Gut bezahlte Vernichtung

Mittlerweile berichtet auch die “Zeit” vom 18.6.2009 unter dem Titel “Gut bezahlte Vernichtung” über die Zerstörung der denkmalgeschützten Gebäude. Während es das Chemnitzer Tourismusmarketing nicht in die überregionale Presse schafft, bekommt das die GGG mit Leichtigkeit hin.

20 Antworten zu “Gut bezahlte Vernichtung”

  1. In Chemnitz habe ich immer den Eindruck, dass kreative Impulse stets von außen kommen, von „Auswärddschen“, die noch frischen Mutes, unverbraucht und ohne jenes lähmende Moment lethargischer Desillusioniertheit an die Sache herangehen, also mit dem nötigen Abstand.
    Das kann man begrüssen, etwa, wenn es einem selbst an Eigeninitiative oder –dynamik fehlt
    oder bekritteln, falls Chemnitzer_in dann doch lieber selbst etwas bewegt hätte haben wollen.
    Aber dann ist es meist zu spät, haben die Dinge schon ihren „natürlichen“ Lauf genommen.
    Vielleicht liegt es daran, dass, wer sich lange genug (oder zu lange?) in dieser Stadt aufhält, sich mit bestimmten Eigenheiten - etwa einer scheinbar manifesten Unempfänglichkeit gegenüber neuen Ideen – bereits abgefunden hat, sich gar in dieses besondere Tempo gezwungen fühlt, glaubt, das sei so gewollt oder dagegen wäre jeder Widerstand zwecklos, während jene, die sich an dieses „Tempo“ nur unter Schmerzen gewöhnen, die Stadt eilends verlassen. Wie sprach doch der Esel zum Hahn?
    „Zieh lieber mit uns fort, etwas besseres als den Tod findest du überall.“
    Nun sei damit nicht behauptet, dass es dem länger Sesshaften generell an Ideen mangelt. Im Reitbahnviertel, im vielzitierten „Umfeld“ der Macher des „Experimentellen Karrees“, das derzeit im öffentlichem Diskurs oder gar, wie der Presse zu entnehmen war, auf der Abschussliste steht, ist mir sogar der ein oder andere Ur-Chemnitzer begegnet, der sich weder mit Stillstand noch „vereinbartem Stillschweigen“ abzufinden, noch ohne weiteres dem Esel zu folgen bereit ist.
    (Möchten Sie mal paar junge Chemnitzer treffen? - Besuchen Sie das Ex-Ka, solange es noch steht!)
    Über die „Reibung und Aufregung“, welche die Imagekampagne der Stadt (man darf raten, welche) verursacht habe, sei indessen [FP 18.Juni, S.11] „mit Vertretern der Kunst- und Kulturszene“ beraten worden. Jan Kummer wurde zwar als eher skeptisch zitiert, „solange die Stadtverwaltung Ideen wie das Szene-Projekt im experimentellen Karree im Reitbahnviertel nicht unterstützt.“ (stellt sich die Frage, warum sie’s nicht tut), dennoch sei man sich einig „in der Forderung, den Slogan Stadt der Moderne mit Inhalt und Taten zu füllen.“
    Das lässt natürlich beide Seiten offen: Den Weitblick eines Stadtkämmers , einen bereits im November 2008 gefällten Stadtratratsbeschluss endlich mit Tat zu erfüllen (der Inhalt ist ja schon da) oder die Kurzsicht einseitiger Interessen, die diese, indessen auch weit mehr als überregional etwas bekanntere, Stadt bald zu einem „Chemwitz“ machen wird, über den dann schon keiner mehr lachen kann.
    Ganz davon zu schweigen, dass das Vertrauen manchen Chemnitzers in Instrumente parlamentarischer Demokratie oder gar in einen funktionierenden Rechtsstaat ansonsten massiv erschüttert wäre.

  2. Fredl sagt:

    hab die “Gut bezahlte Vernichtung” geleden, dass sollten auch die mütter und väter dieser stadt mal tun.

    … ich frag mich, können die nachts über haupt noch schlafen??? oder haben die kein gewissen. die machen unsere geschichte kaput.

    doch was können wir wirklich dagegen tun, außer unseren frust hier abzulassen.
    - auf die straße gehn, dann könnten die warscheinlich vor lachen nicht einschlafen.
    - gegen gewählte ratsmitglieder klagen, dass würde verpuffen.

    macht euch doch mal gedanken darüber wie wir die situation ändern können. mamalu ist noch eine ganze weile im amt, die vom bau wurde bestätigt.
    bei dem kaos was in dem rathaus passiert ist es kein wunder, dass es “rechter” wird in chemnitz.

    • was können wir dagegen tun? Hab ich die frager richtig verstanden??? eine mögliche antwort liefert z.B. Peter Naujokat, Ex-Chef der GGG; beinahe hätt ich gesagt “mister-als ich-noch-war-alles-anders”; jedenfalls liefert der n guten Vorschlag, Zitat: “Ach, da gibt es viele Möglichkeiten. Die Chemnitzer könnten doch einmal pro Woche in Dresden einen Autokorso machen und dort die Straßen blockieren - das würde zumindest deutlich machen, dass sie sich nicht alles gefallen lassen” (FP 4.6.09/S.17) Hey, der ruft zur Meuterei auf, der Typ ist ja richtig gut drauf. N alter Anarcho, wies scheint. Nicht alles gefallen lassen, Geh Geh Geh ist KEINE Aufforderung, und wenn, dann eher eine, jetzt endlich mal Schluss zu machen mit dem chemnitztypischen Masochismus!!!!! Anm.d.V.: Aber wieso in Dresden? Die Probleme sind doch hier, oder? Ersetze “Dresden durch Chemnitz” = Basisdemokratie. Vielen Dank, Herr Naujokat. Wer will, kann auch anders. Man muss eben nur wollen können. Ihr wollt Chemnitz? Holt es euch! Den Segen habt ihr.

  3. jens kassner sagt:

    Widerstand ist dringend notwendig. Er sollte aber kreativ sein, nicht einfach nur fordernd. Und diverse Akteure sollten solidarisch handeln. Für bescheuert halte ich es, wenn beispielsweise die Exka-Aktivisten die Leute, die immer noch für eine Wiederbelebung des Brühl eintreten, für Konkurrenten halten und umgekehrt. Beide wollen das Gleiche. Ungeachtet mancher Meinungsverschiedenheiten kann bei der allgemein sehr schwach aufgestellten alternativen Szene in Chemnitz nur gemeinsames Handeln Wirkung zeigen.
    Gerade lese ich Artikel, die unter der Internetadresse http://www.poptheorie.de/wissenschaft.html zu finden sind. Da geht es häufig um Subversion und ihre heutigen Ausprägungsformen. Das ist zwar ziemlich theorielastig, trotzdem eine empfehlenswerte Lektüre.

  4. Fredl sagt:

    und es geht weiter, dass geldvernichten…

    … freie presse von heute seite 3
    “2,2 Millionen Euro Landesmittel für Wasser versickern”

    babalu und die städtischen firmen können es sich leisten geld vom freistaat zu verschenken. lieber bleibt das trinkwasser teuer für die bürder dieser stadt.
    die frau hält es nicht mal für nötig ihre post von mehreren abgeordneten selbst zu beantworten.

    aber der hochmut kommt vor dem fall!

  5. humpel sagt:

    Ich war am letzten Wochenende wiedemal in meiner Heimatstadt. Sehr aufmerksam verfolge ich auch die Freie Presse, die ich im im Internet lese.
    Ganz ehrlich, ich finde, dass sich meine ehemalige Heimatstadt sich zu einer ungepflegten, der städischen Strukturen beraubten Provinzklitsche entwickelt. Außerhalb der berühmten Galerie “Roter Turm” (ein architektonischer Fehlschlag sondersgleichen) und der Klosterstrasse ist nicht mehr viel los; der imposante Bahnhofsvorplatz ist verwaist, die ehemals vorhandene Bahnanbindung und entsprechend intensive Nutzung und Bedeutung des Hauptbahnhofes kann man allenfalls nur noch erahnen.
    Aber richtig entsetzt war ich über den Zustand der Grünanlagen zwischen Hauptbahnhof und Zschopauer Strasse - ungepflegt und verlottert ist vielleicht eine zutreffende Bezeichnung.

    Die Lücken in der ehemals geschlossenen Bebauung entlang der Augustusburger Strasse wechseln sich ab mit leerstehenden Wohnhäusern und unkrautüberwucherten städtischen Grünflächen.
    Man könnte denken, die Natur erobert die Stadt zurück und in 30 Jahren ist alles vorbei.

    Der Posthof bietet von der Zschopauer Strasse kommend, das Bild eines Billigramschladens, flankiert von pompösen Bauten wie Zentralhalststelle und Stadthallenvorplatz - aber 50 m dahinter ist die Welt zuende, vom Brühl ganz zu schweigen!

    Sicher ist der strukturelle Niedergang der Industrie seit 1990 ein komplexes Thema, aber andererseits vermisse ich Planungen, die mit den Pfunden wuchern, die Chemnitz hat.
    Da wäre eine alte, renomierte Universität, da sind in der Region Hochschulen für angewandet Kunst, es gibt bildende Künstler in Chemnitz, die weltweit bekannt sind. Und es gibt einen brachliegenden Brühl, der hier die Kulisse und das Fundament für eine Szene bieten könnte, die bundesweit einmalig ist !

  6. rené sagt:

    Vorschlag: die inneren Stadtviertel von Chemnitz werden allesamt urbane Golfplätze. Die Baulücken bilden jeweils die Greens mit den Löchern. Chemnitz wird das Mekka der unkonventionellen Urban Golf-Schickeria.

    Zugegeben: das ist ne beschissene Idee, aber was hat Chemnitz noch zu verlieren? Die einzigartige Chance das Heckertgebiet zu einem riesigen Freilichtmuseum zu konservieren (was abertausende von Touris aus der ganzen Welt angelockt hätte) wurde leider schon vertan…

  7. Schweinepest? Glaub ich nicht.

  8. [...] Chemnitz hat es in die Zeit geschafft. (Quelle) Read Comments [...]

    • Sollte das nicht heißen: Chemnitz hat es IN KÜRZESTER Zeit geschafft.-?
      Ich meine das, was noch nicht mal Weißwasser oder Senftenberg hinbekommen hat, ich meine, in dieser an Endlösung grenzenden Konsequenz. Yes, we can!
      Chemnitz hat viel zu bieten, vom Friedhof Reichenhainer bis zum Brühl
      Chemnitz sehen und sterben, ich hab n verdammt jutes Gefühl
      Es gibt Graubrot, Schwarzbrot, Hartmannbrot
      und rezeptfrei Sternburga Bier.
      Über Chemnitzer macht man Witze, die sind einfach wunderbar:
      Chemnitzer Wort für Moderne – Fordschridd. - Hahahahahahahaha!!!!!
      Hahahahahahaha – Fordschridd. - hahahaha!!!!!

      Na ja, und wer es in “Die Zeit” schafft, schafft es überall hin. Kommt Zeit, kommt Rat, kommt …

  9. Basti sagt:

    Hey ihr Subversiv-astronauten!
    Welche Schriftart wird im neuen Logo der Stadt verwendet?

    • Hilbers-Alten-Bernsdorfer sagt:

      schau mal hier:
      http://new.myfonts.com/WhatTheFont/

    • typewriter sagt:

      tippe auf DIN (http://new.myfonts.com/fonts/fontfont/ff-din/medium/)

      • Keene Ahnung, komische Schrift, sehr pragmatisch,
        nüchtern, steril, lässt keine Affinität zu, erinnert mich allenfalls
        an Politessen (exekutive Officers irgendeiner nicht näher definierbaren Amtsgewalt), noch dazu schlecht spationiert, sprich gesperrt; eine Schriftvergewaltigung, die
        unter Typographie-Enthusiasten eher Verzweiflung auslöst oder gar zu einer Selbstmordrate führen könnte, wie sie weder Goethes Werther noch Gloomy Sunday zu toppen vermochte).
        Ich finde, die bisherige MetaPlus hatte wenigstens noch Charakter - der nun endgültig (oder temporär?) monetären Befindlichkeiten geopfert wurde, sprich Geldern, die offensichtlich irgendwie verbaut werden mussten (Marketing um jeden Preis), aber: wolln wir uns wirklich über Schriftarten streiten? Streiten ja, aber bittebitte nicht um des Kaisers Bart (der wird ohnehin früher oder später grau, halten zu Gnaden)
        IN WORTEN: Urbanität KANN nicht diktiert werden, und das, was ich gerade erlebe, ist ein Wachstum von unten (nennt es von mir aus Wildwuchs, ich nenne es ein organisches Wachstum), ein EXPERIMENTELLES KARREE, das mich in diesen Tagen in seiner Eigendynamik an Berlin erinnert (einen Kietz, der auf jegliche staatsgewaltliche Bevormundung schon immer geschissen hat) - LASST ES WACHSEN!!!!! –solange es (m)ein Berlin in Chemnitz gibt, einen lebendigen Kietz inmitten von Neverland, das Wagnis Demokratie inmitten von blinder Bürokratie (die nichts anderes ist als Angst vor der Freiheit, absurderweise in Tateinheit mit verordneter Flucht vor der Moderne), solange es noch Anzeichen einer Widerbelebung von Geisteshaltung inmitten von Sprachverwirrung und Stummschaltung gibt, solange wird man mir den (infantilen?) Glauben an ein Yes-we-can nicht nehmen und mich allenfalls mit den Füssen zuerst aus diesem Vorort von Prenzlberg entfernen können. Sprich: der Gedanke an einen Weggang liegt mir heute ferner denn je.
        Klar, ich hab noch einen Koffer in Berlin. Aber auch noch n janzet Konvolut jebügelter Hemden in Downtown.

        • ihr sagt ja auch nicht, wer ihr seid sagt:

          tippe auf: zuviele in einem Logo - das fliehende c scheint mir jedenfalls ne andere Schriftart zu sein als das in Chemnitz

  10. monk sagt:

    “Monitor” hat übrigens auch schon drüber berichtet:
    http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2009/0514/chemnitz.php5

  11. Mario sagt:

    Natürlich ist es so das eine Stadt in Wirklichkeit von der richtigen Mischung der Einwohner- und Altersstruktur lebt. Doch ist diese Struktur in Chemnitz ins Ungleichgewicht geraten. Sicherlich hat ganz Deutschland mit dem demografischen Wandel zu kämpfen. Doch in einer Stadt die als “älteste Stadt” (Altersbezogen) gilt sollten Anstrengungen unternommmen werden dies zu ändern.
    Rein wirtschaftlich kann man dies nicht erklären. Schließlich gibt es in Chemnitz eine Arbeitslosenquote von 13,8%. Im Ostdeutschen und Bundesdeutschen Vergleich gar nicht mal so schlecht. Es werden große Anstrengungen unternommen um in eine Wirtschafts(-und Mittelstandsfreundliche) Infrastruktur zu investieren (Südringausbau, neue Anschlussstelle A4).
    Kulturell betrachtet haben wir hier schon große Ausstellungen erlebt (große Picassoausstellung, Chemnitzer Oper, aber auch “Madonnas Sitting” in den Kunstsammlungen, …).
    Man muss aber auch sagen das es junge Menschen aus Chemnitz eben dahin nicht zieht. Ihre Habitate bestehen aus dem Campus, dem Starlight und andere Massentauglichen Unterhaltungszentren. Wie oft vermisse ich junge Studenten der TU-Chemnitz im Weltecho, Clubkino Siegmar, Atomino. Einrichtungen die Abwechslung in eine Kulturlandschaft bringen welche nur noch auf Massenunterhaltung und Gewinnstreben ausgerichtet ist.
    Das politische Auge verlangt nach Wählerstimmen. Und da nun mal in Chemnitz mehr ältere Bürger wohnen ist es nun mal Usus ihre Habitate zu schützen.
    Und so kommt es zu einer Entwicklung, in der Geschäfte in der Innenstadt gefördert werden. Kleine Einzelhandelsgeschäfte (Sonnenberg) verschwinden dort, wo Leute wegziehen und lieber bei H&M einkaufen. Und der Bedarf an alter, interessanter Bausubstanz ist ebenfalls nicht allzu hoch (bei ebenbesagter Einwohnerstruktur). Aber führt ein Abriss, welcher rein wirtschaftlich evtl. begründet ist, auch nicht dazu das die Innenstadt nicht lebendiger, uninteresseanter und damit unattraktiver für eine Mischkultur wird.
    So sollte es Aufgabe der Stadt sein solche Projekte zu fördern, welche sich es zur Aufgabe machen diese Substanz zu erhalten. Menschen zu fördern welche in Nischenkultur setzen. Denn gerade bei derzeitigen Hintergrund bringen diese Menschen mich dazu diese Stadt nicht zu verlassen und Hoffnung auf Zukunft zu setzen.

  12. Fredl sagt:

    Es wird ja auch nur sehr wenig, wenn überhaupt und ausreichend, dafür getan, daß wieder Jugend nach Chemnitz will. Man sehe nur den Mangel an Kindergärten, die jungen Leute wollen arbeiten, Geld verdienen, Kinder haben. Doch wohin mit den Kindern? Andere Gemeinden in der Region haben dieses Thema besser im Griff. Dort verjüngen sich die Strukturen, wenn auch nur langsam. Aber das Rathaus hat viel zu sehr mit sich selbst zu tun um das zu erkennen. Da wird gestritten und gezankt, eine Frau wird wieder gewählt, aus Protest, die Ihr Amt nicht im Griff hat. Da werden Gewählte als Aussätzige behandelt und über Sitzplätze diskutiert. Dabei gibt es wichtigeres.
    Doch durch die “Beamtenbrille” können einige das wesentliche nicht erkennen.

  13. Mike75 sagt:

    Hingezogen und nach einem halben Jahr wieder weggezogen, Chemnitz hat ein Problem, keine Jugend, wie auch?
    Vollkommen unattraktiv für namhafte Unternehmen, Leipzig und Dresden waren eben cleverer!!!
    Bin täglich von Zwickau nach Chemnitz gefahren, welches Schild prngerte mir auf der Autobahn entgegegen?
    CHEMNITZ Stadt der Moderne.
    Vllt wäre es interessanter gewesen die alten Gründerhäuser zu betonen, in welcher Stadt in deutrschland hat man denn soviele und zusammenhängende?
    Millionen werden für den Umbau von alten Kaufhäusern in Museen verpulvert anstatt die Jugend nach Chemnitz zu locken.
    Aber was kann man schon von Ratsherren erwarten die es zulassen das in einer Stadt in denen die Abwanderung so hoch ist.
    In Chemnitz gibt es genausoviel Einkaufsmöglichkeiten wie in FFM.
    Warum brauch das Chemnitz?????
    Macht Chemnitz für die Jugend attraktiver, vllt wird die Stadt dann auch jünger. Macht den Brühl attraktiver, es ist eine Schande was dort passiert zumal es dort genügend kostenfreie Parkplätze geben würde.
    Ansonsten hilft nur eins ganze Viertel abreissen, Grünflächen hinmachen, machen ja bekanntlich saubere Luft. (Pflegen nicht vergessen). Auf dem Kassberg sollte man Park möglichkeiten schaffen. Kann nur sagen Katastrophe, hab im halben Jahr mehr Strafzettel bekommen als in den 3 Jahren vorher.
    GGG sollte anreize schaffen das Leute in sanierte Altbauten ziehen ( 3 Monate Mietfrei oder ähnliches)
    Alles was in Chemnitz angeboten wird gibts in jeder anderen Stadt auch. Hebt euch ab, aber nicht als Stadt der moderne, was ist den modern an der Stadt?
    Die Innenstadt? Klar da haben sich irgendwelche Architekten selbstverwirklicht konnten es nur in chemnitz, andere Städte haben dankend abgelehnt
    Stadt der moderne, meinten die damit vllt die sanierten Plattenbau viertel?
    Chemnitz meine Heimat ich weine um Dich.

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