellenmarkt.de.md
http://petope.beepworld.de/chemnitzer.htm
Wenn wir alle auf die Straße gehen, dann müssen die doch reagieren!
Stellt euch ein paar Tausend richtig wütende Chemnitzer/innen vor zusammen mit der überreginalen Presse- man das wäre ne wucht!
So ein richtiger Paukenschlaf, der diese Lethargie durchbricht!!!!
Leute lasst uns zusammen was bewegen!
Für unserer Stadt!
träum weiter
Genau, wenn wieder ein Haus abgerissen werden soll, ketten wir uns an ! Mal sehen, wie das dann ausgeht. Laut schreien hilft ! Die konstruktiven Amateure gegen die professionellen Zerstörer ! Eine kleine Demo für Geist und gegen Stumpfsinn. Liebe Seitenmacher- bitte kurze Infostrecke aufbauen, wann die Aktivisten wo sein müssen, da machen wir der GGG Last
Solange den Doofies nur grüne Zäune einfallen, müssen wir Ihnen in den Arm fallen (selber merkens die ja nicht) ….
bitte mal eine liste wer( nach reko )in die ganzen alten häuser ziehen würde
Eine Demo wäre eine Klasse Sache.
http://www.baudenkmaeler-chemnitz.de.vu/
Also dann los >> heute (03.06.) gegen 14.00 vorm Rathaus!
Kommt doch einfach alle mit!
heute 14.00 vorm rathaus - bei aller liebe das ist zu kurzfristig !
beim nächsten versuch bitte wenigstens eine woche vorher bescheit geben
jop 14 uhr ist auch nicht so eine gute zeit weil da viel enoch arbeiten oder in der uni sind^^
sowas braucht ne richtige orga!!!!
Also mir sieht diese Seite sehr nach einem viralen Marketing Projekt irgendeiner politischen Partei aus!
Vielleicht steckt die “Virale Marketing-Partei von Chemnitz” dahinter, oder “Die Deutsche Klobrillenpartei”, oder sind vieleicht SIE es http://www.bielefeldverschwoerung.de/
gibt es auch unpolitische parteien? =)
Wer mal aufmerksam in den aktuellen Stadtstreicher (S. 29) schaut, erhält dort einen ganz klein gedruckten Hinweis auf die FDP-Fraktion. Jedenfalls hat die dem Stadtstreicher die digitalen Versionen der Plakate geliefert.
Und wer aufmerksam paar Seiten vor- und zurückblättert wird feststellen, dass die Bildnachweise immer auf der rechten Seite stehen und sich der Hinweis wohl auf die 2 Bilder mit dem FDP-Mann Füßlein auf der Seite links beziehen.
… und so eine kreative aktion kann man der fdp nun wirklich nicht zutrauen
Die schönen Bildchen dieser tollen Aktion gibt es sogar als PDF-Datei. dort wird sie der stadt-streicher her haben. Gebt bei GOOGLE einfach den folgenden Text ein “site:www.chemnitz-zieht-weg.de” und schon könnt ihr Euch die Datei laden, und wenn ich wollt an Freund und Feind schicken ;-).
Hallo, jaja schöne Plakate. Einer macht´s Maul auf und alle Schafe plögen mit.
Aber es wird weiterhin nix passieren. Es wird weiter ein allgemeinen Leinenzwang geben obwohl die Mehrheit dagegen ist. Es wird weiter Verboten sein sich zu treffen und mal ein Bierchen in der Öffentlichkeit zu trinken. ( wer Geld hat kann sich im Biergarten besaufen wie er will ).
Und es wird weiter möglich sein Kindern das spielen zu Verbieten weil sie zu laut sind.
Früher hat man mal dafür gekämpft seinen politischen Willen zu äußern und zu Vertretten.
Es würde mich nicht wundern wenn hinder der Plakatttacktion Frau Babera Ludwig selbst steckt, um das Gewissen der Einwohner zu beruhigen, da sie ja ihre Meinung sagen können. Das ist schließlich Teil des Systems.
nu denn bis später wir sehen uns beim nächsten öffentlichen Protest, also nie. ….
so und jetzt wissen alle das peacemaker die flinte ins korn geworfen hat
genau!!
weil ich weggezogen bin, weil ich will das entlich aufgehört wird immer nur zu labern.
hey ic h war sogar wählen
aber hauptsache ein kommentar
Also eure Plakate fand ich echt witzig und sehr kreativ. Leider habe ich heute einen Artikel in der Zeitung gelesen, dass nun T-Shirts mit der Aufschrift “Chmeintz” *Kmeinz???* in Umlauf gebracht werden sollen. Eine weitere sinnlose Werbekampagne, seitens der Stadt, die wahrscheinlich keiner so recht lustig finden wird. Ich fände es daher echt toll, wenn ihr wieder eure Kreativität spielen lassen könntet und selber T-Shirts entwerfen würdet, die besser zu unserer Stadt passen. Zum Beispiel fände ich ein T-Shirt mit Karl-Marx-Kopf Aufdruck viel besser. Damit sollen auch keine politischen Intentionen verbunden sein, denn die meisten jungen Leute betrachten ihn ja eher als kultiges Denkmal und nicht als ein Relikt der DDR. Er gehört genauso zu unserer Stadt und deren Geschichte und sollte deshalb nicht aus den Werbekampagnen verbannt werden. Auch gibt es noch viele andere Möglichkeiten ein T-Shirt zu gestalten als “Chmeintz” aufzudrucken. Ein cooler Spruch über Chemnitz wäre für mich ansprechender. Jedenfalls hat sich die Stadt mit dieser Werbefirma keinen Gefallen getan.
Hallo,
das Industriemuseum hat kein Geld und muß Mitarbeiter entlassen. Die Hartmann-Aktivitäten sind in Gefahr.
Unsere hochverehrte, aber von Vielen als inkompotent bezeichnete Babalu schmeißt aber weiterhin unser Geld mit vollen Händen aus dem Fenster.
Gruß Lithops