Vier neue alternative Plakate zur Stadt der Moderne vorgestellt

Vier neue alternative Plakate zur “Stadt der Moderne” wurden heute vorgestellt und werden in den kommenden Wochen in der Stadt zu sehen sein (Anklicken öffnet druck- und lesbares PDF).

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106 Antworten zu “Vier neue alternative Plakate zur Stadt der Moderne vorgestellt”

  1. Chemnitzer sagt:

    Sehr gelungene Aktion, die vielen Chemnitzern aus dem Herzen spricht!

  2. Klasse. Das ist eine richtig gute Idee. Ich hoffe sehr auf Umsetzung. Endlich bewegt sich was.

  3. Johannes Baumann sagt:

    Ich hoffe diese Website wird nicht die einzige Form des Aktionismus sein und hoffe auf weitergehende Projekte.

    Aber die vorgestellten Plakate und der Aufruf gefallen mir sehr gut, weiter so!!!!

  4. Super Aktion, die ich nur unterstützen kann! Ein wenig übertriebene Polemik kann als Anstoß für `unsere Vertreter´ im Rathaus nur gut sein. Wieviel Kritik, Anregung und Schaden braucht Chemnitz noch, um endlich aufzuwachen?

    Weiter so!

    Ihr könnt gern unsere Website verlinken.

  5. roebert sagt:

    Klasse Aktion,

    bitte tretet damit in die Öffentlichkeit und bekennt euch (also nicht als anonymous weiter verdeckt bleiben)

  6. Thomas sagt:

    Gratulation an die Macher dieser Aktion. Provokativ aber doch sachlich und hintergründig.

    Diese Aktion zeigt, dass es in Chemnitz doch noch Leute gibt, die nachdenken, mit offenen Augen durch ihre Stadt gehen und denen es nicht egal ist was hier passiert. Die gerne in Chemnitz bleiben wollen, noch nicht die Flucht ergriffen haben und die es noch nicht aufgegeben haben, für eine lebenswertere Stadt zu kämpfen.

    Also Chapeau, denn dafür muss man hier schon viel aushalten können. Weiter so. Ich hoffe es setzt endlich auch bei den “Oberen” ein Umdenken ein.

  7. [...] um das angebliche Bedürfnis nach visuellen Reizen der Surfer zu “befriedigen”. Die Idee der “Weg-zieher” auf die Missstände in der Stadt aufmerksam zu machen ist witzig und bissig. Sie hat eine echte [...]

  8. Steven sagt:

    Hallo Ihr anonymen Feiglinge,

    was wollt Ihr eigentlich und wen wollt Ihr erreichen. Habt Ihr schon mal nachgedacht, wer das liest und wie das ankommt ?
    Wollt Ihr den Chemnitzern mitteilen, wie schlecht es in Chemnitz ist ? Und den Nicht-Chemnitzern auch ?
    Das brauchen wir hier nicht, wenn es Euch hier nicht passt, dann HAUT EINFACH AB !

    So long

    Steven

    P.S.: Wie finanziert sich eigentlich Eure tolle Kampagne - aus den Mitteln des Kulturhaushaltes der Stadt ?

    • Lithops sagt:

      Hallo,
      stehst Du auf der Lohnliste des Rathauses und wurdest zum Veröffentlichen Deines Unsinnes verdonnert?
      Gruß Lithops

      • mike69 sagt:

        Hallihallo,

        habe gerade von einem Freund den Blog geschickt bekommen und bin einigermaßen entsetzt. Bei allem Sinn für Humor, den man dieser Aktion nicht absprechen kann – hat irgendeiner von euch Supernasen mal darüber nachgedacht, dass es auch Menschen außerhalb Chemnitz’ gibt? Ich habe mir nach der Persiflage mal die Originale auf chemnitz.de angesehen, naja sicher streitbar aber mal ganz im Ernst: Ich fahre seit Jahren nach Chemnitz, um Freunde zu besuchen und bin jedesmal ganz angetan. ihr hockt da auf einem Haufen von Solitären zeitgenössischer Architektur – angefangen von der Esche-Villa, über das Kaufhaus Schocken, das AOK-Gebäude bis hin zum UNI-Neubau, der Stadthalle und und und, wusstet ihr, dass das gesamte Areal um den Nischl unter Denkmalschutz steht? Jeder Architektur-Student könnte angesichts dieser Dichte vor Freude niederknien. Oder denkt an eure Kunstsammlung, die herrliche Landschaft ringsum, ach da fallen mir 1000 Sachen ein. Ich denke mal, hier hat jemand Äpfel mit Birnen verglichen – wenn bei euch um 22.00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden, da ist das einfach mal eure Schuld! – und sich in seiner eigenen Unverfrorenheit gesonnt, ohne an die Konsequenzen zu denken. Angesichts der Kommentare, die ich hier so lese, könnt ihr euch bestimmt riesig freuen, wie supertoll die Aktion ist - prima gemacht – und als Chemnitz-Besucher leider nur konsterniert Goethe zitieren: Du gleichst dem Geist, den du begreifst!

        • Steffi sagt:

          toller Beitrag, Mike. Du sprichst mir aus der Seele! :)
          Sehe es genauso. Es ist vielleicht richtig, die Leute in der Stadt mal aufzurütteln, aber Chemnitz nach außen hin schlecht zu machen, ist einfach daneben!
          Ich komme selbst aus der schönen Stadt Schwerin, aber trotzdem mag ich Chemnitz sehr, und kann diejenigen nicht leiden, die Chemnitz schon aus Prinzip schlecht machen!

        • einfach ein Studnet sagt:

          Wieso soll man nicht auf Missstände aufmerksam machen und den Leuten(Studenten/Auszubildenden) auch die andere Seite(die größere!) von C zeigen bevor sie nach C ziehen? Wenn sich die Stadt so daran stört sollte sie vieleicht mal was dagegen machen statt es zu verschweigen und nur pseudo positiv Werbung zu machen.
          *Chemnitz war in der DDR vieleicht modern - heute ist sie nur noch Retro.

          Seit ihr schon mal Straßenbahn gefahren? Ist euch aufgefallen das es fast mehr alte Witwen als junge Singles in der Stadt gibt? oh gott Chemnitz stirbt!

          find die atkion gut - macht etwas wind!
          schönes Design der Plakate!

        • Stefan sagt:

          Hallo Mike,

          Dein Beitrag spricht auch mir aus dem Herzen. da gibt es einfach nichts hinzu zu fügen.

    • opa sagt:

      Tja Steven,

      um Leute wie dich geht es hier offenbar. Keine Ahnung von nichts. Chemnitz hat ein schlechtes Image, inner- und außerhalb. Ich bezweifle , dass der normale Chemnitzer etwas mit “bauhäuslich” anfangen kann, geschweige denn jemand von draußen.
      Wie in dieser Stadt Kulturpolitik betrieben wird, ist ein Hohn. Und die Kampagne der Stadt ist schlecht.

    • McBaltic sagt:

      … Junge, lauf mal mit offenen Augen durch die Stadt! Ich denke, dass dieser Block ein Anreiz ist, dass (gerade jetzt im Wahljahr 2009) die Chemnitzer Politik um Babsi Ludwig sich darum kümmert, das die Stadt nicht veraltet und vermumifiziert, sondern Aktionen für die jetzige arbeitende und aufstrebende Bevölkerung tut, also die Chemnitzer von jetzt und morgen!

      Welcher normale Chemnitzer schaut sich das Gunzenhausen an oder verzichtet gern auf die Partyveranstaltungen der Stadt???

      Also erst nachdenken, dann drauflos schreiben!

      • Blomma sagt:

        Wer sich das GUNZENHAUSEN ansieht, kann ich nicht beurteilen. Das Museum GUNZENHAUSER jedenfalles ist schon von etwa 100.000 Menschen angesehen worden. Zur Museumsnacht vor zwei Wochen konnte man dort jedenfalls viele Chemnitzer und viele Kinder sehen!

        Also erst selbst ausprobieren und dann ein Urteil bilden!

  9. Michael sagt:

    Hallo Steven,

    mit so durchdachten Plattitüden wie den Deinigen heizen für gewöhnlich die in dieser Stadt doch recht heimischen, kahlgeschorene Prügelknaben ihre Kollegen auf unsinnigen Parteidemonstrationen an: “Wenn’s euch nicht passt, haut doch ab und lasst uns hier in Ruhe!”. Richtig gekonnt haben auch diese Tongeber nichts, denn Sie verkennen angebliche Parteidemo mit Pöbelei - deshalb sind die ja auch SO erfolgreich.

    Wahrscheinlich verkennst du hier Stadtstolz mit Stadtmüdigkeit. Denn ersteres regt zu kreativen Aktionen wie dieser hier an und letztere sorgt für den demographischen Wandel, der schon seit Jahren ernstzunehmende Realität ist.

    Ich kann den Machern jedenfalls nur wünschen, dass ihre Aktion Kreise zieht.

    Viele Grüße

    Michael

    PS: Eine Website lässt sich heutzutage mit kreativem Geist und technischem Knowhow erstellen - finanzielle Unsummen werden dazu nicht benötigt. Vielmehr: Wenn hier jemand tatsächlich seinen privaten Etat aufwenden sollte, dann zeigt dies jedenfalls, dass derjenige etwas verändern und schon gar nicht aus der Stadt ziehen will. Also beim nächsten Mal erst Kopf einschalten und dann schreiben.

  10. Lars sagt:

    Ich muss Steven recht geben. Was soll das? Was ist das Ziel?
    Das es viele Dinge in Chemnitz gibt die besch…. sind wissen wir alle. Das brauch ich nicht noch mit bunten Bildchen untermauert….

    Das WIE ist doch die große Frage. WIE können WIR was ändern. Aber auch auf dieser Seite finde ich dazu leider keine Vorschläge. Außer einen Haufen Selbstbemitleidung……

    lg

  11. Michael sagt:

    Tja Lars, dann solltest du mir mal Anschauen welche Imagekampagne sich die Stadt auf’s Auge gedrückt hat. Du wirst dann schnell sehen, worauf sich diese Poster hier beziehen. Aber vielleicht gefällt die ja die Selbstbeweihräucherung die die “Stadt der Moderne” groß und breit plakatiert.

    Wenn du glaubst, dass mit dieser Website und den “bunten Bildchen” alles getan ist, bist du wahrscheinlich heute morgen mit geschlossenen Augen durch die Stadt gelaufen. Diese Kampagne hat scheinbar ein Ziel und ihre Macher scheuen sich nicht, ihre Ansprechpartner zu erreichen.

  12. Lars sagt:

    Ähm, Michael -
    • Ja, ich kenn die Kampagne der Stadt!
    • Ich muss diese “Bildchen” hier trotzdem nicht toll finden.
    • Leider fehlt mir morgens die Zeit um durch die Stadt zu laufen - da ich auf dem Weg zur Arbeit bin (und der führt nicht durch die Stadt).
    • Sie haben ein Ziel? Ich kenn es nicht und es ist auch nicht hier zu finden.

    Eine Frage: Wer wird im Leben mehr Erfolg haben. Jemand der jeden Tag gesagt bekommt wie wertlos er ist, das er nichts kann - nichts ist? Oder der, der seine Stärken kennt und auf denen aufbaut?

    lg

  13. Mirko sagt:

    Wer sich von den Plakaten angegriffen fühlt, erkennt offensichtlich nicht die Satire. Satire ist seit der Antike ein Mittel, das gesellschaftliche Missstände anklagt und eine politische Debatte anregt. Das beantwortet auch schon die Frage nach dem WIE, weil das der erste Schritt ist. Und ihr seid mittendrin.

  14. thomas sagt:

    Die Plakate sind sicherlich sehr witzig und treffen auch den Kern der Probleme unserer Stadt, aber warum verstecken. Ich stelle mir die Frage was wollen die Macher der Seite erreichen. Der Domäneinhaber mit Sitz in Hong Kong - Queensway, der Administrative Ansprechpartner aus Bergen auf Ruegen. Alles keine Chemnitzer. OK, Studenten, vielleicht? Wenn Sie die nach dem Studium hier bleiben und weiterhin für Chemnitz streiten offen und nicht verdeckt, dann tolle Sache und Hochachtung. Die Probleme die recht amüsant und treffend (zugegeben) thematisiert werden, sind auch nicht neu und wurden oft lang und breit in der Zeitung diskutiert. Vorschläge zu Wegen zum Besseren als Ergänzung wären toll.

  15. Chris sagt:

    Ich finde die Plakate ja auch ganz interessant… aber Chemnitz ist nicht nur eine tote Stadt, sondern auch die Stadt des hypermodernsten Telefonnetzes auf dem Stand der 70er Jahre. Sprich danke Glasfaser bis in den Keller geht nur bestenfalls ISDN und da sind 8-10 MB (die man fuer alle 4 Plakate braucht) erst nach einer halben Stunde da.

    Also bitte, bitte macht eine Version, die auf den Bildschirm passt und nicht so gigangtisch ist.

    • didiling sagt:

      ja genau…mir hats auch grad zweimal den browser geext. hab auch nur umts weil hier in südchemnitz noch nie dsl funktioniert. tsssssssss….wenn ich das einem nicht-chemnitzer erzähle gucke ich immer nur in gaaanz grosse augen…”wie was da geht kein dsl??”

  16. Treuer Chemnitzer sagt:

    Ich finde es gut gelungen mit der Seite und auch mit den Plakaten.

    Sicher ist diese Seite noch recht jung und bedarf noch einer stetigen erweiterung. Aber die Hauptpropleme, wie Abriss, Fortzug, Innenstadt hui, drumherum Pfui! Und eine unfähige obrigkeit machen hier den richtigen eindruck.

    Wie wäre es mit einer Fotoecke von denen die diese Stadt verlassen haben oder es vorhaben? Bei jeden Bild ein kleiner Text, Warum man vor hat diese Stadt zu verlassen.

    Ich glaube das man soetwas dann nicht tatenlos einfach so mit sich machen lässt und Ideen endlich zum Umsätzen bringt, das man irgendwann mal sagt: …. Ja, in Chemnitz ist es wirklich gut zu leben.

    In den Meisten Städten Deutschlands zieht es die Leute wieder in die Städte. Natürlich ist Chemnitz nicht Berlin oder Dresden.
    Induviduell, allemal. Aber hin zum Positiven und nicht weiter so machen.
    Sonst stehen hier bald nur noch Museen und Altenheime, einzelner Häuser mit den Größten gärten Europas.

    Eine Touristenatraktion? .. Das könnte auch den Brühl vor den Zerfall retten. Aber es sieht ganz danach aus, als ob man so lange wartet bis sie in sich wie andere Häuser zusammen fallen und dann “leider” abgerissen werden müssen.

    Na dann bin ich mal gespannt wie viele Jahre weiter ziehen, um ein Resùme hier auf zu Schreiben.

  17. Hanns sagt:

    Barbara Ludwig statt der Moderne in Chemnitz. Diese OB bekämpft in der Stadt alles, was nach Moderne aussieht und versucht, die Ewiggestrigen in einer Stadt zu etablieren, die noch vor kurzem die “Stadt mit Köpfchen” war. Unter Frau Ludwig ist Chemnitz zum “Woodstock der Evangelikalen” geworden. Säkularisation fordern wir nur von den islamischen Staaten. In einer Stadt wie Chemnitz ist es dagegen möglich, dass unter einer OB städtische Unternehmen wie die Stadtwerke und die Sparkasse massiv ein fragwürdiges Treffen von rechtslastigen Evangelikalen subventionieren. Was braucht Chemnitz auch Kulturförderung: Unter OB Ludwig werden stattdessen die religiös-fundamentalistischen Kreise gefördert, die in den USA nur noch unter Bush zu sagen hatten. Was woanders als mittelalterlich und religiös-eifernd heute abgelehnt wird, das holen wir nach Chemnitz (einstiger Frontmann von ProChrist war übrigens der Vietnamkriegs-Hetzer Billy Graham).
    Die Bemerkung “Woodstock der Evangelikalen” stammt übrigens von der Tageszeitung “Die Welt” - alles andere als eine linke oder liberale Tageszeitung. Was denen schon als recht merkwürdig oder merkwürdig rechts vorkommt, was denen zu eifernd-religiös erscheint, das kann nur die Chemnitzer SPD-Bürgermeister für förderungswürdig halten!

    Fazit: Barbara Ludwig treibt Chemnitz dorthin, wo es nie hinwollte. Gute Nacht, Chemnitz! Ich gratuliere den Plakatkünstlern dazu, endlich wachzurütteln, und darauf hinzuweisen, in was für eine Richtung diese Stadt läuft!

  18. Was natürlich nicht geht ist, das auf Plakat 3 “Türmer bringt schlaf in allen Gassen” die Chemnitzer Türmerfigur als traditionelle Chemnitzer Institution und Steffan Weber als Person defarmiert werden. Gerade Steffan Weber hat über Jahrzehnte vieles in Chemnitz kritisch bekleidet und Chemnitz’ Image nach außen zu verbessern versucht. Er ist es bestimmt keiner von denen die Chemnitz in den Schlaf wiegen wollen.

    • Ratte sagt:

      Hallo Sandro, so habe ich das Plakat aber nicht verstanden. Ich sehe die Person nur als Bild. Die aussage ist doch eine ganz andere !
      LG

  19. noch ein Thomas sagt:

    Ganz großes Damentennis! Als ich heute die Freie Presse in der Hand hatte, konnte ich nicht mehr vor Lachen.

    Weiter so! Dann wird einigen Persönlichkeiten vielleicht deutlich, dass sich unsere Stadt eben nicht irgendeinen “modernen” Slogan überstülpen lässt.

    Ich würde mir nur wünschen, dass ihr an die Öffentlichkeit tretet - ich bin mir ziemlich sicher, dass sich euch eine Menge anschließen werden.

  20. Gratulation an die Macher und Unterstützer - große Klasse!!!

    Das “Versteckspiel” zu Beginn der Aktion gehört dazu, das gibt dem Ganzen noch etwas mehr Pepp. Ich bin sicher, Ihr werdet Euch noch erkennbar zu Wort melden - wenn man denn jetzt wirklich auf Augenhöhe und nicht weiter im “Chemnitzer Verwaltungsdeutsch” mit Euch ins Gespräch kommen will.

    Hallo Sandro; ich denke der Türmer wird das ertragen - ja vielleicht sich sogar geehrt fühlen? Er ist eben “einer von uns” geblieben. Unstrittig ist er eine sehr positive Chemnitzer Institution, dabei ist er aber normaler Bürger geblieben und nicht abgehoben - bestimmit auch durch regelmäßigen Bürgerkontakt; nicht nur bei Großveranstaltungen. Also sieh´ es bitte etwas gelassener - diffamieren wollte ihn damit bestimmt keiner.

    Liebe Macher, bleibt am Ball und nehmt den Slogan “Chemnitz zieht weg” bitte nicht wörtlich. Wie haben wir schon vor ´89 gesagt: “Wir bleiben hier!”, was schon damals hieß: “So schnell werdet Ihr uns nicht los!”

  21. Ehrensache sagt:

    Wieso schreibt ihr in den Footer “CMT - City MarkeTing”, wenn ihr nicht die CMT City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH seit, habt Ihr ein ernstes rechtliches Problem…Nennt euch doch lieber “CWZ” oder so :-)

  22. bewohnerin sagt:

    super sache! hab mich grad riesig über den freie-presse-kommentar geärgert, der vorwurf anonym ist so sinnlos, solche dinge kann man grad in chemnitz nur anonym machen, sonst kriegt man einfach schnell ärger. und dass ihr kein motiv habt - autsch, die hätten wohl mal den artikel hier auf der seite lesen sollen!
    istn super anstoß, wenn daraus aktionen, projekte und evt. auch ein druckmittrl wird, wärs noch besser..
    weiter so!

  23. Kassandra sagt:

    Ich finde diese Aktion sehr gelungen.

    Schade, daß einige der Gegner offenbar das offene Benennen von Mißständen mit “Nestbeschmutzung” verwechseln. Zweifellos liebe ich Chemnitz, denn ich bin hier geboren und aufgewachsen - dennoch sollte man sich nicht scheuen, einige falsch laufende Dinge auch beim Namen zu nennen. Nur so kann man routineblinde Augen (wieder) öffnen - und nicht mit einer überteuerten Plakataktion, die mit alltagsfernen Motiven die Liebe zur Stadt “verordnen” will, indem sie ihr einen Slogan überstülpt, der alle weniger schönen Aspekte überschachteln soll.

    Es bleibt zu wünschen, daß diese Kampagne hier aus der Anonymität heraus und in aller Munde kommt und so manchen Blick dafür schärft, was der Großteil der Chemnitzer -wirklich- schätzt und braucht.
    Lebendigkeit anstelle von steriler Ordnung wäre schon einmal ein Anfang. Chemnitz ist nicht nur eine Ansammlung von Häusern, es leben auch Menschen darin. ;)

    Mit besten Grüßen,
    Kassandra

  24. Steven sagt:

    Es geht hier nicht um Nestbeschmutzung, aber wie Lars richtig sagt, was sind die Alternativen ?

    Meckern ist einfach und passiert dauernd.
    Was wollen die anonymen Feiglinge und wie wollen sie es bezahlen? Das (durchdachte und berechnetet) Gesamtkonzept wie alles besser gemacht wird und am Ende gut ist, das will ich sehen.
    Aber bitte mit Realismus und kein Luftschloss.
    Und bitte nicht von meinen Steuergeldern.

    So schadet uns diese Seite in Chemnitz nur und bringt uns nicht weiter (mal sehen, wann das bundesweite Kreise zieht und wir wieder ins Fernsehen kommen, so wie der Monitor-Beitrag: doofe Schnorrer-Ossis, die geld zum Abreissen ausgeben - ist das der Sinn der Seite und er Plakate ?).

    Und nein ich stehe nicht auf der Lohnliste des Rathauses, aber ich bin das dauernde Geniggel echt leid.

    So long
    Steven

    • Lithops sagt:

      Hallo,
      ich möchte Dir als Lektüre das Amtsblatt vom 27.05.09 empfehlen.
      Diese nur positiven Zuschriften zu den Plakaten zeigen recht deutlich, wie die Bürger dieser Stadt von ihren Räten und der Verwaltung für dumm verkauft werden.
      Ich habe irgendwann nicht mehr gezält, was dies Stadt alles ist.
      Sportstadt
      Innovationswerkstadt usw.
      Gruß Lithops

    • Hallo Steven,

      leider typisch für Chemnitz: Selbst wer sich mit solch kreativen Ideen zu Wort meldet, die viel zu tief eingefahrenen Gleise verlässt, wird gleich als Meckerer oder gar als “anonymer Feigling” abqualifiziert.

      Bürgerinteresse und ernstgenommenes Bürgerengagement - und um den tiefen Wunsch danach geht es den Akteuren mit Sicherheit auch - sind, ebenso wie der Wunsch nach freieren, weniger verwalteten Lebensformen, nicht mit Meckern gleichzusetzen. Eine Stadt, die dies tut, obwohl schwierige Herausforderungen vor ihr stehen, die hat schon verloren, ist blutleer und sicher bald “tot”.

      Und genau das wollen zum Glück immer mehr Leute nicht!!
      Wir werden es ertragen, uns dafür beschimpfen zu lassen.

      Zu Deinen Aussagen “Kosten und Gesamtkonzept”:

      Seit Jahren wird ALLES unter das Kostendiktat gestellt, in einem neoliberalen, ideologiegleichen Mainstream. Bricht diese Ideologie nun mit der Wirtschaftskrise zusammen, muss Geld verbraten werden in x-facher Summe des zuvor Eingesparten.
      Sparen ist dringend nötig, für die Zukunft unserer Kinder; niemals aber für das Fortetzen des gescheiterten “Weiter so”!

      Im Übrigen bin ich überzeugt: Es ist auch in Chemnitz vieles preiswerter machbar, als es bisher gemacht wird, wenn wir die Kreativität und den Einsatzwillen unserer Bürger endlich offen und ehrlich breit nutzen würden.

      Zu Deinem illusorischen Traum vom (durchdachten und berechneten) Gesamtkonzept:

      DAS wird es niemals geben - weder von “offizieller” Seite, noch durch Bürgerengagement, noch im Zusammenwirken beider.

      Aber ich bin fest überzeugt: Bei Letzterem kommt im ehrlichen täglichen Bemühen um Lösungen das Beste für das Gemeinwesen heraus - vor allem aber auch für die Lebendigkeit und Attraktivität dieser Stadt.

      Habe Mut zur offenen Diskussion - ertrage den geäußerten Bürgersinn, den Du als Ningeln empfindest. Wir ertragen Deine Schmähungen auch.

      Ich lade Dich ein zur persönlichen Diskussion; meine Tel.-Nr. findest Du unter der verlinkten Website - bin genau wie die Macher dieser Aktion kein “anonymer Feigling”.
      Über Deinen Anruf würde ich mich freuen.

    • kniftefix sagt:

      steven:

      nicht der monitor beitrag schadet chemnitz. sondern chemnitz schadet sich selbst mit diesem verhalten. es ist gut, dass sowas publik gemacht wird.

      was die steuergelder angeht, die zahlen wir alle. und leider auch für taube politiker und für viele, viele dinge, die wir uns vielleicht anders wünschen.

      ich lese hier auch wenig geningel, sondern vor allem vorschläge. wer ningelt, das bist du. nur weil ein paar leute der ewigen städtischen schönfärberei mal eine deutliche kritik entgegensetzen. und über künstliche marketingstrategien die interessen und die zukunft einer eigentlich gar nicht so üblen stadt vergessen.

      hier geht was. aber nicht, wenn alle den mund halten.

      • kniftefix sagt:

        “und über künstliche marketingstrategien die interessen und die zukunft einer eigentlich gar nicht so üblen stadt vergessen.” –> ich meine natürlich die stadtväter. ;)

    • Steven sagt:

      Vielen Dank für die Nicht-Antworten, ich frage daher noch einmkal: Wo ist der positive Gegenentwurf ?

      Da bekomme ich dann GEschwätz über das GROSSE GANZE

    • Steven sagt:

      Vielen Dank für die vielen Nicht-Antworten, daher frage ich noch einmal nach: Wie sieht der positive Gegenentwurf aus ?

      Stattdessen kommen Hinweise auf das grosse Ganze und und das man nicht nach dem “Wie ?” fragen darf, weil das neoliberaler Mist ist. Was für ein Unsinn.

      Nehmen wir die Plakatsatire als Beispiel, karikieren ist einfach, aber wie sieht denn das positive Werbeplakat FÜR Chemnitz aus, das allen gefällt.

      Und SUBSTANTIELLE Kritik sehe ich nun wirklich nicht,was wird kritisiert und gefordert ? Mehr junge Leute, mehr Parties, kein Abbruch von Gründerzeithäusern; Die Forderungen unterstützen sicher auch Frau Kohlmann und Herr Ludwig. Aber bitte konkret: Wie soll das nach Meinung von Herrn Herrmann und Konsorten gehen ?

      • Bernhard Herrmann sagt:

        Besten Dank für das “Konsorten”! Erinnert beängstigend an Betitelungen aus finsteren Zeiten! Aber wie gesagt, man muss das langsam drüber stehen.

        Für das Konkrete stehe ich gern zum Gespräch bereit - dann wüsste ich auch, wer hinter “Steven” steckt. (Ich bezeichne Dich trotzdem jetzt ausdrücklich nicht als “anonymen Feigling”.)

        Haupt-”Argumente” der “Weiter-So”-Vertreter der heutigen Zeit, in der so dringend vielfältige Veränderungen nötig wären, sind:
        - Verweigerung offener Gespräche und Diskussionen,
        - intransparent wirkende Verwaltungen und städt. Betriebe
        - Verleumdungen (im Hintergrund heftiger als, wie hier, offen).

        Da passen die Steven-Artikel in´s Bild - aber vielleicht irre ich mich, und Steven meldet sich einmal zu konkretem Gespräch (1. Angebot s.o.).

        In diesem Sinne empfehle ich - da an dieser Stelle nicht weiter Frucht bringend - die Diskussion zwischen uns hier im Netz zu beenden.

  25. opa sagt:

    Eine klasse Aktion!!! Glückwunsch! Weiter so. Die Stadt bzw. die Stadtoberen müssen endlich wachgerüttelt werden. Und das hat nichts zu tun mit: ich liebe Chemnitz und bin hier aufgewachsen.
    Ideen gibt es soviele, man entscheidet sich hier nur immer für die falschen.

    Warum wirbt man nicht mit seiner Museumsmeile: Industriemuseum, Gunzen-super-modern, Tietz, Theater/Oper. Liegt auch noch geografisch optimal. Passiert nicht. Warum schreibt man sich nicht den Versteinerten Wald auf seine Fahnen. Kommt man von der Autobahn und sieht das Schild Stadt der Moderne mit dem Schocken drauf, lach ich mich krank, wenn ich dann davor stehe. Als Tourist käme ich mir verarscht vor. Brühl… etc. Aus nichts wird nichts gemacht, stattdessen beweihräuchern sichhier alle wegen ihrer neuen Innenstatdt (Kaufhof etc.) Ich habe noch was langweiligeres gesehen.

    @Steven, hie rhegt es nicht um meckern, sondern um substantielle Kritik (die du offensichtlich nicht begreifst)

  26. Phili sagt:

    Ich find die Aktion SUPER! Meine vollste Unterstützung! Was die Stadt macht ist der HAMMER. Diese Stadt hat Potential, das politisch GETÖTET wird! Ich verstehe bisher nicht, warum man so etwas schönes wie den Brühl lahm gelegt hat, der ist definitiv die BESSERE INNENSTADT! NE echte Flaniermeile, die Chemnitz bräuchte! Rüttelt die Stadt wach, weiter so!!!!! :)

    • winnitou sagt:

      Was unserer Stadt seit der letzten Diktatur fehlt, ist die Bereitschaft und Fähigkeit, Verschiedenes nebeneinander gelassen stehen zu lassen. Immer wieder wird mit dem Hammer nach Spatzen geworfen! Ich finde die Aktion mutig und gut!! Höchste Zeit, dass vor der Wahl noch ein paar Schläfer aufwachen. Das negative Echo zeigt leider, das wir geistig noch nicht das Niveau haben, unterschiedliche Sichtweisen stehen zu lassen. Solange eine Barbara Ludwig ein Künstlerbild von Chemnitz in einer Berufsschule übermalen lässt, um anschließend eigene Entwürfe für eine Stadt der Moderne zu positionieren, kann man diese geistige Engstirnigkeit nur lauthals beklagen. So kann es nicht mehr lange weitergehen.
      Ein alter Chemnitzer grüßt alle!

      • maxi sagt:

        blöd nur das das ” künstlerbild von chemnitz” aus der selben ecke kommt wie ” freibäder statt gunzenhauser”
        ich hätte es aber auch nicht übermalen lassen - es wäre ein schönes beispiel für extrem öde wandmalerei gewesen

  27. Paul sagt:

    wenn ich fertig bin mit Studium zieh ich weg!!

  28. Pudel sagt:

    bei all den großen worten der bewunderung und unterstützung dieser kampagne kann ich mich nur anschließen…
    sollte es die möglichkeit geben euch dabei zu unterstützen, dann lasst das bite bekannt werden. ich verfüge zwar nicht über große schwarze koffer mit geld, aber bin gern bereit meinen beitrag für eine verjüngung meiner heimatstadt zu leisten…

  29. wunderbar! wer mit offenen augen durch die welt läuft wird die plakataktion der stadt einfach nur lächerlich und dumm finden. würde sich ein marktschreier auf unseren markt stellen und chemnitz lobhudeln und preisen wir alle würden sofort an eine parodie denken. die plakataktion der stadt will uns aber ernsthaft glauben machen was nicht so ist wie es ist. und das chemnitz vieleicht doch noch nicht ganz verloren ist das es junge menschen gibt die gern was verändern wollen zeigt diese aktion hier. klasse!!

    (darf ich eure plakate weiter im netz verteilen?)

  30. elevator sagt:

    spektakulär!

    am bahnhof chemnitz siegmar steht die uhr seit jahren auf fünf nach zwölf. niemand kommt auf die idee, das ding mal zu stellen.
    dafür übermalen alle drei monate fünf männer die bösen graffitis in der leeren eingangshalle in anmutigstem weiß.

  31. Heegi sagt:

    Hallo,
    bis auf das experimentelle Karree stimme ich in allen anderen Punkten voll überein. Prima, weitermachen!!!

  32. David sagt:

    Super Seite! Weiter so ;)

  33. Thomas sagt:

    Eure Plakate beschreiben das Stadtleben zu 100% !!!

  34. Frank sagt:

    ganz groß! Prima Plakate. Finde diese Aktion richtig gut gelungen. Ich hoffe ihr bleibt am Ball.
    Schade finde ich es, dass die Oberbürgermeisterin darüber lachen kann.
    Die Kampange “Stadt der Moderne” will kein Mensch.

    • Stefan sagt:

      Falsch ! Es gibt eine ganze Menge Leute, die die Kampagne “Stadt der Moderne” gut finden. Ich zum Beispiel. Was ich nicht gut finde, sind Leute, die nichts anderes tun, als zu motzen und meine Heimatstadt zum Gespött zu machen. Die Inhalte der hier geübetn Kritik kann ich absolut teilen, die Frage ist nur, ob die Form uns weiter bringt. Aus dem Hinterhalt mit dem Finger zeigen, kann jeder. Da gehört nicht viel dazu. Besser wäre es aber, man bringt seine Kreativität ein und versucht konstruktiv was zu verändern.

  35. Angelika sagt:

    Toll, dass endlich mal jemand in Worte bzw. Plakate fasst, was viele Chemnitzer denken. Es wird Zeit, dass wir nicht nur den Kopf schütteln, über den Unsinn, der hier teilweise passiert, sondern etwas dagegen unternehmen. Macht weiter so, meine Unterstützung habt ihr.

  36. Jack sagt:

    Endlich werden Missstände beim Namen genannt! Ihr sprecht mir aus der Seele!

    Als anonym würde ich die aber Aktion nicht bezeichnen, sie erfolgt im Namen von allen, die noch hiergeblieben sind und immernoch die Hoffnung haben, dass Bürgersteige irgendwann mal unten bleiben.

    Bauhaus und Museen sind sicherlich für Besucher interessant, nur leben kann man hier nicht.

    Konzerte werden nach 5 Minuten beendet, weil es zu laut wäre (es wohnt nur niemand in der Nähe, der es hätte hören können), Livemusik in Kneipen wird abgesagt, weil eine Mieterin klagt (Lax), ebenso in der Innenstadt(!)(Towerpub). Bewohner anderer Städte lachen sich krumm, wenn man davon erzählt.

    Statt dessen werden Nazidemos in Chemnitz geduldet und christliche FundamentalistenPartys veranstaltet.

    Wird eigentlich für die Stadt bereits klammheimlich eine Abwarackprämie kassiert?

    • Andreas Peter sagt:

      Chemnitz Stadt der Moderne?Eine Stadt braucht Grünflächen,aber nicht
      als Resultat von Abrißhäusern.Nach neusten Beschluß sollen diese Flächen
      jetzt auch noch vernachlässigt werden.Blumen sollen aus dem Stadtbild verschwinden.Wie schön wäre es doch ,eine modere Stadt mit atraktiven
      Blumenbeeten zu haben,in dessen Mitte sich Bänke und Liegen befinden,
      wo sich die Jugend zum Plaudern trifft. Anstatt Blumen kommen jetzt
      Hecken zum Einsatz.Unsere Bürgermeisterin und der Stadtrat streben
      wohl eine Dornröschenhecke an, hinter der sie sich zum Dornröschen-
      schlaf niederlegen können?Vieleicht entsteht dann von allein eine Stadt
      der Moderne?

  37. Fredl sagt:

    Endlich mal jemand der die Zeit und der Schneid hat. Macht weiter so.

  38. Theo sagt:

    Nur der Vollständigkeit halber, weil ich kein Impressum der Seite gefunden habe:

    cu Theo

  39. wurzel sagt:

    Also ich habe den Eindruck, dass sich einige hier ganz gut eingerichtet haben. Ein Stadtmagazin, dass sich liest wie die Sättigungsbeilage der “Freien Presse” und ein Club, in dem man Sonntags öffentlich rechtliches Fernsehen schauen kann, Krimi sogar!
    Wenn man sie nur ließe, dann würden sie aber so richtig loslegen …

  40. Heiko sagt:

    ich war es auch nicht und doch muß ich sagen eine ähnliche idee hatte ich am 19. Mai verwirklicht

    glaub man hat mir meine idee geklaut

  41. Karl Heinz sagt:

    Die Politik die in dieser Stadt gemacht wird ist katastrophal. Nach der Wende kriegt man nichts auf die Reihe, sodass um die Stadt herum Einkaufszentren entstehen (Amerikanische Verhältnisse). Durch die Verzögerungen beim Bau in der Innenstadt sprangen Investoren ab (ECE). Bei der nachfolgenden Ausschreibung gewann nicht der von der Mehrheit der Bevölkerung gewünschte Vorschlag (AMEC), sondern die nun realisierte Variante. Es gibt viele weitere Beispiele wo sich die Politik nicht für sondern gegen die Interessen der Bürger richtet. Dass sich dann niemand mehr mit dieser Stadt identifizieren oder in ihr wohnen möchte ist auch klar. Ich hoffe Ihr könnt mit Eurer Aktion dauerhaft etwas bewirken und wünsche viel Erfolg und Gelingen.

  42. RogR sagt:

    ich glaube wichtiger als die angesprochenen themen ist, dass alle die finanziell und andersweitig in der lage sind lieber an nachwuchs denken sollten, sonst sind wir bis 2020 entgültig die älteste stadt deutschlands…folgen sind ja wohl bekannt..

    • Ist sicher richtig - Kinder sind das Schönste auf dieser Welt!

      Aber: Was hilft es, wenn die dann einer miefigen Stadt mit spätestens 18 bis 25 Jahren den Rücken kehren (wollen)?

      Übrigens:
      Die Geburtenrate signifikant zu heben, dürfte weit weit schwerer sein, als die Stadt attraktiver zu machen für den Zuzug junger Leute (was parallel dazu die o.g. Rate von selbst wieder heben würde).

      Also: Super Aktion und das wichtigste Thema IST angesprochen!

  43. kniftefix sagt:

    “in chemnitz geht ein geist um.”
    nun habt ihr ihn, liebe stadtmütterchen und -väterchen. ein geist, der wirklich was bewegen will. der geist der jugend, der mundaufmacher, der geist, der euch schon immer angst macht, wenn er nur mal mit den ketten rasselt.

    ich verstehe einfach nicht, wie man sich als viertgrößte stadt im osten derart provinziell verhält. warum hier jeder jeden kennt. überall vetternwirtschaft. stadtwerke, rathaus, theater, freie presse, cmt, cwe, cvag, ggg - ohjemine, alles eine dorfgemeinschaft.

    und wenn man sich derzeit die phrasen auf den wahlplakaten durchliest, kann man nur sagen: liebe möchtegern stadträte - von dieser aktion könnt ihr euch alle eine riesen scheibe abschneiden.

    das ist intelligente und ehrliche politik im kleinen. denn die jungs und mädchen, die hier dahinterstehen, haben wirklich was zu sagen. ich bin gespannt, was ihr ihnen anzubieten habt, wenn sie sich erstmal outen - außer gerichtsverfahren und palim palim.

    • Conny sagt:

      Stimmt: liebe Möchtegern-Stadträte - von dieser Aktion könnt ihr euch alle eine Riesenscheibe abschneiden!!!

  44. Andi sagt:

    ist ‘ne tolle Sache, da haben Leute mit Interesse an Chemnitz wirklich witzige Ideen, die tatsächlich auch mal in der Freien Presse stehen. Einen gewissen Witz hat die Stadt schon seit über 30 Jahren - so lange lebe ich schon in der Stadt. Wir (und ich sage bewusst wir!) haben schon immer die größte Zentralhaltestelle mit dem wenigsten Verkehr drauf, wir kaufen auch schnell (im Vergleich zu anderen Ost- und West-Städten) neue Bahnen und Busse, damit wir die Preise erhöhen können und nicht so viele Leute damit fahren. In der City kaufen wir uns Architekten ein, die so richtige Solitäre setzen, doch wie das zusammen passt ist egal. Freilichtbühnen im Küchwald können wir perfekt verwalden lassen, die Pressefeste haben sie als Feuerwerksabschussrampe doch bestens genutzt. Da sind in den letzten Jahren wirklich Sachen getan oder besser nicht getan worden, im Rathaus scheint es nur noch um Personen und Parteien zu gehen, statt um wirkliche Dinge. Schon vor Jahren hörte ich den Spruch Chemnixkommt - ist der aus gleicher Feder? Dresden hat seine bepflanzten Kloschüsseln, Leipzig den teuersten unterirdischen Wanderweg zwischen zwei Bahnhöfen und Chemnitz richtig gute ironische Plakate. Und wer es nicht versteht: Ironie ist immer ein gewaltloser Weg mit Veränderungswille, den ich nur begrüßen und unterstützen kann. Ruft Leute auf, Ideen zu entfalten. Das Espitas z.B. zeigt, wie man an der Leipziger Straße Tod zu Leben macht - von Geld will ich gar nicht reden. Ich bin für den Wandel von Verhinderung zur Verwirklichung!

  45. Rico ex Chemnitzer sagt:

    Hallo erst einmal, ich bin ein Wegzieher. Ja ich war 1999 “auf der Flucht” vor der drohenden Arbeitslosigkeit und bin nach Bayern abgehauen. Augsburg, tiefstes Schwaben. Hier diskutiert man darüber ob man nach 1:00 nachts noch Döner auf der der Straße verkaufen darf um den Müll in der “Promi-Straße” in den Griff zu bekommen. Nun gut, Chemnitz ist da wohl schon weiter. Hier werden die Bürgersteige hochgeklappt.
    Aber zurück zu der Kampagne, ich bin selbst in der Werbebranche tätig und finde, daß diese Plakate etwas am Zeil vorbei schießen. Die eigentliche Idee ist wohl ganz gut, aber die Aussagen die da gemacht werden sind für einen Außenstehenden sinnlos, da kein Bezug zum Nutzen aufkommt. Da wirkt es tatsächlich so, als ob hier Chemnitz schlecht gemacht werden soll. Das geht auch anders und trotzdem witzig bis sarkastisch.

    • Da mag was dran sein.

      Der Nutzen aber kann nur in Gesprächen miteinander, verbunden mit konkreten Vorhaben erarbeitet werden.
      Das muss auf Augenhöhe zwischen (jungen und alten) Bürgern sowie der Stadt / Verwaltung / (halb-)städtischen Betrieben geschehen, muss offen und transparent nach allen Seiten und in allen Belangen sein. Das fehlt in dieser Stadt, mehr als anderswo, obwohl es immer wieder angemahnt wurde, wird und werden wird.

      Wenn Du als Werbefachmann einen Vorschlag hast, wie der Nutzenseffekt auch plakativ rübergebracht werden kann: Ich denke die Macher und viele andere Chemnitzer wären dafür offen.

  46. Stefan sagt:

    Eure Form der Kritik ist schlicht unfair, ganz egal ob berechtigt oder nicht. Tretet aus der Versenkung und zeigt Euch. Ich unterstelle Euch mal, dass Ihr die Absicht habt, was zu verändern und das ist auf jeden Fall zu begrüßen. Was Ihr allerdings erreicht, ist Chemnitz zum Objekt des Spottes zu machen und das kann ich nicht akzeptieren. Wir leben in einer Stadt, die positiv ausgedrückt viele Potentiale für Verbesserungen hat, und trotzdem bleibt sie meine Heimatstadt, an der ich hänge und gern hier wohne. Also, nennt Euren Namen, nutzt Eure Kreativität und bringt Euch selber ein. Motzen und Finger zeigen kann jeder !

    • Über Fairness sollten wir diskutieren. Aber bitte dabei alle Seiten beleuchten:

      Ist z.B. Intransparenz in wichtigen Fragen des Gemeinwesens fair?

      Ist es fair, junge Leute, mit alternativen Lebensvorstellungen
      z.B. aus dem ExKa “wegzuverwalten”?

      Ist es fair, historische Bausubstanz zu vernichten, ohne zwingende Notwendigkeit und Alternativen zuvor wirklich breit in der Zivilgesellschaft zu diskutieren.

      und, und, und, …

      Solche Fragen müssen wir zuerst stellen; sonst hat man kein Recht, die zu verurteilen, die sich diesen Dingen mit kreativer Parodie entgegen stellen

      Wer solch eine Aktion startet, ist nicht unfair; die Macher werden sich früher oder später zu erkennen geben!

      Wer solch eine Aktion startet, ist kein “Feigling”; sehr groß sind die damit verbundenen Risiken!

    • Wegschauer sagt:

      Eine Stadtverwaltung, die klammheimliche Werbekampagnen über die Köpfe der Bürger und des Stadtrates hinweg abnickt - quasi anonym also - sollte sich hüten, nach Gerechtigkeit und offenen Visier zu greinen.

    • Kay sagt:

      Motzen kann jeder ? Bringt Euch ein ? Der Stefan lebt doch sicher auch von öffentlichem Geld, oder ?! Hier geht es um Seilschaften, welche vieles in der Stadt verhindern und sich mit UHU an ihren Stühlen festgeklebt haben. Da hilft doch wirklich nur der Untergrund und genau diese Form der Kritik. Also, bleibt in Deckung bevor die politisch Korrekten ihre juristischen Hunde losmachen… Haltet durch !

  47. Freundin_des_gepflegten_Sarkasmus sagt:

    Genial! Chemnitz braucht solche kreativen Köpfe wie ihr es seid, um die verkalkten Menschen in Chefsesseln entdlich mal aus dem Koma zu erwecken. Aber bitte bekennt euch auch dazu, Courage ist angesagt und sexy.

      • Frank H. (Chemnitzer) sagt:

        Herr Herrmann, ist das ein Hinweis auf die Macher dieser Kampagne?

        Haben wir es hier mit einem initiativen Zusammenschluss kommunaler/regionaler Unternehmen oder einer Wirtschaftsorganisation zu tun?

        Das wäre ja mal ein Schlag ins Gesicht derer, die für Wahlkampagnen auf die direkte Unterstützung durch Macher der Wirtschaft - Chemnitzer Unternehmer bauen.
        Ich freue mich auf den Tag der Auflösung.

        • Bernhard Herrmann sagt:

          Ausdrücklich NEIN! Habe selbst absolut keine Ahnung!

          Ich glaube die Macher würden/werden hier nicht so eifrig mitdiskutieren.

  48. Jens Büttner sagt:

    Hallo

    Mal die Meinung eines “Weggegangenen”.
    Chemnitz benötigt für seine Bürger verlässliche Perspektiven.
    Wenn Junge Leute, Jugendliche und Kinder keine Arbeitsplätze, kiene Ausbildungsplätze und Spielplätze vorfinden, was sollen den die Eltern da machen ?
    Zumal auch schon die Eltern wegen ihrer Arbeitsplätze etliche Kilometer fahren müßen und teilweise die Woche weit weit weg von ihrer Familie sind.

    Ganz ehrlich, dann bin ich lieber Umgezogen und habe meine Familie in der Nähe und es gibt noch diverse Perspektiven.

    Und um Arbeiten zu gehen und Zusätzlich noch Harts IV Empfänger zu sein, na wenn man das Perspektiven nennt ……….Nein Danke !
    Hatte mich auch mal wegen meiner Eltern bei einer Chemnitzer Firma beworben 6,8€ Stundenlohn…..als 5 Achs CNC Fräser…absolut bekloppt !

    Nun ja, wünsche allen Heim gebliebenen alles Gute.

    Gruß Jens Büttner

  49. noch ein Thomas sagt:

    Hier bin ich geboren,hier leb`ich seit dem(46 Jahre)!
    Ich liebe Chemnitz!und Ich hasse Chemnitz!
    Chemnitz ist an und für sich Keine schlechte Stadt.
    Nur wird sie leider immer älter.Stadt der Moderne???Wohl eher nicht.
    Als ich die erste Kampagne “Stadt der Moderne” sah,war ich zu tiefst geschockt.Die neue hat mich genauso vom Hocker gehauen (natürlich NEGATIV).Aber was soll`s?Schon die Wochenschau mitte der 90`er hat
    gezeigt Chemnitz ist alt und muffig. Was macht die Stadtverwaltung?-schiebt ne alte Hartmann-Lok auf`s Gleiß!
    ” Stadt der Moderne ” heisst für mich ZUKUNFT,das Hoffen auf Zukunft ist da, doch die Realität versperrt alle Wege. Meinen Glückwunsch für die gelungene Satire!!!

  50. HeiQ sagt:

    Ich finde die Aktion gut. Sicher ist die Aktion der Stadt auch ein richtiger Weg.
    Das Problem ist einfach nur, dass sich die Interessen der Stadtmütter und -väter
    sich ständig verändern.
    Wie Lithops schon sagte, erst Sportstadt, dann Innovationsstadt usw.
    Ich mag die Stadt auch, aber es wird Zeit sich für ein Thema zu entscheiden
    und daran mit ganzer Kraft zu arbeiten, in allen Zeiten gut oder schlecht, daran festzuhalten
    das gibt dann der Stadt nach und nach ein Profil.
    Stellen wir nicht in Abrede, es hat sich in der Stadt schon viel geändert. Wer hier wohnt weiss,
    dass es Zeiten gab, da waren die Bürgersteige um 18.00 Uhr hochgeklappt. Davon sind endlich wir weg.
    Aber sehen wir unsin der Innenstadt um, sehen wir fast nur die großen Ketten haben bis 20.00 Uhr geöffnet.
    Der Privatmann, der auch im Stadtrat sitzt schießt nach wie vor um 18.00 Uhr oder 18.30 Uhr.
    Ich kenne viele Kunden, die nach 19.00 Uhr als Shopper der Kaufhäuser in der Innenstadt vor verschlossenen
    Türen stehen und sich darüber ärgern. Die Politik dieser Unternehmer finden wir dann auch im Stadtrat.
    Eigenen Areale abstecken und alles verhindern was dieser vorsintflutlichen Geschäftstätigkeit zu wider handelt.
    Beispiel Möbelhaus…Argumentation des Kaufkraftentzuges aus der Innenstadt, wenn es bei der Sachsen Alle gebaut
    wird. Beim Hartmannplatz wäre die Kaufkraft genauso wenig in der Innenstadt gewesen. Man hätte sogar Akroform
    gefährdet. Wo bleibt da der Verstand? Nicht mal die Arbeitsplätze ziehen da.
    Und so haben unsere Stadträte viele Sachen meiner Meinung nach nicht
    richtig entschieden. Aber wir hätten jetzt zur Wahl die Möglichkeit das zu
    ändern. Das Problem ist aber, dass solche Leute mit guten Ideen sich leider nicht
    zur Wahl stellen und verschiedenen Politprominents in der Stadt dies auch verhindern werden.
    Es ist und bleibt wie es ist. Am Anfang war die Idee….und je mehr sich dieser Idee
    zu eigen machen desto größer ist die Chance, dass wie Stadträte das tun was der Wähler
    von Ihnen erwartet, sich für den Bürger der Stadt einsetzen und nicht nur Parteiinteressen
    vertreten, koste es der Stadt was es wolle (siehe Baubürgermeisterin, dies wird auf dem Rücken der Wähler ausgetragen).
    Es schweigen fast alle. Jetzt haben sich endlich Leute gefunden die Probleme aufzeigen. Sollten wir nicht
    endlich selbst in Aktion treten. Jeder Einzelne muss was tun, sonst bleibt alles wie es ist. Also redet nicht nur sondern
    tut was für die Stadt. Handelt! Der erste Schritt ist getan. Das Image ist nicht besonders, wir können es aber besser machen. Unsere Politiker müssen wieder geweckt werden.
    HeiQ

    • Bernhard Herrmann sagt:

      Es hat sich in der Tat etliches positiv entwickelt in Chemnitz in den vergangenen Jahren. Das habe ich nie in Abrede gestellt und bisweilen auch positiv hervorgehoben.

      Es ist den Stadträten auch nur in geringem Maße vorzuwerfen, dass Fehler gemacht wurden - wo geschieht das nicht? Die machen das schließlich ehrenamtlich.

      Problematisch ist allerdings in der Tat, wenn Machtpolitik statt Sacharbeit betrieben wird, wenn wichtige Fragen nicht transparent gemacht werden, wenn den Leuten in bedeutsamen Dingen etwas vorgemacht wird …..

      Diese Unarten wuchern immer mehr, was auch immer die Gründe dafür sein mögen. Die Wiederwahl von Frau Wesseler ist da nur die Spitze des Eisbergs.

  51. Karl-Ludwig sagt:

    Was unserer Stadt seit der roten Diktatur fehlt, ist die Bereitschaft und Fähigkeit, Verschiedenes nebeneinander gelassen stehen zu lassen. Die Hetze gegen pro Christ macht deutlich, dass sich Atheisten nicht daran gewöhnen wollen, dass in dieser Stadt auch fröhliche Christen leben. Immer wieder wird mit dem Hammer nach Spatzen geworfen! Ich finde die Aktion mutig und sehr gut!! Große Gefahr, dass vor der Wahl noch ein paar Schläfer aufwachen und den Stadtrat abwählen. Bloß wen soll ich wählen?? Das negative Echo auf die Anonymität zeigt leider, das wir geistig noch nicht das Niveau haben, unterschiedliche Sichtweisen stehen zu lassen. Solange eine Barbara Ludwig ein Künstlerbild von Chemnitz in einer Berufsschule übermalen lässt, um anschließend eigene Entwürfe für eine Stadt der Moderne zu positionieren, kann man diese geistige Engstirnigkeit nur lauthals beklagen. So kann es nicht mehr lange weitergehen.
    Ein alter Chemnitzer grüßt alle!

  52. eigernorth sagt:

    Jaja, die Deutschen und die Ironie …

    Tut weh die Aktion, gelle?

    Was ist eigentlich so schlimm an dieser Aktion? An alle Noergler und beleidigten Leberwurste: Ironie hat immer zei Seiten, eine lustige und eine boese. Aber wenn man die lustige Seite nicht sehen will geht’s dann gleich wieder unter die Guertllienie mit “Feigling” oder “rote Diktatur” und religioese.r “Hetze”.

  53. Chembürger sagt:

    Seit vielen Jahren wird uns nun von öffentlicher Seite her suggeriert das wir Chemnitzer nicht zu unserer Stadt stehen und dies der Grund dafür ist, dass die Stadt kein Image hat und nicht vorwärts kommt. Von Aschenputtelsyndrom und Dornrösschenschlaf war die mediale Rede. Wir haben oder hatten kein Stadtzentrum und keine so richtig vermarktbare Historie. Aber wir haben den Nischel und scheinbar zu wenig Selbstbewußtsein. Scheinbar gibt es in Chemnitz auch keine kreativen Köpfe und keine Eliten, welche die Potenziale dieser Stadt nach vorne bringen können oder wollen!? Gottseidank gibt es ja noch ein paar Nicht- Chemnitzer die uns helfen und zeigen wie so ein schüchternes Völkchen wie wir zu managen ist. Der oberste Wirtschaftsförderer kommt aus Fankfurt a.M. und der Citymanager Michael Quast kommt aus Leipzig. Dort hat er seine touristischen und Stadtmarketingseitigen Erfahrungen beim Aufhängen der Fußballplakate zur WM 2006 sammeln dürfen. Sicher ein Zufall, dass die Agentur welche ausgewählt wurde, um uns das fehlende Selbstvertrauen einzuhauchen, auch aus Leipzig kommt. Aber da wir ja eh nicht zu unserer Stadt stehen war das wohl die einzig verbleibende Chance. Getreu der Devise: “Jeder hat einen Schuss frei” durfte natürlich auch unser Herr Quast im CMT-Labor ein bisschen mit unserer Stadt herum experimentieren. Neben den Slogans “Innovationswerkstatt Chemnitz” und “Chemnitz -Stadt mit Köpfchen” gab es noch “Chemnitz die Stadt” und “Chemnitz Tor zum Erzgebirge”…. Jeder Citymanager darf einmal!… und wir Chemnitzer lassen zu, dass alle Jahre eine neue Sau durch´s Dorf getrieben wird!?
    Der Gipfel ist jedoch, dass nach dem Fehlschlagen einer völlig dilletantischen Kommunikationspolitik der CMT die Stadtverwaltung vornan mit OB Ludwig Rückendeckung gewährt und den Unfug sogar mit weiteren kommunalen Mitteln unterstützt. So hat auch unser Herr Quast seinen ganz persönlichen Rettungsschirm gefunden.
    Jede Mutter und jeder Vater weiß aus der Kindererziehung, dass man mit Begeisterung, Zuhören können und Einbeziehen den Grundstein für Erfolg und Engagement legt. Wie schade das ausgebildete “City-Vermarkter” davon augenscheinlich keine Ahnung haben. Sie erfinden und veröffentlichen Slogans ohne einzubeziehen und zuzuhören, sie verbrennen kommunale Mittel und wenn es dann zu heiss wird verstecken sie sich hinter Muttis Rockzipfel (OB). Als dann schlussendlich uns unbedarften und unwissensenden Chemnitzern erklärt werden sollte, was es mit der Moderne so auf sich hat, ist irgendwie Unmut entstanden. Wie kann das sein? Schließlich wollen wir doch alle das selbe, das Wohl unserer Stadt - statt der Moderne. Endlich haben sich Chemnitzer auf den Weg gemacht das zu ändern. Danke an euch, liebe Kampagnenmacher. Bitte lasst euch nicht instrumentalisieren und bleibt am Kern der Sache dran! Chembürger

  54. hi liebe leute, diese gluht wird jetzt zum flächenbrand, im ganzen medialen land.
    nicht nur weitersagen, sondern selber plakatieren, gibt genügend plätze in eurerem viertel.
    hartz 4 jobber, bitte bei frau oberbürgerin ludwig, für’s abkratzen bewerben.

    euer hundefrank

    p.s.: danke für diese aktion, macht mut, hier in chemnitz zu bleiben!

  55. was noch: tauschkreis-chemnitz.de

  56. “Seit drei Jahren gibt es eine Bürgerinitiative namens “Stadtforum”, wie auch in anderen Städten Sachsens, die sich mit dem Stadtumbau Ost und seiner Anwendung in Chemnitz befasst und dazu bereits eine 100-seitige Broschüre in den Buchhandel brachte. Das Credo dieser Initiative ist vielfältiger als manche glauben. Sie kämpft nicht nur für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, sondern auch um vernünftige städtebauliche Gestaltung der Stadtviertel (auch der Neubauviertel) und der Verkehrsplanung. Weiterhin hat sie aktiv die kreativen jungen Leute vom EXKA unterstützt.
    Wer also von den hier sich Äußernden Einblick in diese Arbeit nehmen möchte und es nicht nur beim reden belassen will, kann sich gern einfinden zur nächsten Beratung. Wir treffen uns immer jeden zweiten Dienstag im Monat im Umweltzentrum, Henriettenstr. 5. Oder nachschauen auf http://www.stadtforum-chemnitz.de

  57. [...] überaus kreative aber bislang noch unbekannte Chemnitzer der offiziellen Imagekampagne vier viel bessere oder leider treffendere Motive entgegensetzten, lag heute morgen ein vermeintlicher CDU Werbeflyer im [...]

    • Andreas sagt:

      Ja seit dieser Aktion sind Fälschungen Lokalfähig geworden.
      ;)

      Im übrigen hat Kohlmanns-Partei ProChemnitz.DSU sofort ein Plakat in den Wahlkampf gezogen, welches wohl eindeutig an das hier anknüpft.
      Nix für ungut liebewe Macher, der Schuss geht nach hinten los, sollte diese undemokratische Partei in den Stadtrat wieder einziehen.

      Danke!

      • Petra sagt:

        Vielleicht knüpft das aber auch an die offizielle Imagekampagne an. Gegen ProChemnitz.DSU hilft nur: WÄHLEN GEHEN

  58. [...] nahmen die bislang unbekannten* Betreiber der Domain chemnitz-zieht-weg.de auf, um daraus eigene Plakatmotive abzuleiten, in denen die Politik der Stadtverwaltung kritisiert [...]

  59. Michi sagt:

    ich kenne keine stadt in deutschland die von ihren eigenen leuten so schlecht gemacht wird!!!

  60. [...] CDU bereits gerichtliche Schritte (gegen bisher Unbekannt) eingeleitet hat. Da ist mir die aktuelle Gegen-Image-Kampagne (ebenfalls von “Unbekannten”) schon lieber. Chemnitz wurde offiziell zur “Stadt [...]

  61. robert ascius sagt:
    28. Juni 2009 um 04:10

    hier ein paar zuträgliche Links zum Thema Brühl:
    BrühlBronxBoulevard rulezzzz!!!!

    GGG_Vorstand während Diskussion im Brühler Delicate + BABALU (Die 3Sätze zur Begrüßung von Frau Seifert GGG !!!unbedingt anhören!!!)

    http://www.megaupload.com/?d=I5GCCZ4P

    Szeneladen Besitzer der RoBoutique zieht aus Chemnitz (Brühl) weg.

    http://www.megaupload.com/?d=G05DV2KF

    Grüße der Robert

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